CDK4/6-Inhibitoren wie Palbociclib stellen in Kombination mit Hormontherapie die bevorzugte Erstlinientherapie für viele Patientinnen mit metastasiertem HR+/HER2- Brustkrebs dar. Daher ist es sehr wichtig, bereits im Vorfeld diejenigen Patientinnen zu identifizieren, die nicht gut auf die Behandlung ansprechen werden.. []

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In einer Metaanalyse wurde der Zusammenhang zwischen dem Typ-2-Diabetes-Risiko und der Brustkrebstherapie untersucht. Die Studie zeigte eine erhöhte Inzidenz von Diabetes Typ 2 bei Brustkrebsüberlebenden generell und bei Brustkrebsüberlebenden, die mit einer Hormontherapie behandelt wurden. Unter Brustkrebspatientinnen war das Risiko für Diabetes Typ 2 bei denjenigen höher, die mit Tamoxifen behandelt wurden.

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In einer Phase-II-Studie wurde die Behandlung mit dem Antiköper-Wirkstoff-Konjugat Sacituzumab Govitecan mit Chemotherapie bei metastasiertem HR+/HER2- Brustkrebs verglichen. Sacituzumab Govitecan war im Vergleich zu Chemotherapie mit signifikant längerem Gesamtüberleben assoziiert, unabhängig des Trophoblast-Antigen 2 (Trop2) Expressions-Niveau. Die Zeit bis zu Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustands, der Lebensqualität und von Fatigue war mit Sacituzumab Govitecan signifikant länger.

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In einer Phase-II-Studie wurde die Fortsetzung der Behandlung mit Palbociclib nach der Progression von fortgeschrittenem HR+/HER2- Brustkrebs untersucht. Die Studie zeigte einen klinischen Vorteil der Palbociclib-Forsetzung bei 34,4 % der Teilnehmerinnen. Ein Retinoplastom-Funktionsverlust, Prädiktor für eine Palbociclib-Resistenz, wurde bei 13 % der Teilnehmerinnen festgestellt. Eine Fortsetzung der Therapie scheint daher für ausgewählte Patienten ein erfolgversprechender Ansatz zu sein.

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In einer Phase-III-Studie wurde die Wirksamkeit der Brustkrebstherapie mit einer integrierten, gleichzeitigen Bestrahlung des Tumorbetts („Boost“) mit der standardmäßigen Bestrahlung mit Boost am Ende der Therapie (sequenziell) verglichen. Die Wirksamkeit von gleichzeitigem versus späterem Boost war vergleichbar. Eine Erhöhung der Boost-Dosis zeigte keinen zusätzlichen Vorteil, war jedoch mit einer erhöhten Inzidenz für Brustverhärtung assoziiert.

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In einer randomisiert-kontrollierten Studie wurde der Einfluss von Synbiotika (Mischung aus Präbiotika und Probiotika) auf Chemotherapie-induzierte Nebenwirkungen bei Brustkrebspatientinnen untersucht. Die Studie zeigte, dass eine 8-wöchige Supplementierung mit Synbiotika im Vergleich zur Placebogruppe einen positiven Einfluss auf die Häufigkeit von normalem Stuhlgang hatte und Fatigue reduzierte. Symptome wie Übelkeit, Erbrechen und Anorexie (Verlust des Appetitgefühls) nahmen in der Behandlungsgruppe nominell, jedoch nicht statistisch signifikant, ab.

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In einer Metaanalyse wurde der Einfluss von neoadjuvanter Chemotherapie nach der Brustrekonstruktion auf das Auftreten von Komplikationen untersucht. Die Studie zeigte weder Einfluss auf schwerwiegende- noch auf kleinere rekonstruktionsbezogene Komplikationen. Zu schwerwiegenden Komplikationen gehörten Rekonstruktionsversagen, Nekrose von Hauttransplantatlappen und die Notwendigkeit eines erneuten Eingriff.

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In einer systematischen Übersichtsarbeit wurde der Einsatz von Folienverbänden gegen Radiodermatitis bei der Brustbestrahlung untersucht. Sechs randomisierte Studien wurden inkludiert, um den Einfluss der Behandlung zu untersuchen. Alle sechs Studien zeigten eine signifikante Abnahme von strahlentherapiebedingten Hautirritationen durch den Einsatz von Folienverbänden. Die Behandlung schien einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität der Patientinnen zu haben.

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In einer randomisiert-kontrollierten Studie wurde die Wirkung eines Heimtrainingsprogramms für Brustkrebspatientinnen auf Fatigue und Lebensqualität untersucht. Die Studie zeigte, dass die Fatigue unter den Teilnehmerinnen der Trainingsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe sowohl während als auch nach der Strahlentherapie schneller abnahm. Auch war die gesundheitsbezogene Lebensqualität in der Trainingsgruppe nach der Strahlentherapie höher. Es wurde kein signifikanter Unterschied bezüglich Schlafdauer und -qualität festgestellt.

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In einer klinischen Studie wurde die Unterbrechung der Hormontherapie bei Hormonrezeptor-positivem Brustkrebs untersucht, um eine Schwangerschaft zu versuchen. Unter den Teilnehmerinnen brachten 74 % während der Unterbrechung der Therapie ein Kind zu Welt. Die 3-Jahres-Inzidenz für ein Wiederauftreten der Krankheit lag mit 8,9 % ähnlich hoch wie in einer Kontrollpopulation. Damit wurde der zuvor festgelegte Sicherheitsschwellenwert für die Studie nicht überschritten.

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In einer Phase-III-Studie wurde untersucht, ob die Verlängerung der adjuvanten Hormontherapie mit Aromatasehemmer bei HR-positivem Brustkrebs mit einer höheren Wirksamkeit assoziiert ist. Die Teilnehmerinnen wurden randomisiert aufgeteilt und erhielten entweder die standardmäßigen fünf Jahre oder zehn Jahre Anastrozol. Die Studie ergab, dass die längere Hormontherapie mit einer höheren krankheitsfreien Überlebensrate, einer geringeren lokalen Rezidivrate und einer geringeren Rate zweiter primärer Tumore assoziiert war. Es wurde jedoch kein signifikanter Unterschied bezüglich der Gesamtüberlebensrate erreicht.

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In einer klinischen Studie wurde die Wirksamkeit einer fünfjährigen mit einer zweijährigen Tamoxifenbehandlung bei postmenopausalem Brustkrebs über einen langen Zeitraum verglichen. In dem Zeitraum von fünf bis 15 Jahre nach Behandlungsstart war die Gesamtmortalität als auch die brustkrebsspezifische Mortalität in der 5-Jahres-Gruppe im Vergleich zur 2-Jahres-Gruppe signifikant reduziert. Danach blieb der Überlebensvorteil weiter aufrechterhalten, vergrößerte sich aber nicht.

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In einer randomisierten multizentrischen Studie in Indien wurde die Wirksamkeit des Einsatzes einer zusätzlichen Lokalanästhesie mit Lidocain bei der Operation von frühem Brustkrebs untersucht. Die Studie zeigte, dass die Lokalanästhesie mit einer höheren krankheitsfreien Überlebensrate und Gesamtüberlebensrate assoziiert war. Auch das Risiko für ein lokales Rezidiv und ein Fernrezidiv war mit der perioperativen Injektion von Lidocain geringer als ohne. Die Wirksamkeit des Anästhetikums geht wahrscheinlich darauf zurück, dass durch die Blockade spannungsabhängiger Natriumkanäle eine Aktivierung prometastatischer Signalwege verhindert wird.

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