Das Bakterium Streptococcus pneumoniae kann Lungenentzündung, Meningitis (Hirnhautentzündung) und Blutvergiftung (Septikämie) verursachen. Besonders betroffen sind nach neuen Daten Menschen mit Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislaufsystems oder der Nieren, Menschen mit Diabetes oder solche mit geschwächtem Immunsystem aufgrund einer Krebserkrankung. Die Impfung gegen Pneumokokken zeigte in dieser Studie kurzfristig (2 Jahre) Schutz für ältere Menschen. Regelmäßiges Impfen könnte den Impfschutz verbessern.
Forscher ermittelten in Italien, wie häufig COVID-19 bei COPD-Patienten auftrat und welche Risikofaktoren für schwere Verläufe festgestellt werden konnten. Die Inzidenz von COVID-19 betrug 5,9 % bis November 2020. Besonders Patienten mit Bluthochdruck und Begleiterkrankungen wie Diabetes und Übergewicht erkrankten. Metabolisches Syndrom und Dyslipidämie erhöhten das Risiko für schwere Verläufe. Faktoren der COPD wie schlechter Gastransfer in der Lunge (niedriger DLCO und Emphyseme) waren keine Risikofaktoren für die Erkrankung, allerdings für die Schwere des Verlaufs von COVID-19.
Wissenschaftler befragten Patienten mit COPD oder Asthma zu Stress, Depressionen und Schlaflosigkeit während der Coronavirus-Pandemie. Etwa ein Drittel berichtet von Depressionen und mehr als die Hälfte von Schlaflosigkeit.
Wissenschaftler verglichen COVID-19-Patienten mit und ohne COPD. Sie stellten fest, dass COPD-Patienten häufiger einen schweren Krankheitsverlauf hatten und häufiger bestimmte Symptome und Auffälligkeiten zeigten.
Ein Vergleich zwischen COVID-19-Patienten mit und ohne COPD zeigte, dass Patienten mit COPD einige prognostisch ungünstige Faktoren aufwiesen. Es konnte zwar ein Trend zu einer höheren Mortalität bei Patienten mit COPD beobachtet werden, dieser war jedoch nicht statistisch signifikant.
In einer Meta-Analyse bezifferten Wissenschaftler die Risikoerhöhung, die von bestimmten Vorerkrankungen ausging. Am stärksten erhöhten chronische Nierenerkrankungen und COPD das Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf.
Sowohl Atemwegserkrankungen wie COPD als auch Rauchen waren mit einem schweren COVID-19-Verlauf assoziiert. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in der vorliegenden Meta-Analyse.
Während der Coronavirus-Pandemie nahm die Adhärenz von COPD- und Asthma-Patienten zu. Zu diesem Ergebnis kamen US-amerikanische Wissenschaftler in der vorliegenden Studie.
Sowohl eine Vorerkrankung an COPD als auch Rauchen erhöhten das Risiko, dass eine Erkrankung an COVID-19 schwer verlief. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, indem sie Ergebnisse von 11 Studien zusammenfassend analysierten.
Sowohl eine Erkrankung an COPD als auch eine eingeschränkte Lungenfunktion erhöhten das Risiko für Diabetes. Zu diesem Ergebnis kamen chinesische Wissenschaftler in einer Meta-Analyse.
Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) geht mit einer meist stark verminderten Lebensqualität einher. Typische Probleme sind Atemnot, ständiges Husten und Erschöpfung. Auch Schmerzen können die Lebensqualität von COPD-Patienten mindern. Diese werden jedoch in den meisten Studien vernachlässigt und nicht weiter untersucht. Ein chinesisches Forscherteam wollte diese Lücke füllen. Sie untersuchten das Ausmaß und die Art der Schmerzen bei Patienten mit leichter und mittelschwerer COPD.
Krankheitsschübe bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) führen zu einer stetigen Krankheitsverschlimmerung. Es ist demnach ein wichtiges Ziel bei der COPD-Therapie, Krankheitsschübe so weit wie möglich zu verhindern. Viele COPD-Patienten leiden außerdem an Untergewicht. Es ist bekannt, dass ein geringes Gewicht mit einem erhöhten Risiko für Krankheitsschübe einhergeht. Ob sich jedoch auch Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) auf das Risiko für Krankheitsschübe auswirkt, ist noch unklar.
Das Atemmuster kann sich an konstant veränderte Umstände anpassen. Bei Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD, kurz für chronic obstructive pulmonary disease) sind die Atemwege dauerhaft verengt. Dies könnte zu einer unfreiwilligen Anpassung der Atmung und infolgedessen zu Atemmusterstörungen, den dysfunktionalen Atemmustern, führen.