Neue Übersichtsarbeit aus Magdeburg zeigt: Störungen in Gehirnnetzwerken spielen eine größere Rolle als bisher angenommen und könnten gezielt beeinflusst werden. Gedächtnisverluste bei Alzheimer entstehen nicht ausschließlich durch den Verlust von Nervenzellen. Auch gestörte Abläufe in den Netzwerken des Gehirns spielen eine wichtige Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Übersichtsarbeit im Fachjournal Nature Reviews Neurology von Forschenden des Instituts für Kognitive Neurologie {…}
DFG-Forschungsgruppe untersucht, warum Gerüche unterschiedlich wirken und was das über Erkrankungen des Gehirns verrät Ob wir Nahrung wahrnehmen, Lust auf Essen verspüren oder Gerüche ignorieren, hängt stark von unserem inneren Zustand ab. Dieses Zusammenspiel von Wahrnehmung, Gehirn und Verhalten erforscht die DFG-geförderte Forschungsgruppe FOR 5424, an der auch Forschende der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg {…}
Neue Studie der Universitätsmedizin Magdeburg zeigt, dass Leberoperationen mit Roboterunterstützung das Immunsystem weniger belasten als herkömmliche Eingriffe. Leberoperationen sind technisch anspruchsvoll und körperlich belastend. Eine neue Studie der Universitätsklinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie der Universitätsmedizin Magdeburg zeigt erstmals: Leberoperationen mit Roboterunterstützung belasten das Immunsystem deutlich weniger als klassische offene Eingriffe. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Surgical Endoscopy veröffentlicht und sind {…}
Die Universitätsmedizin Magdeburg (UMMD) zählt weiterhin zu den europaweit führenden Standorten in der robotergestützten Hochleistungschirurgie: Mit dem neuen da Vinci 5 System, der neuesten Generation roboterassistierter OP-Technologie, verfügt die UMMD über eines der modernsten chirurgischen Systeme weltweit. Bundesweit ist Magdeburg erst der zweite Standort, europaweit eines von nur wenigen Zentren, die das System bereits einsetzen. Die Fördermittel für {…}
Studie untersucht Verschleiß von keramischen Hüftimplantaten und liefert neue Ansätze für verbesserte Patientenversorgung. Keramische Hüftimplantate gelten als besonders haltbar und gut verträglich. Doch auch sie können mit der Zeit Veränderungen zeigen, die bei Folgeeingriffen eine Rolle spielen. Ein Forschungsteam der Orthopädischen Universitätsklinik Magdeburg hat deshalb untersucht, wie sich keramische Hüftköpfe über längere Zeit im Körper {…}
Ein ursprünglich zur Krebstherapie entwickeltes Immuntherapeutikum zeigt bei einer Patientin mit schwerer Autoimmunerkrankung erstmals eine überraschend starke und anhaltende Wirkung – eine mögliche neue Option in der Behandlung therapieresistenter Myasthenia gravis. Eine ursprünglich zur Behandlung von Blutkrebs entwickelte Immuntherapie hat bei einer Patientin mit schwerer Myasthenia gravis zu einer anhaltenden, fast vollständigen Besserung geführt. Die einmalige Gabe {…}
Grippeviren (Influenza) können im Alveolarepithel, der Zellschicht, die die Lungenbläschen (Alveolen) auskleidet, epigenetische Veränderungen auslösen – also dauerhafte Veränderungen der Genaktivität ohne Veränderung der DNA selbst. Diese Veränderungen beeinflussen nachhaltig nachfolgende Immunreaktionen und führen dazu, dass der Körper bei einer späteren Infektion mit Pneumokokken nicht mehr angemessen auf die bakteriellen Erreger reagieren kann. Ein Forschungsteam um Prof. {…}
Innovative Erkenntnisse zur Zellregulation veröffentlicht – Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Magdeburg publiziert im renommierten EMBO Journal. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Inna Lavrik vom Forschungsbereich Translationale Entzündungsforschung der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat beeindruckende Forschungsergebnisse zum molekularen Mechanismus des programmierten Zelltods erzielt. Diese Ergebnisse wurden nun in der international renommierten Fachzeitschrift EMBO Journal veröffentlicht. {…}
Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Magdeburg entdeckt vielversprechende Wirkstoffkombination Bauchspeicheldrüsenkrebs zählt zu den aggressivsten Krebserkrankungen mit einer sehr schlechten Prognose. Einer der Hauptgründe dafür ist die Fähigkeit der Tumorzellen, sich dem programmierten Zelltod (Apoptose) zu entziehen. Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat nun eine neue Substanz entwickelt, die gezielt in diesen Mechanismus eingreift {…}
Die Analyse von Routine-Blutuntersuchungen aus 64 Studien mit über 42.000 Personen unter der Leitung eines Forschungsteams der Universitätsmedizin Magdeburg bestätigt die Bedeutung von Entzündungsprozessen für die Erkrankung. Eine neue, umfassende Meta-Analyse, veröffentlicht in JAMA Psychiatry, liefert überzeugende Belege für die Immunhypothese der Schizophrenie. Ein Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. med. Johann Steiner von der Universitätsklinik {…}
Die Universitätsmedizin Magdeburg erweitert ihr Behandlungsspektrum für die operative Therapie der gastroösophagealen Refluxerkrankung (Sodbrennen) um die innovative Methode RefluxStop™. Langzeitergebnisse zeigen vielversprechende Erfolgsaussichten, insbesondere für Patientinnen und Patienten, die bisher als schwer behandelbar galten. An der Universitätsklinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie Magdeburg unter der Leitung von Prof. Dr. med. Roland S. Croner wurden bereits mehrere {…}
Forschende der Universitätsmedizin Magdeburg entwickeln innovativen Test, der frühzeitig Nervenschäden und kognitive Störungen bei Diabetes identifiziert. Mit spielerischen Testaufgaben auf dem Smartphone kombiniert mit einer sensorgestützten Einlegesohle lassen sich Nervenschäden und kognitive Einschränkungen bei Menschen mit Diabetes erkennen. Das berichtet ein Forschungsteam der Universitätsklinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Diabetologie und Endokrinologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in {…}
Neue Studie zeigt: Nervenzellen erkennen Muster im Alltag, auch wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen Das menschliche Gehirn zeichnet unbewusst zeitliche und räumliche Muster in unserem Alltag auf und speichert sie, sodass wir zukünftige Ereignisse vorhersagen können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter Leitung der US-amerikanischen University of California Los Angeles und unter Mitwirkung von Dr. {…}