Darmtumore können durch verschiedene Operationsmethoden entfernen werden. Eine Methode ist das minimalinvasive Verfahren, bei dem nur kleine Hautschnitte nötig sind. Das minimalinvasive Verfahren gibt es in verschiedenen Variationen, je nachdem wie viele Schnitte gemacht werden. Die vorliegende Studie zeigte, dass sich die Methode mit nur einem Einschnitt für über 80-jährige Patienten genauso gut eignete wie die Operation mit mehreren Einschnitten.
Es gibt verschiedene Operationsmethoden, mit denen ein Darmkrebs entfernt werden kann. Das minimalinvasive Verfahren kommt mit kleinsten Hautschnitten aus. In der vorliegenden Studie zeigten Wissenschaftler, dass sich diese Operationsmethode für ältere Patienten genauso gut eignete wie für jüngere Patienten.
Welche Operationsmethode eignet sich bei einem lokal fortgeschrittenen Darmkrebs besser – das minimalinvasive oder das offene Verfahren? Ein Vergleich machte deutlich, dass sich beide Methoden zwar im Hinblick auf die Operationsdauer, der Dauer des Krankenhausaufenthaltes und der Menge des Blutverlustes unterschieden, bezüglich des krankheitsfreien Überlebens und des Sterberisikos konnten jedoch keine Unterschiede festgestellt werden.
In einer Meta-Analyse haben Wissenschaftler kurzfristige Auswirkungen von robotergestützter und laparoskopischer Darmkrebsresektion verglichen. Die robotergestützte Chirurgie zeigte Vorteile bezüglich chirurgischer Wirksamkeit und Morbidität, ist jedoch mit einer längeren OP-Zeit verbunden.
Lebermetastasen können unter Umständen operativ entfernt werden. Dies kann mit der Entfernung des Primärtumors im Darm kombiniert werden. Forscher untersuchten, welches Operationsverfahren (minimalinvasiv oder offen) sich am besten für die Entfernung des Darmtumors mit gleichzeitiger Entfernung von Lebermetastasen eignet.
Die Chirurgie, der Fachbereich der Medizin, der sich mit Operationen beschäftigt, ist ein zentraler Pfeiler in der Therapie von Krebserkrankungen. Eine der größten Schwierigkeiten bei der Operation von Tumoren besteht darin, bösartiges und befallenes Gewebe von Gesundem zu unterscheiden.
Die Laparoskopie (Bauchspiegelung) wird in der minimal-invasiven Chirurgie zur operativen Entfernung von Enddarmtumoren (Rektalkarzinom) genutzt. In der Zusammenfassung „Mensch vs. Maschine: operative Entfernung von Enddarmkrebs“ haben wir über robotergestützte, laparoskopische Operationen bei Patienten mit Enddarmkrebs berichtet.
Bei Enddarmkrebs entscheidet die genaue Lokalisation und die Ausweitung des Tumors über das operative Vorgehen. Ist der Abstand des Tumors zum Schließmuskel oder anderen wichtigen Strukturen des Enddarms nicht groß genug, erfolgt eine komplette Enddarmentfernung.
Die vollständige Entfernung des Tumors ist wesentlich für eine erfolgreiche Therapie von Darmkrebs. Bei einer Operation prüfen die behandelnden Ärzte vor der eigentlichen Tumorentfernung, ob sich die Krebserkrankung vom Darm aus auf weitere Gebiete ausgebreitet hat, d. h. sogenannte Metastasen vorhanden sind.
In der minimal-invasiven Chirurgie ist die Laparoskopie (Bauchspiegelung) von großer Bedeutung, da hiermit Komplikationen nach der Operation verringert werden können. Vor allem bei der operativen Entfernung von Enddarmtumoren (Rektalkarzinom) hat die Laparoskopie die klassische Laparotomie (Bauchschnitt, Öffnung der Bauchhöhle) als Standardverfahren abgelöst.
Bei der operativen Entfernung des Tumorgewebes bei Patienten mit Sigmakarzinom (häufige Lokalisation des Kolonkarzinoms) und Rektumkarzinom besteht die Möglichkeit, die untere Eingeweidearterie der Patienten zu erhalten oder abzubinden.
Für viele Darmkrebspatienten stellt eine Operation die wichtigste Behandlungsmöglichkeit dar. Denn nur wenn der Tumor vollständig entfernt wird, besteht Hoffnung auf eine dauerhafte Heilung. Die Operation findet unter Vollnarkose statt.