Aktuelle Daten aus einer Metaanalyse zeigen, dass Menschen mit diabetischer Retinopathie höhere Lipoprotein-(a)-Werte aufweisen als Menschen ohne diese Augenerkrankung. Zudem sind die Werte bei fortgeschrittener proliferativer Form höher als bei der nicht-proliferativen Form, was auf eine mögliche Rolle von Lipoprotein (a) in der Entstehung und dem Fortschreiten der Erkrankung hinweist.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Menschen mit Prädiabetes, die nach den Kriterien der American Diabetes Association (HbA1c 5,7 – 6,4 %) diagnostiziert wurden, zeigten häufiger Mikroangiopathien wie Retinopathie als jene, die nach den strengeren internationalen Kriterien (HbA1c 6,0 – 6,4 %) klassifiziert wurden. Die Studienlage deutet darauf hin, dass ein früheres Screening auf Netzhautveränderungen ab einem HbA1c-Wert von 5,7 % sinnvoll sein könnte, um diabetische Komplikationen zu vermeiden.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Die Ergebnisse einer Metaanalyse zeigen, dass kurz wirksame GLP-1-Rezeptoragonisten die motorischen Symptome bei Menschen mit Parkinson signifikant verbessern können, während lang wirksame GLP-1-Rezeptoragonisten keinen Nutzen zeigten. Für nicht-motorische Symptome konnten keine statistisch signifikanten Effekte festgestellt werden.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Kardiometabolische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Adipositas stehen mit einer beschleunigten Hirnalterung in Verbindung. Eine Metaanalyse von 14 Studien ergab, dass Diabetes den stärksten Einfluss auf die Hirnalterung hat, gefolgt von Bluthochdruck und Adipositas. Besonders Diabetes könnte daher ein wichtiger Angriffspunkt für Präventionsmaßnahmen gegen kognitive Beeinträchtigungen und Demenz sein.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Eine aktuelle Metaanalyse über 8 Studien fand, dass Menschen mit Typ-2-Diabetes auch bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) signifikant von modernen Diabetesbehandlungen (SGLT-2-Inhibitoren) profitieren können. Die Behandlung senkte das Risiko für COPD-Exazerbationen um 35 % im Vergleich zu anderen antidiabetischen Medikamenten.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Fast die Hälfte aller Demenzerkrankungen könnten verhindert oder hinausgezögert werden, indem Risikofaktoren wie Diabetes, Adipositas oder Bluthochdruck ausgeschaltet werden, legen bisherige Daten nahe. Semaglutid zählt zur neuen Generation der GLP-1-Rezeptoragonisten, die zur Behandlung von Diabetes und Adipositas eingesetzt werden. Bei Patienten mit Diabetes könnte der Einsatz von Semaglutid die Häufigkeit von Demenzerkrankungen senken, wie neue Forschungsergebnisse zeigen.

Weiter zum vollständigem Beitrag →