Vitamin D

Aktuelle, wissenschaftliche Forschungs­ergebnisse zum ausgewählten Thema

Bei der Entwicklung einer Depression nach der Geburt eines Kindes, der postpartalen Depression, könnte Vitamin D-Mangel eine Rolle spielen, zeigten frühere Untersuchungen. Dies wird mit der antientzündlichen Wirkung von Vitamin D in Zusammenhang gebracht. Vitamin D bei postpartaler Depression könnte auch, fand nun eine Behandlungsstudie, als ergänzende Behandlung die Symptome lindern. Entzündliche Prozesse konnten diese Wirkung offenbar aber nicht erklären.

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Vitamin D und Depression werden häufig in einem Atemzug genannt. Der Mangel an Sonnenvitamin im Winter und die düstere Stimmung in der dunklen Jahreszeit legen einen Zusammenhang nahe – aber wie gerechtfertigt ist das? Forscher berechneten dazu nun aus früheren Studiendaten, wie sich die Konzentration an Vitamin D im Blut auf das Risiko für Depressionen im Alter auswirkte. Die Ergebnisse scheinen die Alltagsweisheit zu bestätigen: mit mehr Vitamin D sank das Depressionsrisiko messbar.

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Es ist umstritten, ob eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D bestimmten Krankheiten vorbeugen kann. Aus diesem Grund führten Wissenschaftler aus Boston (USA) eine groß angelegte Studie durch. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die tägliche Nahrungsergänzung mit hochdosiertem Vitamin D3 weder das Risiko, an Krebs zu erkranken, noch das Risiko, von einem dramatischen Herz-Kreislauf-Ereignis betroffen zu sein, senkte.

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