Übergewicht verschlechtert nicht den kurzfristigen Krankheitsverlauf von Kindern mit Morbus Crohn. Zu dem Ergebnis kam die vorliegende Studie Wie sich das Übergewicht der Kinder jedoch auf längere Sicht auf den Krankheitsverlauf auswirkt, muss in weiteren Studien untersucht werden.
Sowohl Adipositas als auch Untergewicht gingen mit einem größeren Risiko für Morbus Crohn einher. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in ihrer Meta-Analyse mit mehr als 15 Millionen Studienteilnehmern.
Patienten mit einer chronischen Darmentzündung litten auch in Spanien, wo häufig die Sonne scheint, häufig an einem Vitamin-D-Mangel. Dieser stand – laut der vorliegenden Studien – mit der Krankheitsaktivität im Zusammenhang.
Patienten mit einer chronischen Darmentzündung leiden häufig unter einem Vitamin-D-Mangel. In der vorliegenden Studie war etwa die Hälfte der Patienten betroffen – vor allem Patienten mit Morbus Crohn.
Mit Calprotectin kann der Krankheitsverlauf von chronischen Darmentzündungen überwacht werden. Wissenschaftler untersuchten, ob ein Calprotectin-Test auch von zu Hause aus durchgeführt werden kann und verglichen die Ergebnisse des Heimtests mit den Ergebnissen aus dem Labor. Außerdem befragten sie die Patienten zu ihren Erfahrungen mit der Anwendung des Heimtests.
Medizinisches Personal ist täglich vielen Krankheitserregern ausgesetzt. Für Patienten mit einer chronischen Darmentzündung kann das schwerwiegende Folgen haben. So zeigte die vorliegende Studie, dass Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa ein höheres Risiko für Tuberkulose hatten, wenn sie in der Gesundheitspflege arbeiteten. Das Risiko für allgemeine schwere Infektionen war jedoch nicht erhöht.
Ein guter Schlaf ist wichtig für die Gesundheit. Wissenschaftler fanden in der vorliegenden Studie einen Zusammenhang zwischen der Schlafqualität und der Krankheitsaktivität von Kindern mit einer chronischen Darmentzündung. Eine höhere Krankheitsaktivität ging mit einer schlechteren Schlafqualität einher.
Wissenschaftler untersuchten den Zusammenhang zwischen der Schlafqualität und chronischen Darmentzündungen. Sie stellten fest, dass Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa häufig unter Schlafstörungen litten – und zwar besonders während eines Krankheitsschubes.
Die Ernährung nimmt über die Beeinflussung des Darmmikrobioms Einfluss auf die Entstehung/Aufrechterhaltung von Darmentzündungen. Ein aktueller Überblicksartikel beschreibt verschiedene hilfreiche Ernährungsinterventionen.
Laut einer Studie aus den USA sind viele Menschen mit einer chronischen Darmerkrankungen mangelernährt. Eine Analyse der täglichen Ernährung und eine Ernährungsberatung bei diesen Patienten sinnvoll sein.
Patienten mit einer chronischen Darmentzündung leiden nicht selten unter Hautproblemen. Probiotika könnten das Risiko für derartige Beschwerden senken. Die vorliegende Studie fand nämlich einen Trend zu weniger Hautbeschwerden bei Verwendung von Probiotika.
Patienten mit Colitis ulcerosa können von Probiotika, die zusätzlich zur Standardhandlung mit Aminosalicylaten eigenommen werden, profitieren. Das war das Ergebnis einer Übersichtsarbeit, bei der die Wissenschaftler die Ergebnisse mehrerer Studien zusammenfassten.