Patienten mit Morbus Bechterew litten in den Untersuchungen häufiger an einem Vitamin-D-Mangel als die Kontrollpersonen. Eine Vitamin-D-Mangel war mit einem erhöhten Sterberisiko verbunden. Die Wirkung von Vitamin D sollte daher in randomisierten, kontrollierten Studien untersucht werden.
Eine Pilotstudie untersuchte den Effekt einer ergänzenden Behandlung bei mildem bis moderatem COVID-19. Die Nahrungsergänzung beinhaltete Curcumin (aus Kurkuma), Quercetin (z.B. Blattgemüse und Brokkoli) und Vitamin D (Sonnenvitamin), die als entzündungshemmend und antiviral bekannt sind. Mit Hilfe der Ergänzungstherapie in der Frühphase der Erkrankung wurden Patienten schneller wieder negativ getestet. Akutsymptome klärten sich schneller als in der Kontrollgruppe. Blutwerte deuteten zudem darauf, dass die Nahrungsergänzung entzündlichen Prozessen bei COVID-19 entgegenwirkte.
Die Studie fand keine Hinweise auf eine Assoziation zwischen Fatigue und Vitamin-D-Konzentration. Die Wissenschaftler untersuchten allerdings nicht die Auswirkungen von Nahrungsergänzungsmitteln auf die Fatigue.
Zeit in der Sonne zu verbringen kann Kinder vor chronischen Darmentzündungen schützen. Zu diesem Ergebnis kam die vorliegende Studie. Wissenschaftler aus Australien sahen einen Zusammenhang zwischen der Zeit, die die Kinder in der Sonne verbrachten und dem Risiko für chronische Darmentzündungen.
Eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D hatte bei Patienten mit COPD keine Auswirkungen auf deren Lungenfunktion. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, indem sie die Ergebnisse mehrerer Studien zusammenfassten.
Modellrechnung Lebensmittel systematisch mit Vitamin D anzureichern, könnte jedes Jahr mehr als hunderttausend krebsbedingte Todesfälle in Europa verhindern. Das ist das Ergebnis von Modellrechungen des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg. In 34 europäischen Ländern werden Lebensmittel mit Vitamin-D angereichert. Das verhindere etwa 27.000 Krebstote pro Jahr. „Würden all Länder Lebensmittel mit angemessenen Mengen Vitamin D anreichern, {…}
Die systematische Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin D könnte mehr als hunderttausend krebsbedingte Todesfälle pro Jahr in Europa verhindern. Das ermittelten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) mithilfe statistischer Modellrechnungen. Vitamin D-Mangel wird nicht nur mit Knochen- und Muskelerkrankungen, sondern auch mit einer erhöhten Infektanfälligkeit und zahlreichen anderen Erkrankungen in Zusammenhang gebracht. Meta-Analysen großer {…}
Ein Mangel an Vitamin D könnte ein Risikofaktor für Brustkrebs sein, wie vorliegende Ergebnisse einer US-amerikanischen Studie zeigen. Frauen, die viel Vitamin D über Lebensmittel und Supplemente einnahmen, hatten hingegen ein reduziertes Risiko für Brustkrebs.
Eine höhere Adhärenz zu einer mediterranen Ernährung könnte mit einer besseren Vitamin-D-Versorgung und einem niedrigeren BMI im Zusammenhang stehen, wie die im folgenden präsentierten Studienergebnisse zeigen.
Eine Meta-Analyse von 11 randomisierten, kontrollierten Studien zeigte eine Abnahme von Body Mass Index und Taillenumfang bei übergewichtigen/adipösen Personen, die Vitamin D supplementierten. Es wurden allerdings keine signifikanten Effekte auf das Köpergewicht gesehen.
Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) zeigen mit einer Modellrechnung, dass eine Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin D die Krebssterblichkeit ähnlich effektiv senken könnte wie eine Substitution in Form von Vitaminpräparaten. Milch und Joghurt, Orangensaft oder Frühstücksflocken mit einer Extraportion Vitamin D? In Kanada, Schweden, Finnland oder Australien ist das längst Alltag in jedem Supermarkt. Staatliche {…}
Die vorliegende Studie untersuchte, unter welchem psychologischen Stress eine Kohorte von Patienten mit affektiven Störungen nach einer Lockdown-Phase von 7 Wochen litt und ob dies mit Vitamin D-Mangel in Zusammenhang stand. Bei 112 Patienten zeigte sich eine Assoziation von psychischem Stress mit unipolarer Depression und dem Vitamin D-Spiegel. Die Autoren schließen, dass stärker auf den Vitamin-Haushalt als Risikofaktor gegenüber Stressoren geachtet werden sollte.
Es ist umstritten, ob eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D bestimmten Krankheiten vorbeugen kann. Aus diesem Grund führten Wissenschaftler aus Boston (USA) eine groß angelegte Studie durch. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die tägliche Nahrungsergänzung mit hochdosiertem Vitamin D3 weder das Risiko, an Krebs zu erkranken, noch das Risiko, von einem dramatischen Herz-Kreislauf-Ereignis betroffen zu sein, senkte.