Aktuelle Meldungen

aus Forschungs­institutionen, Gesundheits­behörden und Kliniken

Eine kurzzeitige Haferkur scheint den Cholesterinspiegel überraschend stark senken zu können. In diese Richtung deutet eine Studie der Universität Bonn, die jetzt in Nature Communications erschienen ist. Die Versuchspersonen litten am metabolischem Syndrom – einer Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck sowie erhöhten Blutzucker- und Blutfettwerten. Sie nahmen zwei Tage eine kalorienreduzierte Kost zu sich, die fast {…}

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Starkes Übergewicht gilt allgemein als wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Forschende aus Cambridge konnten nun jedoch zeigen, dass dieser Zusammenhang nicht in allen Fällen zutrifft. Bei Menschen mit seltenen genetischen Veränderungen im MC4R-Gen kann eine schwere Adipositas mit vergleichsweise günstigen Stoffwechselwerten einhergehen. Wissenschaftlerinnen der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen durften diese neuen Erkenntnisse in einem Spotlight {…}

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Forschende des Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) haben zusammen mit Kolleginnen und Kollegen von der Stanford University, USA, erstmals einen umfassenden zelltypspezifischen Atlas der Lysosomen im Gehirn erstellt, jener Zellorganellen, die für Abbau- und Recyclingprozesse zuständig sind. Die Studie zeigt, dass sich Lysosomen in Neuronen deutlich von denen anderer Hirnzellen unterscheiden. Besonders auffällig ist das bislang {…}

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Warum erleiden auch junge Menschen ohne klassische Risikofaktoren Schlaganfälle oder Herzinfarkte? Eine neue von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschungsgruppe unter der Leitung der Universität zu Lübeck will genau diese Frage beantworten. In der Forschungsgruppe FOR 5930 „Autoantikörper gegen G Protein-gekoppelte Rezeptoren als Treiber vaskulärer Erkrankungen (AbsInVasc)“ untersuchen Wissenschaftler*innen aus Lübeck, Berlin und Kiel erstmals {…}

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Bekannt ist, dass Triptane mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko einhergehen. Eine aktuelle Studie deutet nun darauf, dass dies auch bei CGRP-Hemmern der Fall sein könnte. Das Risiko sowohl für den aus verschiedenen kardiovaskulären Ereignissen zusammengesetzten primären Endpunkt als auch für ischämische Schlaganfälle stieg nach Beginn einer entsprechenden Therapie an. Zur Substanzklasse der „Calcitonin gene-related peptide“ {…}

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Prädiabetes ist eine äußerst heterogene Stoffwechselstörung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mehrerer Partnerinstitute des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) e.V.* haben jetzt mit künstlicher Intelligenz (KI) epigenetische Marker identifiziert, die auf ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen hinweisen. Bereits eine einfache Blutprobe könnte ausreichen, um Hochrisikopersonen für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes und seiner Komplikationen frühzeitig zu erkennen. Die {…}

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New Research Findings, Molecular Targets and Therapeutics, INET Bakterien im menschlichen Darm können Proteine direkt in menschliche Zellen einschleusen und dadurch aktiv Immunreaktionen beeinflussen. Unter der Leitung von Forschenden bei Helmholtz Munich und mit Beteiligung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), der Aix-Marseille-Universität, des Inserm sowie weiterer internationaler Partner hat das Konsortium diesen bislang unbekannten Kommunikationsmechanismus zwischen Darmbakterien {…}

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Ernüchterndes Ergebnis / Telemedizin nicht nur technisch umsetzen, sondern systematisch evaluieren Eine vom Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) im Rahmen des Projekts „Universitäres Telemedizin Netzwerk“ (UTN) geförderte Studie zeigt, dass die Telemedizin auf Intensivstationen zwar großes Potenzial hat, die bisherigen Studienergebnisse sind jedoch uneinheitlich und der tatsächliche Nutzen für Patientinnen und Patienten ist noch nicht eindeutig belegt. {…}

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Berlin, Das 1. LongCARE-Symposium hat rund 160 führende Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Klinik und Versorgungsforschung zusammengebracht, um aktuelle Erkenntnisse zu Long COVID, Post COVID und ME/CFS zu diskutieren. Nina Warken, Bundesministerin für Gesundheit, eröffnete die Veranstaltung im bcc Berlin Congress Center. Sie betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung einer engen Verzahnung von Grundlagen-, klinischer {…}

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„PITTs“ verändern das Verständnis der Thrombozytenbiologie – Studie in Science veröffentlicht Ein Team des Würzburger Instituts für Experimentelle Biomedizin I und des Rudolf-Virchow-Zentrums (RVZ) hat mit seiner in der renommierten Fachzeitschrift „Science“ publizierten Arbeit das Verständnis der Thrombozytenbiologie grundlegend geändert. Die Forschenden rund um Bernhard Nieswandt und David Stegner zeigen, dass das Oberflächenprotein Integrin αIIbβ3 {…}

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Forschende um Prof. Dr. Salih vom Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung am DKFZ-Partnerstandort Tübingen haben mit Förderung der Wilhelm Sander-Stiftung in Höhe von 528.000 € über 6 Jahre ein innovatives Immunzytokin (therapeutischer Antikörper mit einem daran gekoppelten Zytokin) entwickelt. Das „modifizierte Immunzytokin“ (MIC-Molekül) aktiviert gezielt Immunzellen gegen Leukämiezellen und kann die schwerwiegenden Nebenwirkungen vermeiden, die {…}

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Das Krebsgen MYC tarnt Tumore, indem es Alarmsignale unterdrückt, die normalerweise das Immunsystem aktivieren. Diese Erkenntnis aus einer neuen Studie bietet vielversprechende Möglichkeiten, bestehende Krebstherapien zu verbessern und neue zu entwickeln. Könnte dies einen Wandel in unserer Sichtweise auf die Krebstherapie bedeuten? Zumindest im Labor deuten die Ergebnisse darauf hin. Einem internationalen Forscherteam ist es {…}

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Eine Forschergruppe unter Leitung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim hat erstmals innerhalb der NAKO Gesundheitsstudie einen Zusammenhang zwischen Zigarettenkonsum und Depressionen bestätigt. Die Auswertungen zeigten, dass Depressionen über die Lebenszeit bei aktuellen und ehemaligen Raucherinnen und Rauchern häufiger auftraten als bei Nie-Rauchenden. Besonderer Fokus der Arbeit lag auf dosisabhängigen Auswirkungen des Rauchverhaltens {…}

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