Ob die hochwirksame Therapie der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) mit dem monoklonalen Ofatumumab über mehrere Jahre auch als Erstlinientherapie bei früher schubförmiger MS (Diagnose innerhalb der letzten 3 Jahre) sicher und effektiv ist, analysierten Wissenschaftler anhand bisheriger Studien. Demnach erreichten Patienten klinisch bedeutsame kognitive Verbesserungen und gesunkene Schubraten über 6 Jahre bei guter Verträglichkeit.

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Mit zunehmendem Alter kommt auch bei der Multiplen Sklerose (MS) oft weiterer Therapiebedarf aufgrund klassischer Begleiterkrankungen auf. Daher nehmen gerade ältere Menschen mit MS oft mehr als nur Medikationen zur Modulation ihres Immunsystems oder Linderung von MS-Symptomen ein. Der Blick auf mögliche Wechselwirkungen wird aber auch aus anderen Gründen bei älteren MS-Patienten wichtiger.

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Infektionsraten bei multipler Sklerose (MS) werden nach einer retrospektiven Kohortenstudie mit fast 500 Patienten sowohl von der Wirkstoffwahl als auch von Patienten-bezogenen Faktoren beeinflusst. Natalizumab erschien sicher über einen längerfristigen Einsatz, während Fumarate häufiger mit schweren Infektionen einhergingen. Dies könnte jedoch mit der damit behandelten, speziellen Patientengruppe in Zusammenhang stehen.

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In einem systematischen Review mit Metaanalyse über 52 Studien konnte die Wirksamkeit der aktuellen und neuen Wirkstoffe zur Behandlung pädiatrischer MS gezeigt werden. Speziell hochwirksame Medikamente wie Natalizumab oder Ocrelizumab konnten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, diese schwierige Erkrankungssituation zu managen und die jährliche Schubrate zu reduzieren.

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In einer randomisiert-kontrollierten Multizentrenstudie trug orales Cholecalciferol (100 000 IU, alle 2 Wochen) signifikant zur Reduktion der Krankheitsaktivität bei klinisch-isoliertem Syndrom und schubförmig-remittierender MS im frühen Stadium bei. Das Potential dieser Behandlungsoption, auch als ergänzende Therapie in Form von Vitamin-D-Pulsen im weiteren Verlauf der MS, sollte weiter untersucht werden, so das Fazit der Autoren.

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Multiple Sklerose (MS) ist längst keine Erkrankung junger Menschen mehr, selbst wenn sie häufiger in jüngeren Jahren einsetzt. Früherkennung und moderne Therapie ermöglichen den meisten Patienten ein langes Leben. Damit stellen sich inzwischen allerdings häufiger neue Fragen im Management der MS, da ein höheres Alter ein wichtiger, die Therapie beeinflussender Faktor ist.

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