Von einer Hormontherapie zusätzlich zur postoperativen Strahlentherapie schienen nur Prostatakrebs-Patienten mit höheren PSA-Werten vor der Strahlentherapie zu profitieren. Insgesamt war die zusätzliche Hormontherapie in einem systematischen Review mit Metaanalyse individueller Patientendaten jedoch nicht mit einem verbesserten Gesamtüberleben assoziiert.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Patienten mit nicht-metastasiertem, aggressivem Prostatakrebs, deren PSA-Wert nach radikaler Prostatektomie unter der Nachweisgrenze lag, profitierten nicht von einer Hormontherapie direkt nach der Operation. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler aus Frankreich beim Vergleich von 162 Patienten mit und 163 Patienten ohne sofortige Hormontherapie.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Neben dem klassischen PSA-Test kann auch der Stockholm-3-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs eingesetzt werden. Prostatakrebs-Patienten mit erhöhten Stockholm-3-Werten hatten nach kurativer Therapie ein erhöhtes Rückfallrisiko, auch wenn sie vor der Behandlung keine erhöhten PSA-Werte aufwiesen. Andererseits kam es bei Patienten mit niedrigen Stockholm3-Werten nur selten zu einem biochemischen Rezidiv.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Aktiv Überwachung oder doch besser gleich eine lokale Therapie? Vor dieser Entscheidung stehen viele Patienten mit Niedrig-Risiko-Prostatakrebs. Wissenschaftler untersuchten, ob sich die Entscheidung für das ein oder andere auf die Lebensqualität der Betroffenen auswirkt. Sie konnten keine Unterschiede bezüglich der allgemeinen Lebensqualität und der mentalen Gesundheit feststellen.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Prehabilitationsprogramme können bei Krebspatienten signifikante Verbesserungen der körperlichen Funktionsfähigkeit erzielen, wie ein systematischer Review mit Metaanalyse von 27 randomisierten kontrollierten Studien zeigt. Diese Vorteile erstrecken sich offenbar auf verschiedene Krebsarten. Die Autoren plädieren dafür, Prehabilitationsprogramme mit mindestens einer sportlichen Komponente in den Behandlungsplan zu integrieren.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Eine Metaanalyse über 22 prospektive Studien mit 1 137 Patienten mit metastasiertem Prostatakrebs zeigte, dass eine Metastasen-gerichtete Therapie eine gute lokale Kontrolle und verbesserte Überlebensrate ermöglichte. Die Behandlung war zudem mit einem günstigen Toxizitätsprofil verbunden und ermöglichte ein Hinauszögern der Androgendeprivationstherapie.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Eine Metaanalyse zeigte bei oligometastasiertem Prostatakrebs Gesamtüberlebens-Vorteile einer radikalen lokalen Therapie zusätzlich zur systemischen Therapie. Unerwünschte Ereignisse des Grades 3 – 4, die im Zusammenhang mit Darm und Harnwegen standen, traten dabei bei nur 4,5 % der Patienten auf. Die gesundheitsbezogene Lebensqualität unterschied sich zwischen den beiden Behandlungsansätzen nicht.

Weiter zum vollständigem Beitrag →