Gesundheitsnachrichten

Der vom BMBF geförderte Forschungsverbund noChro hat sich zum Ziel gesetzt, durch einfache Diagnostik von Biomarkern eine Schmerzchronifizierung vorherzusagen und damit betroffenen Patienten eine auf sie maßgeschneiderte Therapie zu ermöglichen. Chronischer Schmerz betrifft etwa ein Fünftel der europäischen Bevölkerung und ist ein schwer behandelbares Gesundheitsproblem, das sowohl die Lebensqualität stark einschränkt als auch die Ökonomie stark belastet. Bisher gibt es keine medizintechnischen Lösungen, welche eine Prädisposition für Schmerzchronifizierung diagnostizieren können. Dabei spielt gerade die Früherkennung krankhaft veränderter Schmerzverarbeitung eine entscheidende […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Um die Versorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen in Deutschland zu verbessern, wurde 2013 ein Nationaler Aktionsplan verabschiedet. Im Rahmen seiner Umsetzung konnten bereits wichtige Erfolge erzielt werden, bei den Kernthemen »qualitätsgesicherte Versorgung« und »nachhaltige Organisationsform« wurden die Erwartungen aber bislang nicht erfüllt. Zu diesem Fazit kommt das Fraunhofer ISI, das zusammen mit der Universität Bielefeld und der Ostfalia Hochschule die Umsetzung des Aktionsplans wissenschaftlich begleitet hat. Das Nationale Aktionsbündnis für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) will die Lebens- und […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

„DemWG“, ein Forschungsprojekt der Universitäten Bremen und Erlangen sowie der AOK Bremen hat jetzt begonnen. Es geht darum, Krankenhauseinweisungen von Menschen mit Demenz in ambulant betreuten Wohngemeinschaften zu reduzieren. Beteiligt sind 1.260 Bewohnerinnen und Bewohner in mehreren Städten. Der Gemeinsame Bundesausschuss, das oberste Beschlussgremium der Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland, fördert das praxisorientierte Forschungsvorhaben mit 1,3 Millionen Euro. Das Geld kommt aus dem Innovationsfonds für Versorgungsforschung. Pflegerische Versorgung im Mittelpunkt Karin Wolf-Ostermann, Professorin für Pflegewissenschaftliche […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Erstmalig Herzschrittmacher ohne Kabel implantiert Medizinpremiere im Klinikum Herford. Erstmalig hat das Team der Klinik für Kardiologie einen kabellosen Herzschrittmacher implantiert. Der kapselförmige Schrittmacher hat eine Länge von nur 18 Millimetern und ist somit kaum größer als eine 1-Euro-Münze. „Ein großer Vorteil des neuen Schrittmachers ist, dass er komplett ohne Kabel implantiert werden kann. Das senkt das Risiko für Komplikationen und Infektionen enorm und die Patienten sind schneller wieder mobil“, erklärt der leitende Oberarzt des Bereichs Rhythmologie, Dr. Klaus-Jürgen Gutleben. […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Das verbale Gedächtnis ist dafür zuständig, sprachliche Botschaften zu erfassen und sie zu verarbeiten. Es ist somit zentral wichtig für die Aufnahme und das Verwenden von Informationen, die uns in Worten – gesprochen oder geschrieben – übermittelt werden. Eine Studie zeigte, dass tägliches Fernsehen von mehr als 3,5 Stunden pro Tag bei Menschen im Alter von 50 Jahren und höher zu einem Abbau des verbalen Gedächtnisses führt. Eine Studie zeigte, dass tägliches Fernsehen von mehr als 3,5 Stunden pro Tag […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Kennzeichnungsmodelle im Vergleich Das Max Rubner-Institut hat elf Modelle zur Nährwertkennzeichnung anhand von 18 Kriterien verglichen. Angefangen bei der britischen „Nährwertampel“, über „Nutri-Score®“, das in Frankreich, Belgien und Spanien eingesetzt wird, „Health Star Rating“ aus Australien und Neuseeland bis hin zu „Choices“, das in Tschechien, Nigeria und Argentinien von Unternehmen auf freiwilliger Basis auf die Produkte gesetzt werden kann, wurden Modelle mit verschiedenen Ansätzen und Schwerpunktsetzungen berücksichtigt. Die große Zahl von 18 