In einem systematischen Review mit Metaanalyse über 12 randomisierte, kontrollierte Studien mit 639 Patienten wurden die Effekte von Widerstandstraining auf die Muskelkraft, Muskelmasse und körperliche Funktion bei Menschen mit sekundärer Sarkopenie untersucht. Das Widerstandstraining verbesserte die Handgriffkraft und den Skelettmuskelmassenindex signifikant, hatte jedoch keinen signifikanten Einfluss auf die Gehgeschwindigkeit.
Tai Chi verbessert die Gefäßfunktion bei Menschen mit koronarer Herzkrankheit ähnlich effektiv wie Ausdauertraining, fand eine randomisiert-kontrollierte Studie über 12 Wochen. Obwohl Tai Chi keinen Einfluss auf Blutfettwerte wie HDL hatte, zeigten sich signifikante Verbesserungen bei Entzündungs- und Endothelfunktionsmarkern.
Aktuelle Forschungsdaten zeigen, dass ein 12-wöchiges Fernrehabilitationsprogramm mit Fitness-Trackern (Wearables) die körperliche Leistungsfähigkeit von Menschen mit koronarer Herzkrankheit signifikant verbessern kann. Ein Online-Coaching führte zusätzlich zu einer gesteigerten körperlichen Aktivität.
Aktuelle Forschungsdaten zeigen, dass eine tägliche Vitamin-D-Supplementierung bei älteren Menschen mit Bluthochdruck und kognitiven Einschränkungen zu einer verbesserten Gedächtnisleistung und einer besseren Blutdruckkontrolle führen kann. Besonders profitierten Menschen mit sehr niedrigen Vitamin-D-Werten oder stark eingeschränkter kognitiver Funktion.
Eine aktuelle Studie hat die Auswirkungen von mit Tocotrienol angereichertem Hafer als Ergänzung beim metabolischen Syndrom untersucht. Die Rate der Remission des metabolischen Syndroms war in den Interventionsgruppen fast doppelt so hoch als in der Kontrollgruppe. Mit der Anreicherung mit Tocotrienol verbesserten sich Blutzuckerwerte, Blutdruck, Blutfettwerte und die Körperzusammensetzung.
Chinesische Forscher untersuchten die Auswirkungen von Akupunkturbehandlungen auf die Blutfettwerte bei Menschen mit koronarer Herzkrankheit (KHK). Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Akupunktur den Gesamtcholesterinwert effektiv senken kann, während Moxibustion signifikant die Triglyceridwerte und das Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-Cholesterin) senkte sowie das High-Density-Lipoprotein-Cholesterin (HDL-Cholesterin) steigerte.
Eine aktuelle Metaanalyse von 39 Studien identifizierte verschiedene Faktoren, die das Risiko für kognitive Beeinträchtigungen bei Menschen mit Vorhofflimmern beeinflussen. Ein frühzeitiges Screening von Menschen mit Risikofaktoren könnte die kognitive Gesundheit bei Vorhofflimmern verbessern.
Chinesische Wissenschaftler haben die Auswirkungen von Achtsamkeitsmeditation auf die Schlafqualität und negative Emotionen bei Schlaganfallpatienten mit begleitender koronarer Herzkrankheit evaluiert. Durch die Achtsamkeitsmeditation konnten signifikante Verbesserungen in der Schlafqualität, der Angst- und Depressionswerte sowie der motorischen Funktionen im Vergleich zur Kontrollgruppe erreicht werden.
Eine Post-hoc-Analyse hat nun die Wirksamkeit von ASS bei der Verhinderung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Sterblichkeit bei Hochrisikopatienten mit Typ-2-Diabetes evaluiert. Die Ergebnisse zeigten, dass ASS keinen signifikanten Nutzen bei der Reduzierung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder der Gesamtmortalität hatte.
In einer aktuellen Studie aus China wurde untersucht, ob eine Senkung des systolischen Blutdrucks auf Werte unter 120 mmHg einer Senkung auf Werte unter 140 mmHg überlegen ist. Die Studie ergab, dass eine intensivierte Blutdrucksenkung (unter 120 mmHg) bei Bluthochdruckpatienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse verhindern kann.
Regelmäßiges Saunabaden konnte in einer aktuellen Studie die Gefäßgesundheit von Erwachsenen mit stabiler koronarer Herzkrankheit nicht signifikant verbessern. Allerdings verbesserte sich die Fähigkeit zur Hitzeakklimatisierung bei den Probanden.
Aktuelle Studienergebnisse legen nahe, dass eine Nahrungsergänzung mit 1,8 g Omega-3-Fettsäuren (mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren) pro Tag das Risiko für Vorhofflimmern und Mikro-Vorhofflimmern nach einem Herzinfarkt erhöhen können. Es scheint einen Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Eicosapentaensäure (EPA) im Serum und dem Risiko von Vorhofflimmern und Mikro-Vorhofflimmern zu geben.
Eine neuseeländische Studie konnte zeigen, dass kurze Unterbrechungen des abendlichen Sitzens durch Widerstandstraining die postprandiale Blutzuckerkontrolle verbessern können.