Eine Beobachtungsstudie in Deutschland ermittelte über 12 Monate Patientenprofile zu Lücken im Management der schubförmig-remittierenden Multiplen Sklerose (MS) in der Alltagspraxis. Daraus ergaben sich verschiedene Hinweise zur Verbesserung der patientenorientierten Versorgung. Beispielsweise kann Fatigue auf ein Nicht-Ansprechen deuten, und die Symptomlast ist nach diesen Daten ein wesentlicher Treiber für Therapieunzufriedenheit.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Ein systematischer Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 15 randomisiert-kontrollierte Studien fand, dass Siponimod (2 mg) in der Rangbewertung das wirksamste orale krankheitsmodifizierende Medikament in der Therapie der schubförmig-remittierenden Multiplen Sklerose war. Fingolimod (0,25 mg) wies relative Sicherheitsvorteile in Bezug auf unerwünschte Ereignisse auf, allerdings betonen die Autoren, dass diese Dosierung derzeit exploratorisch und nicht als Medikation in der klinischen Routine eingesetzt wird. Weitere Studien müssen diese Ergebnisse prüfen.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Ob die hochwirksame Therapie der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) mit dem monoklonalen Ofatumumab über mehrere Jahre auch als Erstlinientherapie bei früher schubförmiger MS (Diagnose innerhalb der letzten 3 Jahre) sicher und effektiv ist, analysierten Wissenschaftler anhand bisheriger Studien. Demnach erreichten Patienten klinisch bedeutsame kognitive Verbesserungen und gesunkene Schubraten über 6 Jahre bei guter Verträglichkeit.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Mit zunehmendem Alter kommt auch bei der Multiplen Sklerose (MS) oft weiterer Therapiebedarf aufgrund klassischer Begleiterkrankungen auf. Daher nehmen gerade ältere Menschen mit MS oft mehr als nur Medikationen zur Modulation ihres Immunsystems oder Linderung von MS-Symptomen ein. Der Blick auf mögliche Wechselwirkungen wird aber auch aus anderen Gründen bei älteren MS-Patienten wichtiger.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Infektionsraten bei multipler Sklerose (MS) werden nach einer retrospektiven Kohortenstudie mit fast 500 Patienten sowohl von der Wirkstoffwahl als auch von Patienten-bezogenen Faktoren beeinflusst. Natalizumab erschien sicher über einen längerfristigen Einsatz, während Fumarate häufiger mit schweren Infektionen einhergingen. Dies könnte jedoch mit der damit behandelten, speziellen Patientengruppe in Zusammenhang stehen.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

In einem systematischen Review mit Metaanalyse über 52 Studien konnte die Wirksamkeit der aktuellen und neuen Wirkstoffe zur Behandlung pädiatrischer MS gezeigt werden. Speziell hochwirksame Medikamente wie Natalizumab oder Ocrelizumab konnten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, diese schwierige Erkrankungssituation zu managen und die jährliche Schubrate zu reduzieren.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

In einer randomisiert-kontrollierten Multizentrenstudie trug orales Cholecalciferol (100 000 IU, alle 2 Wochen) signifikant zur Reduktion der Krankheitsaktivität bei klinisch-isoliertem Syndrom und schubförmig-remittierender MS im frühen Stadium bei. Das Potential dieser Behandlungsoption, auch als ergänzende Therapie in Form von Vitamin-D-Pulsen im weiteren Verlauf der MS, sollte weiter untersucht werden, so das Fazit der Autoren.

Weiter zum vollständigem Beitrag →