Kriterien, die die Wissenschaftler für den Vergleich definiert […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Wirkstoff Estradiol 12.04.2019 – Start des Verfahrens Die Europäische Arzneimittelagentur überprüft erneut hochdosierte, estradiolhaltige Cremes (0,01% Gew./Gew.), die vaginal zur Behandlung von Frauen mit Vaginalatrophie nach der Menopause angewendet werden. Die Risikoüberprüfung dient der Bewertung des Risikos der systemischen Aufnahme (d.h. in den gesamten Körper) von Estradiol aus diesen Cremes, da diese zu ähnlichen Nebenwirkungen führen kann wie die systemische Anwendung von Estradiol in der Hormonersatztherapie. Zu diesen Nebenwirkungen gehören: venöse Thromboembolien (Bildung von Blutgerinnseln in den Venen), Schlaganfall und […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Kai Klose stellt Bundesratsinitiative zum Verbot von Konversionstherapien vor Sozial- und Integrationsminister Kai Klose stellt heute die von Hessen erarbeitete und gemeinsam mit den Ländern Berlin, Bremen, Saarland, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein auf den Weg gebrachte Bundesratsinitiative zum Verbot von Konversionstherapien im Bundesrat vor. Dazu erklärt Klose: „Ohne Angst verschieden sein zu können, ist ein wichtiger Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land. Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität sind Wesensmerkmale des Menschen, keine Entscheidung. Entsprechend ist Homosexualität keine Erkrankung […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Können sich Kälber mehr an der freien Luft aufhalten, erkranken sie seltener und brauchen weniger Antibiotika. Dies zeigt eine Studie der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern, in der ein neues Managementkonzept für die Kälbermast entwickelt wurde. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit IP-SUISSE und dem Migros-Genossenschafts-Bund erstellt. In der Kälbermast werden junge Tiere häufig aus mehreren Geburtsbetrieben zu grossen Gruppen zusammengeführt. So übertragen sie untereinander Keime, die zu vielen Erkrankungen führen. Als Folge davon werden grosse Mengen an Antibiotika eingesetzt. Um […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Die Europäische Arzneimittel Agentur (EMA) hat eine Überprüfung des Multiple-Sklerose-Arzneimittels Lemtrada (Alemtuzumab) eingeleitet, nachdem neue Berichte über immunvermittelte Erkrankungen (verursacht durch ein beeinträchtigtes Immunsystem des Körpers) sowie über Herz/ Kreislauf Probleme nach Arzneimittel Therapie, einschließlich Todesfällen, eingegangen sind. Als vorübergehende Maßnahme sollte während der Überprüfung eine Behandlung mit Lemtrada nur bei Erwachsenen mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose begonnen werden, bei denen die Erkrankung trotz der Behandlung mit mindestens zwei den Krankheitsverlauf modifizierende Therapien (einer Art der Multiple-Sklerose-Medikamente) hochaktiv ist, oder […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Zellen bestimmter Blutkrebsformen wie des Hodgkin-Lymphoms tragen auf ihrer Oberfläche das Protein CD30. Das Molekül gilt aber nicht nur als Indikator für bestimmte bösartige Erkrankungen des Immunsystems, sondern erhöht selbst das Risiko für deren Entstehung, berichten Forschende des Helmholtz Zentrums München in der Zeitschrift Blood. Wie aus einer von der Deutschen Krebshilfe unterstützten Studie hervorgeht, wird eine stark erhöhte Anzahl an CD30-tragenden Zellen nach bestimmten viralen Infektionen, wie z.B. durch Epstein-Barr Virus (EBV) und bei Autoimmunerkrankungen, gebildet. Die Studienergebnisse legen […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Welche genetischen Veränderungen dazu führen, dass es bei der Knochenmarkstransplantation zu Rückfällen kommt, weil Effektorzellen versagen, hat eine internationale Forschergruppe unter Mitwirkung von Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Universitätsklinikums (UK) Essen herausgefunden. Ihr