Das Ausschalten der Ovarien als wichtigster Quelle für Östrogene kann bei Frauen mit frühem Östrogenrezeptor-positivem Brustkrebs die Prognose verbessern. Eine Metaanalyse von 23 Studien, die in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet publiziert worden ist, untersuchte, für welche Patientinnen, welche Tumoreigenschaften und welche Behandlungsformen dies gilt.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 6 Studien und 2 808 Patienten fand, dass orale, selektive Östrogenrezeptor-Degrader (SERD) klinisch bedeutsame Vorteile im Vergleich zu einer Hormontherapie ohne SERD bei der Behandlung von hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem fortgeschrittenem Brustkrebs mit endokriner Progression bieten. Die größten Effekte mit besonders konsistenten Ergebnissen boten sich bei ESR1-mutierten Erkrankungen.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 4 randomisiert-kontrollierte Studien mit 857 Patienten fand, dass das Psychopharmakon Olanzapin signifikant zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei einer Brustkrebs-Chemotherapie beitragen kann. Als Nebenwirkung kam es häufiger zu Sedierung, insgesamt wurde die Behandlung jedoch gut vertragen. Gezielte Studien mit besserem Design wären allerdings wünschenswert, so das Fazit.

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Wie effektiv übliche Behandlungsmuster bei metastasierendem Brustkrebs bei jüngeren versus älteren Patienten sind, untersuchte eine retrospektive Multizentren-Analyse über 1 629 Patienten. Demnach haben ältere Patienten unter 80 Jahren vergleichbare Behandlungsvorteile von systemischen Therapien zu jüngeren Personen. Älteren Personen mit Brustkrebs sollte demnach, so das Fazit der Autoren, nicht nur aufgrund des chronologischen Alters eine Behandlung vorenthalten werden.

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In einem systematischen Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 17 randomisiert-kontrollierte klinische Studien mit zusammen 2 192 Patienten senkten topisches Diclofenac, Silymarin, Pyridoxin (400 mg) und Celecoxib signifikant die Inzidenz eines Hand-Fuß-Syndroms aber Grad 2 im Rahmen einer Chemotherapie. Diclofenac und Celecoxib waren zudem effektiv zur Reduktion der gesamten Inzidenz des Hand-Fuß-Syndroms.

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Viele Frauen mit Hormonrezeptor-positivem Brustkrebs (HR+), die sich einer Hormontherapie unterziehen, leiden unter Wechseljahresbeschwerden. Neurokinin-Antagonisten sind neue Wirkstoffe, die die Häufigkeit typischer Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen in der Menopause senken können. Ob der Neurokinin-Antagonist Elinzanetant bei Patientinnen mit HR+ Brustkrebs die Zahl der typischen Wechseljahresbeschwerden in der Hormontherapie senken kann, untersuchte eine Phase-3-Studie mit 474 Patientinnen.

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Eine Netzwerk-Metaanalyse über 36 Stunden mit 17 187 Patienten verglich adjuvante Chemotherapie-Regimes für Brustkrebs im Frühstadium. Eine Behandlung über 6 Zyklen mit Taxanen und Cyclophosphamid in 3-Wochen-Intervallen erwies sich mit Blick auf ereignisfreies Überleben und geringere Inzidenz von Übelkeit als vorteilhafte. Eine Unterscheidung von Patientengruppen, beispielsweise nach Alter oder Risiko, erfolgte hier jedoch nicht.

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Eine Metaanalyse von 23 Studien konnte zeigen, dass mehr als die Hälfte der Menschen mit Krebs eine Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie entwickeln könnte. Identifizierte Risikofaktoren deuten darauf, dass ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, regelmäßiger Bewegung und guter Kontrolle von Stoffwechselerkrankungen einen Beitrag zur Risikoreduktion leisten könnte. Die Autoren plädieren zudem für frühzeitiges Screening zur Verbesserung von Behandlungsergebnissen und Lebensqualität der Betroffenen.

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