Eine neue Studie zeigt, dass Intervallfasten nach dem 4:3-Muster im Vergleich zur täglichen Kalorienreduktion zu einer deutlichen Verbesserung des Essverhaltens führt. Menschen mit Adipositas, die dem 4:3-Fasten folgten, zeigten nach 12 Monaten weniger Heißhungerattacken und unkontrolliertes Essen. Außerdem verloren sie mehr Körpergewicht.
Intervallfasten gilt als vielversprechender Ansatz zur Verbesserung des Stoffwechsels. Ob jedoch der Zeitpunkt der Mahlzeiten dabei eine Rolle spielt, ist bislang wenig verstanden. Eine neue Analyse der ChronoFast-Studie untersuchte nun, wie frühes im Vergleich zu spätem Essen das Lipidprofil im Blut beeinflusst – also jene Vielzahl an Fettmolekülen, die eng mit Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verknüpft sind.
Der Verzehr von stark verarbeiteten Lebensmitteln führte bei übergewichtigen japanischen Männern zu einer signifikanten Gewichtszunahme und einer deutlich höheren Energieaufnahme im Vergleich zum Verzehr von unverarbeiteten Lebensmitteln. Eine reduzierte Kauhäufigkeit pro aufgenommen Kalorien könnte diesen Effekt verstärken.
Intervallfasten kann positive Effekte auf die menschliche Gesundheit haben. Dies wird insbesondere im Hinblick auf Alterung des Immunsystems, Darmmikrobiom und Stoffwechselgesundheit diskutiert. In einer klinischen Studie mit 49 Teilnehmern wurden mögliche Effekte des 16:8-Intervallfastens nun näher untersucht. Das zeitbeschränkte Essen führte zu einem Anstieg entzündungshemmender Substanzen im Blut. Die Autoren sprechen zudem von einer „Verjüngung“ von Immunsystem und Darmmikrobiom.
Eine Ernährungsintervention mit zeitlich begrenztem Essen und Kalorienrestriktion kann eine Gewichtsabnahme besser herbeiführen als eine alleinige Reduktion von Kalorien. Die Blutwerte der Probanden wurden durch das zeitlich begrenzte Essen jedoch nicht beeinflusst.
Aktuelle Forschungsdaten aus Großbritannien konnten zeigen, dass Gewichtsmanagementprogramme kardiometabolische Risikofaktoren auch dann senken, wenn es nach Programmende zu einer erneuten Gewichtszunahme kommt. Allerdings verringerten sich die Effekte mit einer erneuten Gewichtszunahme.
Eine sehr kalorienarme ketogene Ernährung in Kombination mit Fischöl Omega-3 konnte in einer Pilotstudie mit adipösen Frauen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren überzeugen.
Eine aktuelle Studie konnte zeigen, dass der Blutzuckerspiegel entscheidend für eine erfolgreiche Gewichtsabnahme bei Menschen mit starkem Übergewicht ist.
Eine aktuelle Studie konnte am Tiermodell zeigen, dass intermittierendes Fasten eine protektive Funktion im Hinblick auf eine Prädiabetes-induzierte periphere Neuropathie aufweist.
Eine aktuelle Studie hat den Einfluss von Intervallfasten und Kalorienrestriktion auf verschiedene kardiometabolische Marker untersucht. Beide Ernährungsinterventionen wurden mit Sport kombiniert und konnten die Blutfettwerte der Studienteilnehmer senken. Allerdings war Intervallfasten leicht überlegen.
Ungesunde Essgewohnheiten sowie ein sitzender Lebensstil wirken sich ungünstig auf das Körpergewicht aus. Diese Gewohnheiten werden durch verschiedene psychologische und soziale Faktoren aufrechterhalten.
Ein Überblicksartikel US-amerikanischer Wissenschaftler konnten zeige, dass intermittierendes Fasten eine wirksame Behandlungsoption für Patienten mit Typ-2-Diabetes ist.
Wissenschaftler analysierten, ob sich Personen, die erfolgreich Gewicht abgenommen haben, davor schützen können, wieder zuzunehmen, indem sie sich selbst zu Hause wiegen. Die Wissenschaftler analysierten, ob ein Effekt von der Konsistenz oder von der Regelmäßigkeit des Wiegens ausging.