Unser Speichel hilft beim Schlucken, Sprechen und Schmecken. Er schützt unsere Mundschleimhaut und unsere Zähne. Doch bestimmte Erkrankungen oder Behandlungen, wie z. B. gegen Asthma, können zu Mundtrockenheit führen. Mundtrockenheit kann auch bei Kindern ein Problem sein und zu Karies führen, berichten indische Forscher.
Eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus kann das Risiko, an Typ-1-Diabetes zu erkranken, erhöhen. Teile des Virus scheinen nämlich in der Lage zu sein, Risikogene für die Erkrankung anzuschalten. Somit könnte ein Schutz vor der Infektion mit dem Virus möglicherweise auch das Risiko für Typ-1-Diabetes senken.
Forscher zeigten in ihrer Studie, dass es besonders wichtig ist, junge Typ-1-Diabetes Patienten, die von schweren Unterzuckerungen betroffen sind, engmaschig zu kontrollieren und intensiviert zu behandeln, um ihr Folgerisiko für Unterzuckerungen zu senken.
CGM-Systeme können Entlastung für Patienten mit Typ-1-Diabetes bieten, wie die vorliegende Studie zeigte. Bei den Nutzern des CGM-Systems wurde z. B. weniger Leidensdruck und ein größeres Selbstvertrauen im Hinblick auf Unterzuckerungen festgestellt.
Insulinpumpen besserten in der vorliegenden Studie nicht nur den Langzeitblutzuckerwert, sondern reduzierten auch Stress und Ängste der Patienten mit Typ-1-Diabetes.
Wenn Patienten ein CGM-System nutzen, befanden sie sich seltener in einem unterzuckerten Zustand als nach Anwendung eines FGM-Systems. Dies reduzierte auch die Angst vor Unterzuckerungen.
Ein CGM-System konnte Typ-1-Diabetes-Patienten mit langer Krankheitsgeschichte dabei helfen, Unterzuckerungen besser wahrzunehmen, wie die Ergebnisse dieser Studie zeigten. Dadurch fielen die Unterzuckerungen weniger schwer aus.
Um Kinder mit hohem familiären Krankheitsrisiko vor Typ-1-Diabetes zu schützen, hilft es gemäß den Ergebnissen der vorliegenden Studie nicht, anstelle von Kuhmilch auf spezielle (stark hydrolysierte) Säuglingsnahrung zu wechseln. Somit müssen die bestehenden Empfehlungen nicht geändert werden.
Ergebnisse dieser internationalen Studie geben Entwarnung: Kinder mit erhöhtem Risiko erkrankten nicht häufiger an Typ-1-Diabetes, wenn sie in den ersten vier Lebensjahren Antibiotika verabreicht bekamen.
Ein Schulungsprogramm, welches das Selbstmanagement von Typ-1-Diabetes fördert, erwies sich als hilfreich, um den Langzeitblutzuckerwert zu senken und stabiler zu halten.
Ein Flash Glucosemonitoring System (FGM-System) reduzierte bei Patienten mit Typ-1-Diabtes deutlich den Langzeitblutzuckerwert. Allerdings traten auch mehr milde Unterzuckerungen auf, die eine gezielte Schulung der Patienten erfordern.
Metformin hat sich für die Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes bewährt und ist für diese Patienten das Standardtherapeutikum. Die vorliegende Auswertung chinesischer Wissenschaftler zeigt, dass Metformin bei Typ-1-Diabetes zwar das Gewicht der Patienten reduzieren und den Insulinbedarf senken konnte, allerdings mehr Unterzuckerungen und Magen-Darm-Beschwerden auftraten.