Von einer Hormontherapie zusätzlich zur postoperativen Strahlentherapie schienen nur Prostatakrebs-Patienten mit höheren PSA-Werten vor der Strahlentherapie zu profitieren. Insgesamt war die zusätzliche Hormontherapie in einem systematischen Review mit Metaanalyse individueller Patientendaten jedoch nicht mit einem verbesserten Gesamtüberleben assoziiert.

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Patienten mit nicht-metastasiertem, aggressivem Prostatakrebs, deren PSA-Wert nach radikaler Prostatektomie unter der Nachweisgrenze lag, profitierten nicht von einer Hormontherapie direkt nach der Operation. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler aus Frankreich beim Vergleich von 162 Patienten mit und 163 Patienten ohne sofortige Hormontherapie.

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Wissenschaftler verglichen die konventionelle Strahlentherapie mit der ultra-hypofraktionierten Strahlentherapie bei Prostatakrebs mit mittlerem bis hohem Risiko. Im Hinblick auf das Fortschreiten der Erkrankung innerhalb von 10 Jahren war die ultra-hypofraktionierte Strahlentherapie der konventionellen Strahlentherapie nicht unterlegen. Nebenwirkungen traten ähnlich häufig auf.

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Wissenschaftler untersuchten in einem systematischen Review mit Metaanalyse die Wirksamkeit und Sicherheit einer kombinierten 177Lutetium/225Actinium-PSMA-Therapie bei metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakrebs. Während die meisten Patienten auf die Behandlung ansprachen, waren schwere unerwünschte Ereignisse selten.

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Wissenschaftler verglichen in einer Netzwerk-Metaanalyse verschiedene Behandlungsstrategien bei metastasiertem, hormonsensitivem Prostatakrebs. Je nach Metastasenlast profitierten die Patienten im Hinblick auf das Gesamtüberleben am stärksten von einer Kombination aus klassischer und neuartiger Hormontherapie entweder mit oder ohne zusätzliches Docetaxel.

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Wissenschaftler untersuchten in einer randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Phase-3-Studie, ob Patienten mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakrebs von Talazoparib zusätzlich zu Enzalutamid profitierten. Zusätzliches Talazoparib wirkte sich positiv auf das allgemeine und das radiologisch progressionsfreie Überleben aus, ging jedoch auch mit Nebenwirkungen einher.

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Wissenschaftler identifizierten Faktoren, die die Prognose von Patienten mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakrebs, die sich einer PSMA-Radioligandentherapie (PSMA-RLT) unterzogen, beeinflussten. Dazu zählten u. a. die Lokalisation der Metastasen, eine vorangegangene Chemotherapie, der SUV-Wert vor Therapiebeginn und der PSA-Abfall nach Behandlungsbeginn.

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