Gesamtes Ernährungsmuster entscheidet über das Diabetesrisiko Ernährung spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung und dem Verlauf von Diabetes Typ 2. Doch einfache Regeln wie „weniger Zucker“ oder „weniger Fett“ bei der Ernährung greifen zu kurz – darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hin. Studien zeigen: Entscheidend sind nicht nur einzelne Nährstoffe oder Lebensmittel, {…}
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 21 Studien konnte zeigen, dass die durchschnittliche Gewichtszunahme in der Schwangerschaft häufig über den Leitlinienempfehlungen liegt, besonders bei Frauen mit Übergewicht oder Adipositas. Dies lag womöglich weniger an der mittleren Energieaufnahme, sondern an reduzierter körperlicher Aktivität, fand die Analyse. Ernährungs- und Bewegungstipps für Schwangere wären demnach sinnvoll, so das Fazit.
In einer aktuellen Studie aßen Teilnehmer bei unverarbeiteter Ernährung zwar größere Portionen, nahmen aber signifikant weniger Kalorien auf. Der Grund: Die Mahlzeiten waren weniger energiedicht und wiesen ein anderes Kohlenhydrat-Fett-Verhältnis auf.
Ein neuer Umbrella-Review über 13 systematische Reviews und Metaanalysen konnten zeigen, dass eine Ernährung mit viel Vollkorn, Hülsenfrüchten, Nüssen und Obst mit geringerem Risiko für Übergewicht und Adipositas verbunden ist. Der häufige Konsum von rotem Fleisch und zuckerhaltigen Getränken kann dieses Risiko erhöhen.
Der regelmäßige Konsum von kalorienarmen und kalorienfreien Süßstoffen steht laut einer Langzeitstudie in Verbindung mit einem beschleunigten Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit, insbesondere bei jüngeren Erwachsenen.
Die Ergebnisse der PREdiCCt-Studie konnten zeigen, dass ein hoher Fleischkonsum bei Menschen mit Colitis ulcerosa mit einem erhöhten Risiko für objektive Krankheitsschübe verbunden ist.
Die Tasty&Healthy-Diät zeigte in einer randomisierten Studie bei jungen Menschen mit Morbus Crohn eine bessere Verträglichkeit sowie positive Effekte auf das Darmmikrobiom im Vergleich zur exklusiven enteralen Ernährung, war allerdings vergleichbar wirksam mit Blick auf Entzündungswerte und Symptome.
Der regelmäßige Konsum von kalorienarmen und kalorienfreien Süßstoffen steht laut einer Langzeitstudie in Verbindung mit einem beschleunigten Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit, insbesondere bei jüngeren Erwachsenen.
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 61 Studien fand, dass bestimmte Nahrungsbestandteile wie Kollagen, Lipide, Fettsäuren und Polyphenole positiv auf die Hautalterung einwirken können. Der Alterungsprozess der Haut kann somit auch von innen durch vielfältige, gesunde Ernährung unterstützt werden.
Eine Analyse über zwei große Langzeitstudien mit über 105 000 Menschen konnte zeigen, dass eine pflanzenbetonte Ernährung mit wenig stark verarbeiteten Lebensmitteln das Risiko für chronische Erkrankungen senkt und die Chancen auf ein gesundes Altern deutlich erhöht.
Laut einer Metaanalyse aus den USA besteht ein Zusammenhang zwischen einem hohen Zuckerkonsum und dem Auftreten von Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Besonders der regelmäßige Konsum zuckerhaltiger Getränke scheint das Risiko für chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen zu erhöhen.
Wie kleine Tricks auf Tisch und Teller das Geschmackserlebnis steigern, Ressourcen sparen und wie an der TU Berlin entwickelte Suppenrezepte zu einem nachhaltigen Festmahl beitragen. Erkenntnisse aus der Forschung von Nachhaltigkeitswissenschaftlerin Prof. Dr. Nina Langen Weihnachten ist die Zeit des Genusses und des Überflusses. Kaum ein anderes Fest macht so sichtbar, wie Menschen über Lebensmittel {…}
Wissenschaftler untersuchten in einer Meta-Analyse den Zusammenhang zwischen Lycopin, das in hoher Konzentration in Tomaten vorkommt, und dem Krebsrisiko sowie dem krebsbedingten Sterberisiko. Sowohl das Risiko, an Krebs zu erkranken, als auch das Risiko, an Krebs zu sterben, waren bei höheren Lycopin-Werten im Blut und bei einer höheren Lycopin-Aufnahme über die Nahrung reduziert.