Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 5 Studien mit 2 300 Patienten mit Psoriasis-Arthritis (PsA) verglich zwei Wechselstrategien nach Therapieversagen eines ersten TNF-Hemmers. Demnach ist die Umstellung auf einen anderen TNF-Hemmer oder zu einem anderen Biologika-Wirkmechanismus vergleichbar sicher und wirksam, ohne Unterschied in der Beibehaltung über 1 oder 2 Jahre. Die Therapiewahl nach dem ersten Biologikum kann demnach primär nach klinischen Charakteristika und Patientenwunsch getroffen werden, so das Fazit.

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Eine Real-World-Kohortenstudie in China mit 446 Teilnehmern mit Psoriasis-Arthritis (PsA) fand robuste klinische Wirksamkeit von Secukinumab bei PsA und vorteilhaftes kurzfristiges Sicherheitsprofil der Behandlung. Ein prädiktives Nomogramm fand mehrere Faktoren, die kurzfristige Haut-Behandlungseffekte bei PsA vorhersagen helfen könnten. Weitere Studien sollten dies überprüfen.

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In der individualisierten Behandlung von Psoriasis und Psoriasis-Arthritis sollte das Lipid-Monitoring auch bei stabiler zielgerichteter Therapie eine Rolle spielen, so das Fazit eines systematischen Reviews mit Metaanalyse über 36 Studien. Stoffwechselprobleme könnten sich demnach in der Langzeitbehandlung je nach Wirkstoff unterschiedlich entwickeln.

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Eine Post-hoc-Analyse von zwei doppelblind durchgeführten klinischen Studien der Phase 3 fand, dass Upadacitinib und Adalimumab effektiv Schmerzen bei rheumatoider Arthritis (RA) und Psoriasisarthritis (PsA) linderten, selbst wenn Entzündungsprozesse bereits gedämpft waren. Dies wurde teils direkt, beispielweise via nicht-entzündliche Prozesse wie die Schmerzverarbeitung, und teils indirekt, via antiinflammatorische Effekte, aber auch Linderung von Juckreiz bei PsA, vermittelt.

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Eine Post-hoc-Analyse von Daten einer Phase-3-Studie mit 460 Patienten mit mittelschwerer oder schwerer Psoriasis fand, dass die Verträglichkeit des IL-17A-Hemmers Vunakizumab nicht durch Behandlungsunterbrechungen beeinflusst wird. Jedoch wurde die Wirksamkeit mit Blick auf Schweregrad, Lebensqualität und Psyche speziell bei mehrfach unterbrochenen Behandlungen über 52 Wochen signifikant reduziert.

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Eine Post-Hoc-Analyse einer beobachtenden, prospektiven Multizentrenstudie unterstützte Brodalumab als wertvolle langfristige Behandlung in der Alltagspraxis bei verschiedenen Patientenuntergruppen mit Psoriasis. Demnach profitieren auch Patienten mit Übergewicht oder Adipositas, solche mit besonders belastenden betroffenen Körperstellen und Ältere. Ebenso war die Wirksamkeit sowohl bei Patienten gegeben, die zuvor keine Biologika erhalten hatten, als auch bei Biologika-erfahrenen Patienten.

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Eine Beobachtungsstudie mit 3 094 Patienten mit rheumatoider Arthritis fand, dass eine Hemmung von TNF-α durch monoklonale Antikörper das Risiko einer paradoxen Psoriasis stärker erhöhte als mit anderen, non-mAB, TNF-Hemmern. Die Mechanismen, die einer paradoxen Psoriasis zugrundeliegen, sind daher weiterhin unklar.

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Das Biologikum Risankizumab inhibiert spezifisch Interleukin-23, ein regulatorisches Zytokin, das die Inflammation bei Psorisasis und Psoriasis-Arthritis (PsA) steigert. Eine Post-Hoc-Analyse über 2 Studien zeigte nun, dass die Behandlung mit Risankizumab bei 707 Patienten über 100 Wochen anhaltende Verbesserungen der PsA-Symptome erreichte und sich auch positiv auf häufig begleitende Erkrankungen auswirkte.

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