Eine Post-hoc-Analyse von zwei doppelblind durchgeführten klinischen Studien der Phase 3 fand, dass Upadacitinib und Adalimumab effektiv Schmerzen bei rheumatoider Arthritis (RA) und Psoriasisarthritis (PsA) linderten, selbst wenn Entzündungsprozesse bereits gedämpft waren. Dies wurde teils direkt, beispielweise via nicht-entzündliche Prozesse wie die Schmerzverarbeitung, und teils indirekt, via antiinflammatorische Effekte, aber auch Linderung von Juckreiz bei PsA, vermittelt.

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Eine Post-hoc-Analyse von Daten einer Phase-3-Studie mit 460 Patienten mit mittelschwerer oder schwerer Psoriasis fand, dass die Verträglichkeit des IL-17A-Hemmers Vunakizumab nicht durch Behandlungsunterbrechungen beeinflusst wird. Jedoch wurde die Wirksamkeit mit Blick auf Schweregrad, Lebensqualität und Psyche speziell bei mehrfach unterbrochenen Behandlungen über 52 Wochen signifikant reduziert.

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Eine Post-Hoc-Analyse einer beobachtenden, prospektiven Multizentrenstudie unterstützte Brodalumab als wertvolle langfristige Behandlung in der Alltagspraxis bei verschiedenen Patientenuntergruppen mit Psoriasis. Demnach profitieren auch Patienten mit Übergewicht oder Adipositas, solche mit besonders belastenden betroffenen Körperstellen und Ältere. Ebenso war die Wirksamkeit sowohl bei Patienten gegeben, die zuvor keine Biologika erhalten hatten, als auch bei Biologika-erfahrenen Patienten.

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Der neue Wirkstoff Icotrokinra, der selektiv an den Interleukin-23-Rezeptor bindet, erreichte in zwei klinischen Studien der Phase 3 mit ca. 1 500 Patienten mit mittelschwerer oder schwerer Psoriasis bessere klinische Ansprechraten als Placebo und Deucravacitinib, bei ähnlicher Häufigkeit unerwünschter Ereignisse im Vergleich zum Placebo. Die Ergebnisse zeigen das Potential einer einmal täglichen, oralen Behandlung mit Icotrokinra bei Psoriasis auf.

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In einer longitudinalen Beobachtungsstudie mit 960 Patienten mit Psoriasis-Arthritis (PsA) kamen bei 17 % der Patienten mindestens 4 biologische oder synthetische zielgerichtete krankheitsmodifizierende Wirkstoffe (b/tsDMARD) zum Einsatz. Diese Patienten mit multiplem b/tsDMARD-Versagen waren häufiger Frauen, adipös, hatten eine axiale Beteiligung, Depression und eine höhere Krankheitsaktivität. Ergänzende Therapien, speziell Gewichtsmanagement, Depressionslinderung und Physiotherapie, könnten womöglich einen wichtigen Beitrag leisten.

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Ein systematischer Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 84 Studien fand, dass Psoriasis-Behandlungen mit Biologika gegen IL17 (speziell Ixekizumab und Brodalumab) sowie Infliximab (Anti-TNF-alpha) am wirksamsten Psoriasis-Symptome linderten. Anti-IL17-Antikörper erreichten jedoch eine vollständige oder fast vollständige Klärung der Haut (PASI90 oder PASI100) besser als andere Behandlungen. Die Therapiewahl solle jedoch weiterhin Patienten-zentriert erfolgen, so das Fazit der Autoren.

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