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Medizinische Kurznachrichten aus der Endokrinologie – Hormone und Stoffwechsel

Medizinische Kurznachrichten aus der Endokrinologie – Hormone und Stoffwechsel – 1. bis 15. Oktober 2026

Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) hat für Sie aktuelle Kurznachrichten rund um Hormone und Stoffwechsel zusammengestellt. Wir freuen uns, wenn die Texte Sie dazu anregen, Themen aufzugreifen und darüber zu berichten. Gerne vermitteln wir Ihnen auch Kontakte zu Experten für Hintergrundgespräche und Interviews. Auf der Website haben Sie Gelegenheit, die Beiträge Ihrerseits mit Kommentaren zu versehen.

Inhalt:
(1) Jean Pütz zum 90.: Wie der „Hobbythek“-Moderator mit dem DGE-Blog verbunden ist
(2) Ursprünglich als Mittel gegen Bluthochdruck gedacht, dann für Erektionsstörungen entdeckt, jetzt gegen Lungenhochdruck: die ungewöhnliche „Karriere“ von Tadalafil

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(1) Jean Pütz, legendäre Kultfigur der WDR-Wissenschaftssendung „Hobbythek“, ist auch ein Leser unserer DGE-Kurznachrichten
Publiziert am 1. Oktober 2026 von Prof. Dr. Helmut Schatz, Bochum

Jean Pütz hat mit der WDR-„Hobbythek“ über Jahrzehnte Wissenschaft und Alltagstechniken dem TV-Publikum nähergebracht. Zu seinem 90. Geburtstag erinnert der DGE BLOG an persönliche Begegnungen mit dem Fernsehmoderator und Wissenschaftsvermittler. Der Beitrag zeigt zugleich, dass Pütz die Themen der DGE-Kurznachrichten offenbar aufmerksam verfolgt und geht näher auf seinen abwechslungsreichen Lebensweg ein.

In den TV-Programmen und Tageszeitungen wurde in den letzten Tagen ausführlich über Jean Pütz anlässlich seines 90. Geburtstags am 21. September 2026 berichtet. Jean Pütz ist von seiner 1974 – 2004 drei Jahrzehnte lang gelaufenen Fernsehsendung „Hobbythek“ wohlbekannt.
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(2) Potenzmittel Tadalafil (Cialis®): Ursprünglich entwickelt für Angina pectoris und zur Blutdrucksenkung, Boom als Erektionsmittel, jetzt als Tadalafil-PAH auch bei Pulmonal-arterieller Hypertonie (PAH)
Publiziert am 7. Oktober 2026 von Prof. Dr. Helmut Schatz, Bochum

Die Geschichte von Tadalafil zeigt, wie sich die Bedeutung eines Wirkstoffs durch neue Indikationen verändern kann. Ursprünglich für Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickelt, wurde er als Potenzmittel bekannt und später auch bei pulmonal-arterieller Hypertonie zugelassen. Blog-Autor Professor Schatz erklärt, warum solche Erweiterungen medizinisch sinnvoll, aber auch kostentreibend sein können.

Der Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer) Tadalafil wurde in den 1990er Jahren von der US-amerikanischen Biotechnologie-Firma ICOS Corporation entwickelt. PDE-5-Hemmer wie auch Sildenafil (Viagra), Vardenafil (Levitra®) und Avanafil (Spedra) hemmen das Enzym Phosphodiesterase-5 und erhöhen dadurch die intrazelluläre Konzentration von cyclischem Guanosin-Monophosphat (cGMP). Sie rufen dadurch eine Vasodilatation hervor.
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