digiDEM Bayern-Studie untersucht Unterschiede bei Symptomen Unruhe, Teilnahmslosigkeit, Schlafstörungen oder Gereiztheit: Verhaltens- und psychische Symptome der Demenz zählen zu den belastendsten Aspekten der Erkrankung – für Betroffene und pflegende An- und Zugehörige gleichermaßen. Eine neue Studie des Digitalen Demenzregisters Bayern an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat erstmals untersucht, ob sich diese Symptome zwischen Männern und {…}
Dr. Doris Maria Wartmann hat im Rahmen ihrer Doktorarbeit zu Geragogik und Demenz einen Bildertest entwickelt, der Pflegekräfte und Angehörige dabei unterstützen kann, an Demenz erkrankte Menschen zum autobiographischen Erzählen anzuregen, sie zu vitalisieren. Wartmann, Jahrgang 1949, war Lehrerin und hat ihre 2023 an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe begonnene Doktorarbeit kürzlich abgeschlossen. Die Anzahl älterer {…}
Wenn in den kommenden Tagen die Temperaturen steigen, rückt auch der Hitzeschutz wieder in den Fokus. Menschen mit Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen sind bei Hitzewellen besonders gefährdet. Ihre Fähigkeit, angemessen auf hohe Temperaturen zu reagieren, ist häufig beeinträchtigt, was im Alltag oft nicht sofort auffällt. Auch wenn sie äußerlich stabil wirken, kann eine Kombination aus {…}
Eine Untersuchung unter Beteiligung der Universität Trier zeigt, dass in Deutschland bis 2060 über 2 Millionen Menschen an Demenz erkrankt sein könnten. Die Zahl der Demenzfälle in der Bundesrepublik wird bei steigender Lebenserwartung von heute etwa 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen im Jahr 2060 zunehmen. Das zeigen aktuelle Analysen des Wissenschaftlichen Instituts der {…}
Wie wir leben, bestimmt mit, wie unser Gehirn altert – und das deutlich früher als bislang gedacht. Eine neue Studie der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig zeigt, dass ein etablierter Demenzrisiko-Index bereits bei jungen Erwachsenen im Alter von 20 bis 39 Jahren mit Unterschieden in der geistigen Leistungsfähigkeit zusammenhängt. Bisher galt der Index vor allem {…}
Subjektiv wahrgenommene Gedächtnisprobleme sind bei älteren Menschen häufig, aber nicht automatisch ein Hinweis auf Demenz. Eine von der Alzheimer Forschung Initiative e.V. geförderte Studie der Universität Leipzig wertete Daten von rund 19.000 Personen ab 60 Jahren aus Deutschland und Großbritannien aus. Rund 40 Prozent erfüllten Kriterien des sogenannten „SCD Plus“ – also subjektiver Gedächtnisveränderungen, die {…}
Demenz und Delir treten häufig als Begleiterkrankungen bei hospitalisierten Patienten auf und erfordern neben der Behandlung der Grunderkrankung besondere Aufmerksamkeit. Um die hohe Sturzgefahr dieser Patienten zu reduzieren, hat das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) acht Zimmer der Stroke Unit und Allgemeinen Neurologie mit Schwerpunkt Neuroonkologie mit Sturzsensoren ausgestattet. Gerhard ist unruhig, er bewegt sich viel, versucht aus dem {…}
Direktor für klinische Forschung kritisiert Einschätzungen Bonn. Prof. Gabor Petzold, Direktor für klinische Forschung am DZNE, äußert Kritik an der jüngsten Bewertung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) des Alzheimer-Medikaments „Donanemab“. Ebenfalls kritisch sieht er eine aktuelle Übersichtsarbeit der Organisation „Cochrane“ zur Wirksamkeit mehrerer Amyloid-Antikörper – eine Medikamentenklasse, zu der auch Donanemab gehört. „Aus meiner Sicht bleibt Donanemab eine wertvolle Therapieoption {…}
Die Living Guideline Demenzen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) ermöglicht den etwa 1,8 Millionen Menschen, die in Deutschland an einer Demenz erkrankt sind, eine adäquate Diagnostik und optimale Therapie nach dem neuesten Stand der Wissenschaft. Die S3-Leitlinie wurde jetzt aktualisiert und enthält {…}
Methodik beruht auf der Erfassung abnormer Alpha-Synuklein-Proteine Dresden. Fachleute des DZNE, des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden und weiterer Forschungseinrichtungen haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich krankhaft verändertes „Alpha-Synuklein“ im Nervenwasser mengenmäßig erfassen lässt. Dieser Eiweißstoff kommt bei Alzheimer, Parkinson und anderen neurodegenerativen Erkrankungen vor. Die neue Analysemethodik kann helfen, Personen mit erhöhtem Demenzrisiko {…}
Neue Studie zeigt Nutzen in allen Phasen der Demenz Neue Erkenntnisse weisen darauf hin, dass eine Gürtelrose-Impfung nicht nur das Risiko für kognitive Beeinträchtigungen und Demenz senken, sondern auch den Krankheitsverlauf bei bereits erkrankten Patientinnen und Patienten positiv beeinflussen könnte. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, der Universität Mainz, des SAFE {…}
Für Pflegepersonen von Menschen mit Demenz ist die Urlaubsplanung oft ein Dilemma: Einerseits würde eine Auszeit guttun, andererseits trägt man die Verantwortung für einen Menschen, den man nicht für Tage oder Wochen allein lassen kann. Klar ist: Jeder braucht einmal eine Pause, ganz besonders, wenn man sich um einen pflegebedürftigen Menschen kümmert. Die gemeinnützige Alzheimer {…}
Die Vernetzung von professionellen und informellen Hilfen verbessert die Teilhabe und die Unterstützung von Menschen mit Demenz. Dies zeigt die Evaluation des Bundesprogramms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“. Das Saarbrücker Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) hat den Abschlussbericht zur wissenschaftlichen Begleitung vorgelegt. Die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend in {…}