Junge Patienten mit oligoartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis (JIA) haben nach einer retrospektiven Beobachtungsstudie die höchste Chance für eine anhaltende klinische Remission nach Beendigung der medikamentösen Behandlung im Vergleich zu jungen Patienten mit polyartikulärer JIA.
Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 392 Psoriasis-Patienten demonstrierte die therapeutische Äquivalenz des Biosimilars FYB202 zum Referenz-Ustekinumab bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis.
Die Beibehaltungsrate der Therapie mit Secukinumab ist bei Psoriasis-Arthritis (PsA) und ankylosierender Spondylitis (AS) über 3 Jahre vergleichbar hoch bei 74,0 % (PsA) und 77,3 % (AS), fand eine Real-World-Studie mit über 300 Patienten.
Ein systematischer Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 84 Studien fand, dass Psoriasis-Behandlungen mit Biologika gegen IL17 (speziell Ixekizumab und Brodalumab) sowie Infliximab (Anti-TNF-alpha) am wirksamsten Psoriasis-Symptome linderten. Anti-IL17-Antikörper erreichten jedoch eine vollständige oder fast vollständige Klärung der Haut (PASI90 oder PASI100) besser als andere Behandlungen. Die Therapiewahl solle jedoch weiterhin Patienten-zentriert erfolgen, so das Fazit der Autoren.
Eine Kohortenstudie mit 11 641 erwachsenen Psoriasis-Patienten ab 66 Jahren fand, dass Biologika gegen IL-12, IL-23 und IL-17 mit einer 35 % niedrigeren Rate schwerer Infektionen assoziiert waren. Ältere systemische Wirkstoffe, beispielsweise Methotrexat, waren nicht mit höherer oder niedrigerer Infektionsrate assoziiert.
Nach 16 Wochen einer einmal oder zweimal täglichen oralen Behandlung von mittelschwerer oder schwerer Psoriasis mit neuen dem Interleukin-23-Rezeptor-Antagonist JNJ-77242113 zeigte sich eine größere Wirksamkeit vs. Placebo ohne mehr unerwünschte Ereignisse. Die klinische Studie der Phase 2 zur Dosis-Findung bietet somit vielversprechende Ergebnisse für größere Phase-3-Studien.
Bimekizumab erreichte bei aktiver Psoriasis-Arthritis schnelle und größere Verbesserungen in Patienten-berichteten Schmerzen, Fatigue, körperlicher Funktion und gesundheitsbezogener Lebensqualität in Woche 16 im Vergleich zu einem Placebo, fand eine zusammenfassende Analyse über 2 Studien mit 1 112 Patienten.
Eine nachträgliche Analyse zweier klinischer Studien der Phase 3 zeigte, dass Guselkumab anhaltende Wirksamkeit bei mittelschwerer oder schwerer Psoriasis über 5 Jahre zeigt, unabhängig von unterschiedlichem Schweregrad zu Beginn der Studie oder vorherigen Behandlungen.
Die zusammenfassende Analyse über zwei Studien der Phase 3 und einer Langzeit-Erweiterungsstudie zeigte ein konsistentes Sicherheitsprofil und anhaltendes klinisches Ansprechen bei Psoriasis mit durchgehender Behandlung mit Deucravacitinib über 3 Jahre.
Die Behandlung aktiver PsA kann mit intravenösem Secukinumab über ein Jahr sicher und effektiv erfolgen, zeigte eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 381 Patienten. Das Sicherheitsprofil war vergleichbar mit dem bei subkutaner Gabe des Biologikums.
Der orale Wirkstoff Orismilast, ein PDE4-Inhibitor, erreichte in einer klinischen Studie der Phase 2b wirksamer Linderung mittelschwerer oder schwerer Psoriasis über 16 Wochen als ein Placebo. Längerfristige Studien mit größeren Gruppen müssen die Einsatzmöglichkeiten weiter evaluieren.
Eine Metaanalyse über 23 randomisiert-kontrollierte Studien zeigt, dass die Behandlung mit Secukinumab oder Ixekizumab nicht signifikant mit einem erhöhten MACE-Risiko bei Personen mit Psoriasis assoziiert ist.
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 31 Studien untersuchte das Risiko für erneutes Auftreten von Krebserkrankungen bei Patienten mit immunvermittelten Erkrankungen und immunsuppressiver Therapie. Bei Patienten mit und ohne Immunsuppression wurde eine ähnliche Rate an erneuten Krebsfällen beobachtet.