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Chronisch erschöpft mit Morbus Parkinson?
Die Universitätsmedizin Magdeburg sucht Teilnehmende für eine klinische Studie zu einer neuen, nicht-medikamentösen Behandlung von Fatigue.
Die Universitätsmedizin Magdeburg sucht Menschen mit Morbus Parkinson, die unter anhaltender Erschöpfung (Fatigue) leiden, für die klinische Studie „ReVita“. Das Forschungsteam untersucht, ob eine sanfte elektrische Stimulation des Vagusnervs am Ohr (transkutane aurikuläre Vagusnervstimulation, taVNS) Fatigue-Beschwerden lindern und die Lebensqualität verbessern kann.
Fatigue zählt zu den häufigsten und sehr belastenden Begleitsymptomen bei Morbus Parkinson. Viele Betroffene berichten von einer ausgeprägten körperlichen und geistigen Erschöpfung, die den Alltag erheblich einschränkt. Bislang stehen hierfür nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Im Rahmen der Studie wenden die Teilnehmenden die nicht-invasive Vagusnervstimulation nach einer Einweisung über einen Zeitraum von vier Wochen selbstständig zuhause an. Zusätzlich untersucht das Forschungsteam, wie sich die Behandlung auf die Gehirnaktivität, die Herzfrequenzvariabilität und weitere biologische Parameter auswirkt.
Die Studie ist Teil des EFRE-geförderten Projekts „KSMED – Klinische Studien und Prüfungen an der Medizinischen Fakultät Magdeburg“, das die patientennahe klinische Forschung stärkt und neue Therapieansätze für chronische Erkrankungen erforscht.
Wer kann teilnehmen?
Erwachsene mit Morbus Parkinson mit bestehender Fatigue bzw. ausgeprägter Erschöpfung im Alltag.
Weitere Informationen und Anmeldung unter https://redcap.link/revita-info