Bericht erschien jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature Medicine. Durch die Immuntherapie, die sogenannte Knochenmarkstransplantation, sind viele Arten von Leukämie heilbar geworden. Im Anschluss an eine Chemotherapie oder Bestrahlung werden blutbildende Stammzellen übertragen, die sich u.a. zu Effektorzellen entwickeln und eventuell verbliebene […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Es ist eine Win-Win-Situation: Betriebliche Gesundheitsförderung dient sowohl Mitarbeitern als auch Unternehmen. Welche Arten von Maßnahmen besonders wirksam sind, das haben Prof. Dr. Sonia Lippke von der Jacobs University Bremen und ihre Kollegin PD Dr. Aike Hessel von der Deutschen Rentenversicherung Oldenburg-Bremen in einer Studie über viele Einzeluntersuchungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung erforscht. Die Motivation von Mitarbeitern durch sogenannte Verhaltensförderung ist nachweislich nützlich. Wirksamer ist es jedoch, wenn unternehmensweite Maßnahmen und Änderungen der Arbeitsumgebung umgesetzt werden durch sogenannte Verhältnisförderung. Das Präventionsgesetz, […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Heranwachsende sind besonders anfällig für eine hohe Zuckerzufuhr, da sie eine genetisch bedingte hohe Präferenz für süße Lebensmittel besitzen. Bis zum Eintritt ins Erwachsenenalter nimmt diese Vorliebe langsam ab. Forscher der Universitäten Bonn und Paderborn zeigen, dass die Zuckerzufuhr bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland seit 2005 zwar rückläufig ist, aber weiterhin über den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt. Die Studie ist nun im „European Journal of Nutrition“ veröffentlicht. Eine hohe Zuckerzufuhr wird mit einem höheren Risiko für verschiedene Krankheiten […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Ein Forscherteam der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) hat nachgewiesen, dass eine neue Form der Psychotherapie für Jugendliche mit Gewalterfahrungen geeignet ist, um die psychische Belastung dieser Patientinnen und Patienten effektiv zu reduzieren. Unter der Leitung von Prof. Dr. Rita Rosner (Inhaberin des Lehrstuhls für Klinische und Biologische Psychologie) wurde die Wirksamkeit über vier Jahre hinweg in einer bundesweiten Studie überprüft, die das Bundesforschungsministerium förderte. Die ersten Ergebnisse wurden nun in „JAMA Psychiatry“, einer Zeitschrift der „American Medical Association“, veröffentlicht. Diese […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Eine schlimme Vorstellung für Menschen mit Epilepsie: Man hat einen Anfall und es ist niemand dabei, der die Situation einschätzen oder Auskunft geben kann. Ein Grund, weshalb viele anfallskranke Menschen sich nicht mehr allein in die Öffentlichkeit trauen. Die Deutsche Epilepsievereinigung e.V. (DE) hat sich das Ziel gesetzt, den Betroffenen – in Deutschland mehr als 500 000 Menschen – Möglichkeiten der Krankheitsbewältigung aufzuzeigen, um so normal wie möglich zu leben und sich nicht zu isolieren: Mit zwei handlichen neuen Dokumenten […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Künstliche Intelligenz schlägt Hautärzte bei der Diagnose von schwarzem Hautkrebs Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), der Universitäts-Hautklinik und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg haben einen Algorithmus programmiert, der verdächtige Hautveränderungen digital beurteilen kann. In einer Studie traten 157 Hautärzte von zwölf Universitätskliniken aus Deutschland gegen die künstliche Intelligenz an: Sowohl die Ärzte als auch der Algorithmus beurteilten 100 Bilder danach, ob es sich um ein Muttermal oder einen schwarzen Hautkrebs handelt. Am Ende war die künstliche Intelligenz präziser […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Ein epileptischer Anfall sistiert normalerweise von alleine nach spätestens fünf Minuten. Ist dies nicht der Fall, kann eine lebensbedrohliche