Die Ergebnisse einer aktuellen Metaanalyse konnten zeigen, dass die meisten Interleukin-Inhibitoren bei Psoriasis kein erhöhtes Risiko für neu auftretende entzündliche Darmerkrankungen bergen. Eine Ausnahme stellt Ixekizumab dar, welches signifikant mit einem höheren Risiko assoziiert war.
Eine Kohortenstudie mit tausenden Menschen mit Coronavirus-Infektion in Dänemark fand ein erhöhtes Risiko für Long-COVID bei Personen mit immunvermittelten Erkrankungen. Besonders deutlich wurde dies bei Spondyloarthritis, rheumatoider Arthritis und Psoriasis.
Die Ergebnisse einer aktuellen Metaanalyse zeigen, dass Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen ein erhöhtes Risiko für Parodontitis haben. Die Mundgesundheit sollte demnach bei CED besonders ernst genommen werden.
Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ein signifikant erhöhtes Risiko für Leberkrebs aufweisen. Frauen mit CED sind demnach stärker gefährdet als Männer.
Eine umfangreiche Metaanalyse belegt einen deutlichen, wechselseitigen Zusammenhang zwischen chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und Autoimmunerkrankungen der Leber. Menschen mit Autoimmunerkrankungen der Leber, insbesondere bei primär sklerosierender Cholangitis (PSC), weisen häufig auch eine CED auf. Umgekehrt treten Autoimmunerkrankungen der Leber bei CED-Patienten überdurchschnittlich oft auf.
Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen haben ein signifikant erhöhtes Risiko für Osteoporose. Laut einer Metaanalyse mit über 417 000 Studienteilnehmern liegt die Prävalenz bei 12,2 %. Unterschiede zwischen Geschlechtern oder Krankheitsformen konnten nicht festgestellt werden.
Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass die Behandlung mit Vedolizumab bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) nicht mit einem signifikant erhöhten Risiko für Gelenkbeschwerden wie Arthralgie oder Arthritis verbunden ist. Die beobachteten Symptome stehen stattdessen möglicherweise mit dem Krankheitsverlauf oder anderen Behandlungsfaktoren in Zusammenhang.
Eine groß angelegte retrospektive Kohortenstudie mit über 3,5 Millionen Menschen konnte zeigen, dass zwischen Hidradenitis suppurativa und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen ein wechselseitiges Risiko besteht. Studienteilnehmer mit einer der beiden Erkrankungen haben ein deutlich erhöhtes Risiko, auch an der jeweils anderen zu erkranken.
Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) haben laut einer aktuellen Metaanalyse ein deutlich erhöhtes Risiko eine chronische Nierenerkrankung (CKD) zu entwickeln.
Ein systematischer Review mit Metaanalyse von 26 randomisierten, kontrollierten Studien konnte zeigen, dass Yoga körperliche und psychische Beschwerden bei immunvermittelten oder Autoimmunerkrankungen lindern kann. Besonders bei Multipler Sklerose, rheumatoider Arthritis und ankylosierender Spondylitis zeigte Yoga positive Wirkungen auf Fatigue, Entzündungswerte, psychische Symptome und Lebensqualität.
Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen eine enterale Ernährung zusätzlich zur medikamentösen Standardtherapie zu einer verbesserten klinischen Reaktion, im Vergleich zur alleinigen Gabe von Medikamenten, führte. Der Ernährungszustand (Hämoglobin, Albumin und Body-Mass-Index) war in der Gruppe der Kombi-Therapie signifikant höher als in der Kontrollgruppe.
Neue Forschungsdaten konnten zeigen, dass Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ein signifikant erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Demenz aufweisen. Das Risiko für Alzheimer-Erkrankungen war jedoch nicht signifikant erhöht.
Eine aktuelle Metaanalyse zeigt, dass Menschen mit Morbus Crohn deutlich häufiger einer hohen Strahlenbelastung ausgesetzt sind als Menschen mit Colitis ulcerosa. Besonders Komplikationen, lange Krankheitsdauer und frühere Operationen erhöhen die Strahlenexposition.