In einem systematischen Review mit Metaanalyse über 12 randomisierte, kontrollierte Studien mit 639 Patienten wurden die Effekte von Widerstandstraining auf die Muskelkraft, Muskelmasse und körperliche Funktion bei Menschen mit sekundärer Sarkopenie untersucht. Das Widerstandstraining verbesserte die Handgriffkraft und den Skelettmuskelmassenindex signifikant, hatte jedoch keinen signifikanten Einfluss auf die Gehgeschwindigkeit.
Forschungsdaten zeigen, dass sowohl moderates als auch hochintensives Training signifikante Effekte auf die Senkung der HbA1c-Werte und des Nüchternblutzuckerspiegels bei Personen mit Diabetes hat. Zwischen Ausdauer- und Widerstandstraining wurde kein signifikanter Unterschied festgestellt, jedoch schienen mindestens 2,5 Stunden Training pro Woche besonders vorteilhaft für die Verbesserung der Blutzuckerkontrolle zu sein.
Aktuelle Studiendaten deuten darauf hin, dass insbesondere junge Menschen mit Typ-2-Diabetes eine unzureichende körperliche Fitness aufweisen. Die Autoren halten deshalb neue Strategien für erforderlich, um diese Jugendlichen zu regelmäßiger körperlicher Aktivität zu motivieren.
Eine aktuelle Studie hat sich mit den Auswirkungen elektronischer, spielbasierter Interventionen auf die Blutzuckerkontrolle bei Menschen mit Diabetes beschäftigt.
Aktuelle Studiendaten aus Indien deuten darauf hin, dass spezielle Yogaübungen dem Abbau von geistigen Fähigkeiten bei Typ-2-Diabtes entgegenwirken können.
Metformin hatte in in-vitro-Studien einen negativen Einfluss auf Trainingseffekte. Eine aktuelle Untersuchung konnte nun zeigen, dass Trainingsanpassungen in der Skelettmuskulatur durch die Behandlung mit Metformin nicht beeinflusst werden.
Die glykämische Variabilität berücksichtigt alle Blutzuckerkonzentrationen über einen bestimmten Zeitraum, um auftretende Glukoseschwankungen besser zu berücksichtigen. Aufgrund der Fortschritte in der kontinuierlichen Glukosemonitor-Technologie (CGM) kann die glykämische Variabilität leicht gemessen werden.
Eine aktuelle Studie hat die Auswirkungen von Intervalltraining mit hoher Intensität (HIIT) im Vergleich zu kontinuierlichem Training mit moderater Intensität (CMI) auf die postprandiale Hyperglykämie bei übergewichtigen Erwachsenen untersucht.
Das Ziel einer aktuellen Metaanalyse war es, Veränderungen der Darmmikrobiota nach körperlichem Training bei Menschen mit Adipositas oder Typ-2-Diabetes zu bewerten.
Weltweit leiden immer mehr Menschen an Typ-2-Diabetes. Was hilft, um nicht an Diabetes zu erkranken? Wissenschaftler aus Finnland und Großbritannien zeigten nun mit ihrer Studie, dass Langlauf Männer wirksam vor Typ-2-Diabetes schützte.
Wissenschaftler aus China untersuchten, inwiefern sich ein Training mit der Kampfsportart Tai Chi bei Typ-2-Diabetes-Patienten eignet, um das Krankheitsmanagement zu unterstützen. Dabei nahmen sie verschiedene Stile und Trainingshäufigkeiten unter die Lupe. Tai Chi-Übungen wirkten sich positiv auf den Blutzuckergehalt im nüchternen Zustand und den Langzeitblutzuckerwert aus – allerdings spielte es eine Rolle, welcher Tai Chi-Stil ausgeübt wurde.
Kraftsport, Ausdauersport oder eine Kombination aus beidem – alle drei Möglichkeiten sind wirksam, um Personen mit Prädiabetes vor Diabetes zu schützen. Dies zeigen folgende Studienergebnisse, bei denen die Personen über 2 Jahre lang an 3 Tagen der Woche trainierten.