Patienten mit metastasiertem, hormonsensitivem Prostatakrebs konnten im Hinblick auf das Gesamtüberleben und das progressionsfreie Überleben davon profitieren, wenn sie zusätzlich zur Standardtherapie einen Androgenrezeptor-Inhibitor (ARPI) bekamen. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Meta-Analyse.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Prostatakrebs-Behandlungen mit Degarelix gingen nach einem systematischen Review mit Metaanalyse über 13 Studien mit einer geringeren Inzidenz großer adverser kardiovaskulärer Ereignisse im Vergleich zu GnRH-Agonisten einher. Die Autoren schließen, dass GnRH-Antagonisten wie Degarelix womöglich einen kardiovaskulären Sicherheitsvorteil in der Prostatakrebstherapie bieten könnten. Weitere Studien müssen dies jedoch gezielt überprüfen.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Eine Analyse der PEACE-1-Studie fand, dass bei Patienten mit de novo metastasiertem kastrationssensitivem Prostatakrebs die Kombination von Radiotherapie mit der Standardbehandlung plus Abirateron keinen signifikanten Einfluss auf das Gesamtüberleben hatte. Allerdings verbesserte sie die radiografische progressionsfreie Überlebenszeit und reduzierte urogenitale Komplikationen signifikant, ohne die Gesamttoxizität zu erhöhen. Die Autoren erwarten daher, dass Radiotherapie künftig in die Standardbehandlung integriert wird.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Die Sicherheitsprofil-Analyse einer Phase-3-Studie fand, dass unerwünschte Ereignisse unter Talazoparib plus Enzalutamid generell zu managen waren. Dies schloss sowohl die Gesamtgruppe der Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs ein (n = 389) als auch HRR-defiziente Patienten (homologe rekombinante Reparatur; n = 198).

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Die Sekundär-Analyse der Phase-3-Studie SPARTAN deutet auf mögliche Vorteile einer Prostata-gerichteten lokalen Therapie vor der Behandlung mit Apalutamid bei nicht-metastasierendem kastrationsresistentem Prostatakrebs. Speziell das Metastasen-freie Überleben unterschied sich signifikant zwischen den Gruppen. Weitere Studien müssen dies nun gezielt überprüfen.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

In einer nachträglichen exploratorischen Analyse der klinischen Studie SPARTAN zeigten sich keine Nachteile häufiger Komedikationen für die Wirksamkeit von Apalutamid in Bezug auf das Gesamtüberleben und Metastasen-freie Überleben bei nicht-metastasierendem kastrationsresistentem Prostatakrebs. Tatsächlich konnte hingegen ein verlängertes Metastasen-freies Überleben in Patientengruppen gezeigt werden, die neben der Apalutamid-Therapie ebenfalls mit Metformin oder ACEI behandelt wurden.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Eine längere Androgen-Deprivationstherapie über 24 Monate zur postoperativen Radiotherapie kann bei Prostatakrebs nach einer randomisiert-kontrollierten Studie mit 1 523 Patienten das Metastasen-freie Überleben im Vergleich zu einer kurzen ADT über 6 Monate verbessern, wenn Patienten die zusätzliche Dauer unerwünschter Ereignisse akzeptieren können.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Eine kontrollierte Phase-II-Studie mit 157 Patienten mit oligometastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs zeigte eine höhere biochemische Ansprechrate, vollständige biochemische Ansprechrate und progressionsfreie Überlebensrate mit stereotaktischer Bestrahlung (SBRT) zusätzlich zur Hormontherapie mit Abirateron.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

In einer Phase-III-Studie wurde die Wirksamkeit von Niraparib plus Abirateron bei Patienten mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakrebs und Mutation der homologen Genreparatur (HRR+), insbesondere BRCA1/2-Mutation, untersucht. Die Studie zeigte ein längeres progressionsfreies Überleben mit Niraparib plus Abirateron im Vergleich zu Placebo plus Abirateron. Dies war sowohl für die Gesamtpopulation als auch die BRCA1/2-Untergruppe der Fall. Eine gewichtete Analyse zeigte zudem einen Gesamtüberlebensvorteil mit Niraparib plus Abirateron in der BRCA1/2-Untergruppe.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

In einer Phase-III-Studie wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Enzalutamid bei Prostatakrebs mit biochemischem Rezidiv und schnellem PSA-Anstieg untersucht. Für die Studie wurde Enzalutamid mit und ohne ADT mit ADT allein verglichen. Sowohl die Behandlung mit Enzalutamid als auch mit Enzalutamid plus ADT war mit einem längeren metastasenfreien Überleben verbunden als ADT allein. Es ergaben sich keine neuen Fragen zur Sicherheit von Enzalutamid.

Weiter zum vollständigem Beitrag →