Eine offene, randomisierte Multizentren-Studie mit 144 Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA), fand dass es bei niedriger Krankheitsaktivität vermutlich nicht sinnvoll ist, die Behandlung zu reduzieren, ob mittels ausgedehnter TNF-Hemmer-Behandlungszyklen oder Methotrexat-Dosisreduktion. Eine solche Reduktion der Behandlungsintensität kann jedoch, so das Fazit, eine Option bei RA-Patienten in Remission darstellen.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 37 Studien fand: Unerwünschte Ereignisse im Verdauungstrakt können ungefähr jeden 5. Patienten mit rheumatoider Arthritis mit Methotrexat betreffen, besonders häufig Übelkeit und Bauchschmerzen. Allerdings führte dies meist nicht zum Abbruch der Behandlung. Frühzeitiges Erkennen und Lindern solcher Symptome könnten die Therapietreue unterstützen.

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Das Biologikum Risankizumab inhibiert spezifisch Interleukin-23, ein regulatorisches Zytokin, das die Inflammation bei Psorisasis und Psoriasis-Arthritis (PsA) steigert. Eine Post-Hoc-Analyse über 2 Studien zeigte nun, dass die Behandlung mit Risankizumab bei 707 Patienten über 100 Wochen anhaltende Verbesserungen der PsA-Symptome erreichte und sich auch positiv auf häufig begleitende Erkrankungen auswirkte.

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Eine Beobachtungsstudie mit 3 094 Patienten mit rheumatoider Arthritis fand, dass eine Hemmung von TNF-α durch monoklonale Antikörper das Risiko einer paradoxen Psoriasis stärker erhöhte als mit anderen, non-mAB, TNF-Hemmern. Die Mechanismen, die einer paradoxen Psoriasis zugrundeliegen, sind daher weiterhin unklar.

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Bei gut kontrollierter rheumatoider Arthritis (RA) kann eine Dosisoptimierung basierend auf der Krankheitsaktivität die Nachteile der Behandlung reduzieren. Eine Beobachtungsstudie mit initial 170 Patienten, von denen 127 die Nachbeobachtung über 10 Jahre abschlossen, fand dass eine solche langfristige Dosisoptimierung von TNF-Hemmern eine sichere und wirksame Strategie darstellt.

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In einer longitudinalen Beobachtungsstudie mit 960 Patienten mit Psoriasis-Arthritis (PsA) kamen bei 17 % der Patienten mindestens 4 biologische oder synthetische zielgerichtete krankheitsmodifizierende Wirkstoffe (b/tsDMARD) zum Einsatz. Diese Patienten mit multiplem b/tsDMARD-Versagen waren häufiger Frauen, adipös, hatten eine axiale Beteiligung, Depression und eine höhere Krankheitsaktivität. Ergänzende Therapien, speziell Gewichtsmanagement, Depressionslinderung und Physiotherapie, könnten womöglich einen wichtigen Beitrag leisten.

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