Ein überwachtes, ambulant durchgeführtes Sportprogramm kann zentrale Symptome bei Long-COVID nach Coronavirusinfektion, speziell funktionelle Trainingskapazität, Lebensqualität und Atemnot, verbessern. Dies fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 15 Studien und insgesamt 803 Patienten. Bei Fatigue und/oder post-exertioneller Malaise, so die Wissenschaftler, müssten allerdings besonders systematisch und durchgängig Symptome und Verlauf beobachtet werden.

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Sowohl ein chronisch erhöhter Blutzuckerspiegel als auch eine erhöhte glykämische Variabilität sind mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe assoziiert, fand ein systematischer Review mit Metaanalysen über 5 Kohortenstudien. Die glykämische Variabilität schien ein vielversprechender prognostischer Marker für das Sterberisiko bei COVID-19 in klinischer Behandlung zu sein. Die Früherkennung und gezielte Behandlung eines gestörten Blutzuckerstoffwechsels spielen demnach eine wichtige Rolle bei COVID-19.

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Die Infektion mit dem neuen Coronavirus und die Erkrankung COVID-19 kann das Risiko für Autoimmunerkrankungen erhöhen, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 17 Kohortenstudien. Dies betraf speziell Erkrankungen des Gefäß- und Bindegewebssystems. Schwerere Erkrankungen mit COVID-19 steigerten, Impfungen hingegen senkten das Risiko.

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Eine Booster-Impfung gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse, zusätzlichen Schutz gegenüber Long-COVID bieten. Demnach könne die saisonale Impfung gegen neue Coronavirus-Varianten womöglich helfen, auch langfristige Folgen von COVID-19 zu reduzieren, wenn sich dies mit gezielten Studien erhärten lässt.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 48 Studien fand, dass spezifische Virusinfektionen mit einem erhöhten Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer- und Parkinsonkrankheit assoziiert sind. Es wurde hingegen kein Zusammenhang zwischen Virusinfekten und ALS gesehen.

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Eine prospektive Kohortenstudie mit 88 COVID-19-Patienten fand, dass Fatigue als Symptom von Long-COVID stark mit einer Intensivbehandlung des akuten COVID-19 sowie erhöhten Myostatin- und Irisin-Spiegeln assoziiert war. Myopathische Mechanismen könnten demnach eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und als therapeutisches Ziel anhaltender Fatigue spielen.

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Orales Minocyclin könnte womöglich einen wirksamen Beitrag zur Linderung von Symptomen bei Patienten mit myalgischer Encephalomyelitis (ME) sowie mit Long-COVID leisten, fand eine 6-wöchige Pilotstudie mit 55 Patienten. Die Studie wurde ohne Kontrollgruppe durchgeführt und bietet daher nur eingeschränkte Evidenz, ist aber vielversprechend für randomisiert-kontrollierte Studien.

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Die Analyse einer prospektiven Kohortenstudie in den Niederlanden über 150 507 Personen fand dass Migränepatienten, speziell Frauen, häufiger COVID-19 entwickelten. Symptome wie Kopfschmerz, Ansomie, Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme traten häufiger nach COVID-19 und dann besonders bei Migränepatienten auf. Entsprechendes Screening könnte daher sinnvoll sein, so das Fazit.

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