Dank europaweiter Kooperation zu seltenen Erkrankungen Mehr als 500 europäische Patientinnen und Patienten mit unbekannten Krankheiten haben durch neue genetische Forschung eine Diagnose erhalten. Dazu gehören seltene neurologische Erkrankungen, schwere geistige Erkrankungen, Muskelkrankheiten und erblicher Magen-Darm-Krebs. Die Diagnosen wurden in umfassender europäischer Zusammenarbeit unter der Leitung von Forschenden des Universitätsklinikums Tübingen, des Radboud University Medical {…}
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat den Leistungsanspruch für Früherkennungsuntersuchungen auf Darmkrebs für Frauen erweitert. Sie können voraussichtlich ab April 2025 das gleiche Angebot wie Männer wahrnehmen – d.h. eine Koloskopie ab einem Alter von 50 Jahren oder alternativ alle zwei Jahre einen Test auf nicht sichtbares, sogenanntes okkultes Blut im Stuhl. Bisher haben Frauen erst {…}
Am NCT Heidelberg können jüngere Patientinnen und Patienten, die an zwei aggressiven Sarkomtypen erkrankt sind, ab sofort an der innovativen Therapiestudie PAMSARC teilnehmen. Die Studie setzt molekularbiologische Methoden ein und prüft, inwiefern sich die bisher schlechte Prognose durch ein neues Medikament verbessern lässt. Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des {…}
Die Glykolyse ist ein wichtiger Zucker-Abbauweg, auf den insbesondere Krebszellen angewiesen sind. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) zeigen nun, dass Leberkrebszellen von Maus und Mensch von einem zentralen Enzym der Glykolyse, der Aldolase A, abhängig sind. Wird sie ausgeschaltet, kehrt sich die Glykolyse von einem energieproduzierenden zu einem energieverbrauchenden Prozess um. Das {…}
Forschende beobachten erstmals, wie HIV durch die Kernporen zum Erbgut menschlicher Immunzellen vordringen Forschende des Max-Planck-Instituts für Biophysik und der Universität Heidelberg haben herausgefunden, wie HI-Viren in den Kern einer menschlichen Zelle gelangen. Die kegelförmigen Kapseln aus Proteinen, in die das Erbgut der Erreger verpackt sind, sammeln sich an Kernporen in menschlichen Immunzellen wie Makrophagen {…}
Lässt sich eine obstruktive Schlafapnoe nicht herkömmlich behandeln, kann stark Betroffenen ein sogenannter Zungenschrittmacher helfen. Die obstruktive Schlafapnoe ist ein verbreitetes Syndrom, das ernsthafte Folgen haben kann. In bestimmten Fällen lässt es sich operativ behandeln. Dabei wird ein sogenannter Zungenschrittmacher implantiert, der nächtliche Atemaussetzer verhindert. Seit Kurzem kommt am Klinikum Nürnberg ein neuartiges Schrittmachersystem zum {…}
Wie Wurzelkanalbehandlungen das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen senken können Die Verbindung zwischen endodontischen Erkrankungen und koronaren Herzerkrankungen (KHK) rückt zunehmend in den Fokus der Forschung. Studien zeigen, dass Patienten mit apikaler Parodontitis ein 1,4- bis 5-fach erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen aufweisen. Obwohl ein direkter Kausalzusammenhang bislang nicht belegt ist, verdeutlichen die Daten die Bedeutung einer {…}
Das Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) in Berlin, die Medizinische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und das Leibniz-Institut für Virologie in Hamburg erhalten gemeinsam eine Förderung von knapp einer Million Euro im Rahmen des Programms „Leibniz-Kooperative-Exzellenz“. Ziel des Projekts ist es, grundlegende Mechanismen von Zwei-Poren-Domänen-Kaliumkanälen (K2P-Kanäle) zu entschlüsseln – mit potenziellen Ansätzen für neue {…}
Vor dem Hintergrund steigender Überlebenschancen bei Krebs haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) das Spektrum der Todesursachen von Krebspatienten untersucht. In einer großangelegten Studie waren in den ersten drei Jahren nach Krebsdiagnose 16,2 Prozent der registrierten Todesfälle nicht unmittelbar krebsbedingt. Drei nicht durch Krebs bedingte Todesursachen kamen bei Betroffenen signifikant häufiger vor als {…}
Ein Forschungsteam der Universität Basel hat entdeckt, dass Bakterien dank eines Warnsignals Gefahren wahrnehmen können, bevor sie der Gefahr direkt ausgesetzt sind. Sie merken, wenn andere Bakterien in ihrer Umgebung sterben und bilden präventiv einen schützenden Biofilm. Das Verständnis, wie Bakterien miteinander kommunizieren und auf Bedrohungen reagieren, ist wichtig für die Bekämpfung von Infektionen. Bei {…}
Die HPV-Impfung und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in der frauenärztlichen Praxis sind zwei der wirksamsten Präventionsmaßnahmen, um das Risiko HPV-assoziierter Krebsarten zu senken. Wissenschaftliche Studien belegen, dass eine frühzeitige HPV-Impfung bereits ab 9 Jahren die langfristigen Gesundheitschancen maßgeblich verbessert. Gleichzeitig sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen für Frauen wie der Pap-Test und das HPV-Screening für eine frühzeitige Erkennung und Intervention {…}
In diesem Jahr fällt er auf den 20. Januar – der „Blue Monday“. Der jeweils dritte Montag im Januar gilt als vermeintlich traurigster Tag des Jahres – zumindest, wenn es nach dem britischen Psychologen Cliff Arnall geht, der den Begriff prägte. Sein Konstrukt gilt zwar als pseudowissenschaftlich, einige Denkanstöße stecken aber dennoch darin, erläutert Prof. {…}
Eine Einordnung des Netzwerks Gesund ins Leben Pflanzendrinks aus Hafer, Soja oder Mandeln nutzen immer mehr Kleinkind-Eltern in der Alltagsküche. Die Milchalternativen liefern jedoch nicht die gleichen, für Kinder essenziellen Nährstoffe wie Kuhmilch. Der neueste Nachgefragt-Artikel des Netzwerks Gesund ins Leben beleuchtet das Thema genauer. Pflanzendrinks aus Hafer, Soja oder Mandeln nutzen immer mehr Kleinkind-Eltern {…}