GLP-1-Rezeptoragonisten ermöglichen laut den Ergebnissen eines aktuellen systematischen Reviews mit Metaanalyse bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und Adipositas einen Gewichtsverlust und senken gleichzeitig das Risiko für Operationen und Krankenhausaufenthalte.

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Chronische Entzündungsprozesse sind an der Entstehung und dem Fortschreiten zahlreicher chronischer Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und neurodegenerativen Erkrankungen beteiligt und verstärken sich im Alter (Inflammaging). Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 89 Studien fand, dass achtsamkeitsbasierte Interventionen chronische altersbedingte Entzündungsprozesse verringern und Biomarker des biologischen Alterns verbessern können.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 16 Studien zeigte, dass Menschen mit Vitiligo ein signifikant erhöhtes Risiko für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen haben. Besonders bestand ein Zusammenhang mit Morbus Crohn. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass bei Menschen mit Vitiligo und Beschwerden im Magen-Darm-Bereich eine sorgfältigere ärztliche Abklärung und engere klinische Überwachung sinnvoll sein kann.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse konnte zeigen, dass die mediterrane Ernährung in Kombination mit der Standardtherapie bei etwa 62 % der Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen zu einer klinischen Remission führen kann. Die Wirksamkeit war bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa vergleichbar. Ein klarer Vorteil gegenüber anderen Ernährungsformen konnte jedoch bislang nicht nachgewiesen werden.

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Essstörungen sind bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen weit verbreitet, zeigte ein systematischer Review mit Metaanalyse von 23 Studien, die insbesondere auf eine hohe Prävalenz vermeidender und restriktiver Essstörungen hinweist. Die Autoren empfehlen eine verbesserte Früherkennung und mehr Aufmerksamkeit im klinischen Alltag.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse mit mehr als 9 Mio. Studienteilnehmern zeigte, dass chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn nicht mit signifikant erhöhtem Risiko für Kolonperforationen während einer Koloskopie verbunden sind. Aufgrund hoher Studienheterogenität und methodischer Einschränkungen bleibt allerdings Forschungsbedarf bestehen.

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Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen weisen laut einer aktuellen Metaanalyse ein erhöhtes Frakturrisiko auf. Besonders Morbus-Crohn-Patienten sind betroffen. Am stärksten betroffen sind Hüfte, Rippen und Gliedmaßen. Die Autoren betonen die Bedeutung gezielter Vorsorge und regelmäßiger Kontrollen der Knochengesundheit bei CED.

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Eine retrospektive Kohortenstudie zeigte, dass Frauen mit Endometriose häufiger chronisch‑entzündliche Darmerkrankungen entwickeln. Allerdings fiel der Verlauf von Morbus Crohn bei ihnen milder aus als bei Frauen ohne Endometriose. Gleichzeitig erhielten Frauen mit beiden Erkrankungen seltener Immun­suppressiva und TNF‑α‑Inhibitoren. Bei Colitis ulcerosa ergab sich kein signifikanter Unterschied im Schweregrad der CED zwischen Frauen mit und ohne Endometriose.

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Eine Metaanalyse mit fast 60 000 Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen untersuchte, ob Statine das Darmkrebsrisiko beeinflussen. Während ein Studiendesign keinen klaren Zusammenhang zeigte, war die Einnahme von Statinen bei einem anderen Studienansatz mit einer signifikant geringeren Erkrankungswahrscheinlichkeit verbunden. Weitere große Studien sollen diese Ergebnisse absichern.

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