Eine große retrospektive Kohortenstudie konnte zeigen, dass die Behandlung mit GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1RA) bei Menschen mit Typ-2-Diabetes das Risiko für die Entstehung und das Fortschreiten der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) signifikant senken kann.
Eine große internationale Studie mit 13 165 Teilnehmern untersuchte die kardiovaskuläre Sicherheit von Tirzepatid im Vergleich zu Dulaglutid bei Menschen mit Typ-2-Diabetes und kardiovaskulären Vorerkrankungen. Tirzepatid war Dulaglutid nicht unterlegen und zeigte ein ähnliches Sicherheitsprofil beider Wirkstoffe.
Eine große Kohortenstudie konnte zeigen, dass die Behandlung mit Semaglutid oder Tirzepatid bei Personen mit Typ-2-Diabetes mit einem leicht erhöhten Risiko für Sehstörungen wie die nichtarteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie verbunden ist. Obwohl das Gesamtrisiko gering blieb, weisen die Autoren auf die Chancen einer augenärztlichen Überwachung hin.
GLP-1-Rezeptor-Agonisten kommen in der Therapie von Typ-2-Diabetes zum Einsatz. Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass sie zudem das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs reduzieren könnten, insbesondere bei Menschen mit Adipositas und bei Rauchern. Kombinationstherapien mit GLP-1RA waren mit einem niedrigerem Risiko als Monotherapien assoziiert.
Aktuelle Studiendaten zeigten, dass Semaglutid die Gehstrecke von Menschen mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) und Typ-2-Diabetes deutlich verbessern kann. Die maximale Gehstrecke stieg im Vergleich zur Placebogruppe signifikant an. Zudem wurden Lebensqualität und Symptome der Teilnehmer positiv beeinflusst.
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer retrospektiven Studie den Zusammenhang zwischen Semaglutid und der Augenerkrankung NAION. Die Wissenschaftler stellten fest, dass NAION-Ereignisse häufiger bei Patienten auftraten, die Semaglutid verschrieben bekamen. Die Studie legt einen potenziellen Zusammenhang zwischen Semaglutid und NAION nahe, weitere Untersuchungen zur Bestätigung der Kausalität stehen allerdings noch aus.
Die aktuelle Substudie SURPASS-3 CGM hat die Wirksamkeit von Tirzepatid und Insulin degludec verglichen. Der duale GIP-GLP-1-Rezeptoragonist Tirzepatid erzielte bei Typ-2-Diabetikern eine bessere Blutzuckerkontrolle als Insulin degludec.
Wissenschaftler untersuchten drei populäre Diabetesmedikamente, Liraglutid, Metformin und Gliclazid, auf deren Auswirkung auf die Körperzusammensetzung bei Patienten, die zusätzlich zum Diabetes an einer nicht alkoholischen Fettleber erkrankt waren. Über 24 Wochen verabreicht schnitten Liraglutid und Metformin besser ab als Gliclazid, was die Verbesserung von Körperzusammensetzung und Körpergewicht, die Blutzuckereinstellung und die Lebergesundheit anging.
Der folgende systematische Review mit Meta-Analyse beschäftigt sich mit oralem Semaglutid, einem blutzuckersenkenden Wirkstoff, der zur Behandlung von Typ-2-Diabetespatienten verwendet wird.
Eine post-hoc-Analyse der SUSTAIN-Studien 1–5 zeigte, dass subkutan verabreichtes Semaglutid (0,5 mg/ 1,0 mg) bei Diabetespatienten aus verschiedenen Subgruppen gute Wirksamkeit zeigte.
Die vorliegende Studie beschäftigte sich mit einem möglichen Schutz vor Schlaganfall durch die Einnahme von GLP-1-Rezeptor-Agonisten und zeigte, dass diese Wirkstoffgruppe insbesondere vor tödlichen Schlaganfällen zu schützen scheint.
Patienten mit Typ-2-Diabetes, die statt Liraglutid, welches täglich gespritzt werden muss, Dulaglutid erhielten, welches nur einmal wöchentlich appliziert werden muss, wiesen in der Folge eine größere Behandlungszufriedenheit und Lebensqualität auf. Dabei ergaben sich keine negativen Auswirkungen auf die Blutzuckerkontrolle.
Ergebnisse einer Auswertung aus den USA an Typ-2-Diabetes-Patienten zeigten, dass Dulaglutid gemeinsam mit Insulin zu einer Absenkung des Langzeitblutzuckerwerts beitrug und damit effektiv war.