Menschen, die während der frühen Kindheit einer Zuckerrestriktion ausgesetzt waren, wiesen im Erwachsenenalter ein signifikant geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und leicht bessere Herzfunktionen auf, so das Fazit einer internationalen Studie.
Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass 36 % der älteren Menschen mit koronarer Herzkrankheit von Gebrechlichkeit betroffen sind. Frauen, Hochbetagte und Menschen mit Begleiterkrankungen oder Mangelernährung sind hierbei besonders gefährdet. Frühe Screeningmaßnahmen könnten laut der Autoren diese Risiken mindern.
Aktuelle Forschungsdaten zeigen, dass eine tägliche Vitamin-D-Supplementierung bei älteren Menschen mit Bluthochdruck und kognitiven Einschränkungen zu einer verbesserten Gedächtnisleistung und einer besseren Blutdruckkontrolle führen kann. Besonders profitierten Menschen mit sehr niedrigen Vitamin-D-Werten oder stark eingeschränkter kognitiver Funktion.
Eine aktuelle Übersichtsarbeit konnte zeigen, dass Yoga signifikante Auswirkungen auf Wechseljahrsbeschwerden hat. Die Analyse ergab Verbesserungen bei den allgemeinen, psychischen, körperlichen und urogenitalen Beschwerden. Auch die Schlafqualität, Übergewicht und der Blutdruck verbesserten sich durch Yoga-Interventionen.
Eine neue landesweite Studie in Dänemark fand, dass die Anwendung von vaginalen Estradiol-Tabletten nicht das Risiko für wiederkehrende ischämische Schlaganfälle bei Frauen mit einer Vorgeschichte von Schlaganfällen erhöhte.
Aktuelle Forschungsdaten konnten zeigen, dass ein höherer Konsum gesunder pflanzenbasierter Lebensmittel mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert ist, während ungesunde pflanzenbasierte Ernährungsmuster mit einem höheren Risiko verbunden sind.
In einer aktuellen Metaanalyse wurde festgestellt, dass die Prävalenz von Gebrechlichkeit bei älteren Menschen mit koronarer Herzkrankheit (KHK) höher ist als in der Allgemeinbevölkerung. Dies betraf insbesondere Frauen, Menschen ab 80 Jahren und Personen mit akutem Koronarsyndrom. Die Autoren halten ein frühzeitiges Screening und eine rechtzeitige Prävention von Gebrechlichkeit für notwendig, um gezieltere Maßnahmen für diese Patientengruppe anbieten zu können.
Eine aktuelle Metaanalyse von 39 Studien identifizierte verschiedene Faktoren, die das Risiko für kognitive Beeinträchtigungen bei Menschen mit Vorhofflimmern beeinflussen. Ein frühzeitiges Screening von Menschen mit Risikofaktoren könnte die kognitive Gesundheit bei Vorhofflimmern verbessern.
Eine aktuelle Studie hat sich mit dem Herz-Kreislauf-Risko von adipösen Frauen nach der Schwangerschaft beschäftigt. Die Forscher konnten zeigen, dass Ereignisse in der Schwangerschaft wie Gestationsdiabetes oder hypertensive Schwangerschaftsstörungen Hinweise auf ein höheres kardiovaskuläres Risiko nach der Geburt darstellen.
Statine haben sich bereits darin bewährt, das Risiko für Folgeerkrankungen der koronaren Herzkrankheit (KHK) zu reduzieren. Diesen positiven Effekt vermitteln die Statine, indem sie das Cholesterin senken. Cholesterin ist nämlich an der Bildung der Ablagerungen (Plaques) in den Gefäßwänden, das typische Krankheitsbild der KHK, beteiligt. Obwohl die positive Wirkung der Statine bereits in mehreren Studien belegt werden konnte, ist nur wenig darüber bekannt, ob der schützende Effekt auch bei älteren Patienten, die ein Risiko für eine Mangelernährung aufweisen, gegeben ist. Genau mit diesem Thema beschäftigte sich ein Forscherteam aus Sichuan (China).
Eine neuseeländische Studie konnte zeigen, dass kurze Unterbrechungen des abendlichen Sitzens durch Widerstandstraining die postprandiale Blutzuckerkontrolle verbessern können.
In einer nachträglichen Analyse einer Studie mit 5 403 Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) wurde der Effekt von Monotherapien mit Clopidogrel oder ASS zur Sekundärprävention nach einer perkutanen Koronarintervention untersucht. Mit Clopidogrel kam es durchgängiger als mit ASS zu weniger thrombotischen und Blutungs-Ereignissen, sowohl bei Patienten mit hohen oder niedrigen klinischen, ischämischen und Blutungs-Risiken.
Eine aktuelle Studie aus China konnte zeigen, dass künstliches Licht in der Nacht zu Bluthochdruck im frühen Erwachsenenalter führen kann. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Kunstlicht in der Nacht für die Blutdruckkontrolle.