Eine aktuelle Metaanalyse über 8 Studien fand, dass Menschen mit Typ-2-Diabetes auch bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) signifikant von modernen Diabetesbehandlungen (SGLT-2-Inhibitoren) profitieren können. Die Behandlung senkte das Risiko für COPD-Exazerbationen um 35 % im Vergleich zu anderen antidiabetischen Medikamenten.
Eine aktuelle Metaanalyse legt nahe, dass sich der Einsatz von SGLT2-Inhibitoren bei Krebspatienten mit Diabetes positiv auf das Herz-Kreislaufsystem auswirkt. Insbesondere führte die Therapie mit SGLT2-Inhibitoren zu einer verringerten Mortalität und weniger Krankenhauseinweisungen aufgrund von Herzinsuffizienz.
In einer groß angelegten Metaanalyse, die 33 randomisierte, kontrollierte Studien umfasste, konnte gezeigt werden, dass SGLT2-Inhibitoren mit einem deutlich geringeren Risiko für Vorhofflimmern und für das kombinierte Ereignis Vorhofflimmern/Vorhofflattern assoziiert sind.
SGLT-2-Inhibitoren können bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und chronischer Nierenerkrankung den Blutdruck senken. Eine aktuelle Studie aus Japan hat nun festgestellt, dass der BMI zu Beginn der Behandlung den blutdrucksenkenden Effekt von SGLT-2-Inhibitoren beeinflussen kann.
Eine aktuelle Studie konnte die Wirksamkeit und Sicherheit des SGLT-2-Hemmers Luseogliflozin belegen. Die klinische Phase-III-Studie wurde mit Teilnehmern kaukasischen Ursprungs durchgeführt.
SGLT-2-Inhibitoren führen bei Typ-2-Diabetes zu einem gewünschten Gewichtsverlust. Allerdings können sie auch zu einem Verlust von Muskelmasse führen, zeigte die vorliegende Metaanalyse.
Eine aktuelle Metaanalyse hat das Risiko-Nutzen-Verhältnis von SGLT2-Inhibitoren bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mit hohem kardiovaskulärem Risiko untersucht. Demnach bietet die Einnahme von SGLT2-Inhibitoren bei Typ-2-Diabetes und hohem kardiovaskulären Risiko erhebliche Vorteile für Herz-Kreislauf und Nieren. Diese Vorteile überwiegen, so das Fazit, Risiken wie beispielsweise für eine diabetische Ketoazidose.
Einige Diabetesmedikamente stehen im Verdacht, die Knochengesundheit von Patienten mit Typ-2-Diabetes zu verschlechtern. Eine zusammenfassende Auswertung von 27 Studien zu SGLT-2-Hemmern zeigte: diese Medikamente scheinen sich nicht negativ auf die Knochengesundheit der Patienten auszuwirken.
Wissenschaftler fassten den aktuellen Wissensstand dazu zusammen, wie wirksam und sicher eine alleinige Therapie mit dem SGLT-2-Hemmer Dapagliflozin für Patienten mit Typ-2-Diabetes ist. Es zeigte sich, dass Dapagliflozin die Blutzuckerkontrolle der Patienten verbesserte, aber auch vermehrt Infektionen auftraten.
Diese Studie zeigte, dass die Anwendung der SGLT-2-Hemmer Canagliflozin, Dapagliflozin und Empagliflozin mit günstigen Effekten auf die Herzgesundheit bei Patienten mit Typ-2-Diabetes verbunden sein könnte.
Wissenschaftler werteten 10 Studien mit Typ-2-Diabetes-Patienten aus, bei denen eine alleinige Therapie mit Insulin einer Therapie mit Insulin plus SGLT-2-Hemmern gegenübergestellt wurde. Die kombinierte Therapie aus Insulin und SGLT-2-Hemmern führte zu deutlicheren Verbesserungen zahlreicher Größen wie Blutdruck, Blutzucker und Gewicht, war allerdings auch häufiger mit Nebenwirkungen verbunden.