Eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse deutet darauf hin, dass Passivrauchen in der Kindheit und während der Schwangerschaft das Risiko für Morbus Crohn erhöhen könnte. Für Colitis ulcerosa zeigte sich hingegen kein entsprechender Zusammenhang. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Aufklärung über gesundheitliche Risiken durch Passivrauchbelastung.

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Seit den letzten 50 Jahren ist die Rate der Neuerkrankungen an chronischen Darmentzündungen stetig gestiegen. Das betrifft vor allem Kinder aus Schwellenländern. Es wird angenommen, dass die zunehmende Verstädterung ein Risikofaktor für diese Erkrankungen darstellt. In einer Studie eines 30-köpfigen Forscherteams wurde untersucht, ob das Risiko, an einer chronischen Darmentzündung zu erkranken, vom Lebensraum (ländlich vs. städtisch) im Kindesalter abhängt.

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