Situation entstehen; bleibende Schäden sind möglich. Ein anhaltender epileptischer Anfall wird als Status epilepticus bezeichnet und muss schnellstmöglich medikamentös behandelt werden. Die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie geben dazu klare Empfehlungen, deren Umsetzung in der Praxis jedoch nicht immer in entsprechender Weise stattfindet – dies zeigt eine jüngst publizierte Studie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Epilepsien sind relativ häufige […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Bei der Analyse molekularer Prozesse auf Basis einzelner Zellen entstehen schnell große Datenmengen. Forschende des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München zeigen jetzt, welche Möglichkeiten ihr Computer-Algorithmus PAGA* bietet. Auf der Basis von Big Data erstellen sie eine graphische, leicht interpretierbare Karte, die zelluläre Prozesse und Schicksale in komplexen Zusammenhängen aufzeigt. Ihre Veröffentlichung ist in Genome Biology erschienen.Das Schicksal einzelner Zellen im Körper ist in vielerlei Hinsicht relevant. Forscher wollen Entwicklungsprozesse untersuchen, aber auch verstehen, wie es zur […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Partnerschaft testet Naturstoffe auf antibakterielle Wirkung und überprüft Wirkstoffbibliotheken – Fokus auf die von der WHO priorisierten Krankheitserreger Die Global Antibiotic Research and Development Partnership (GARDP) kooperiert zukünftig mit Calibr, dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und dabei vor allem seinem Tochterstandort in Saarbrücken, dem Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), sowie der Universität von Queensland (UQ) Community for Open Antimicrobial Drug Discovery (CO-ADDD) mit dem Ziel, neue Antibiotika zu entwickeln und sie weltweit allen Patienten zur Verfügung zu stellen. Die […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) begeht in diesem Jahr ihr 55. Jubiläum. Von führenden Diabetologen am 7. April 1964 in Wiesbaden gegründet, zählt die Fachgesellschaft heute mehr als 9.000 Mitglieder und setzt sich für die Belange der aktuell fast sieben Millionen Betroffenen in Deutschland ein. „Die steigende Zahl neuer Diagnosen zeigt, dass die DDG heute wichtiger ist denn je“, so DDG Präsident Professor Dr. med. Dirk Müller-Wieland. Diabetes Kongress und Herbsttagung stehen im Zeichen des Jubiläums. Nach Berechnungen des Deutschen […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Regensburger Immunologen untersuchen die Funktion von regulatorischen T-Zellen Wenn das Immunsystem außer Kontrolle gerät, führt dies in vielen Fällen zu lebensbedrohlichen Nebenwirkungen. Ein zu aktives, unkontrolliertes Immunsystem kann die Entwicklung von Allergien bis hin zur Selbstzerstörung körpereigener Gewebe (Autoimmunität) verursachen. Im Gegensatz dazu kann ein funktionell eingeschränktes Immunsystem die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten und Tumorkrankheiten deutlich erhöhen. Das Aktivierungsniveau des Immunsystems ist somit eine ganz wichtige Stellgröße, um gesund zu bleiben, wobei das Immunsystem die Fähigkeit besitzt, sich selbst zu kontrollieren […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Schuppenflechte und Neurodermitis sind die häufigsten entzündlichen Hauterkrankungen. Im europäischen Forschungsprojekt BIOMAP wollen Wissenschaflterinnen und Wissenschaftler diese Krankheiten besser verstehen, um die Patientinnen und Patienten in Zukunft gezielter behandeln zu können. Dazu sollen Daten von über 50.000 Patientinnen und Patienten analysiert werden. Das Projekt wird vom Kieler Dermatologen Professor Weidinger koordiniert. Mehr als 300 Millionen Menschen weltweit sind von Neurodermitis und Schuppenflechte betroffen. Dabei ist Neurodermitis nicht gleich Neurodermitis und auch Schuppenflechte nicht gleich Schuppenflechte. Im Gegenteil: Zwischen Patienten und […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →