Neben Nahrungsergänzung, Sport und Entspannungsübungen wird auch die Akupunktur häufig eingesetzt. Die Wirksamkeit der traditionell chinesischen Behandlungsform wird allerdings diskutiert, speziell im Vergleich zu pharmakologischen Prophylaxen. In einem systematischen Review zum Vergleich von Akupunktur versus konventionelle Medikamente bei Migräne zeigte sich nun, dass es durchaus vielversprechende Hinweise auf Wirksamkeit von Akupunktur gibt, die Studien sich methodisch aber sehr stark unterschieden und kaum konkret vergleichbar sind.

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Typischerweise ist das Nebenwirkungsprofil der Migräne-Antikörper gegen CGRP oder seinen Rezeptor unauffällig. CGRP nimmt jedoch ein breites Spektrum an Funktionen ein. Eine Fallserie beschrieb nun 8 Patienten, die in zeitlichem Zusammenhang mit der CGRP-Antikörpertherapie neu auftretende oder sich deutlich verschlechternde inflammatorische Prozesse entwickelten. Das Potential für Immun-Nebenwirkungen, so die Autoren, erfordert besondere Aufmerksamkeit in der Migränetherapie, um Patienten die bestmögliche Therapie zukommen lassen zu können.

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Im letzten Jahrzehnt demonstrierten klinische Studien die Wirksamkeit neuer Medikamente zur präventiven Behandlung der Migräne, der Antikörper gegen CGRP, und veränderten damit die Prophylaxe der Migräne grundlegend. Wissenschaftler argumentieren nun jedoch, dass es nicht bei den Studien zur kurzfristigen Sicherheit der Medikamente bleiben darf, da CGRP verschiedene wichtige Rollen im Körper übernimmt und ein dauerhafter Block daher mit Risiken bei längerer Behandlung einhergehen kann. Wir fassen die aktuelle Diskussion zusammen. Teil 2: CGRP im Immunsystem.

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Die Verträglichkeit von Migräneprophylaxen ist ein kritischer Faktor. Wer regelmäßige Migräneanfälle gut behandeln möchte, will dazu auch eine langfristig möglichst sichere Therapie nutzen. Wie sicher die neue Prophylaxe mit dem Antikörper gegen den CGRP-Rezeptor Erenumab ist, untersuchten Forscher nun in einer Analyse mehrerer klinischer Studien und insgesamt 2375 Patienten.

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Im letzten Jahrzehnt demonstrierten klinische Studien die Wirksamkeit neuer Medikamente zur präventiven Behandlung der Migräne, der Antikörper gegen CGRP, und veränderten damit die Prophylaxe der Migräne grundlegend. Wissenschaftler argumentieren nun jedoch, dass es nicht bei den Studien zur kurzfristigen Sicherheit der Medikamente bleiben darf, da CGRP verschiedene wichtige Rollen im Körper übernimmt und ein dauerhafter Block daher mit Risiken bei längerer Behandlung einhergehen kann. Wir fassen die aktuelle Diskussion zusammen. Teil 1: Die gastrointestinale Rolle von CGRP.

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Im Vergleich von Migräneprophylaxe und Placebo sowie in der längerfristigen Behandlung stellten Forscher die Frage: Wie sicher ist Erenumab, der neue Antikörper gegen den CGRP-Rezeptor, für das Gefäßsystem? Sie analysierten dazu aus mehreren Studien Blutdruckdaten und unerwünschte Ereignisse der Herzgefäße (kardiovaskulär), der Gehirnversorgung (zerebrovaskulär) oder der peripheren Blutversorgung (peripher vaskulär).

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Wie gut wirkt der CGRP-Rezeptor Erenumab gegen episodische Migräne? Dies untersuchten Forscher in Japan in einer Studie mit fast 500 Patienten, die entweder ein Scheinmedikament oder eine von drei Dosierungen des Antikörpers erhielten. Die Ergebnisse bestätigten die bisherigen Daten und zeigten eine gute Verträglichkeit der vorbeugenden Therapie.

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In einer Netzwerk-Metaanalyse wurde die Wirkung verschiedener gegen den CGRP-Rezeptor gerichteter Substanzen aus der Klasse der Gepanten zur Akutbehandlung der Migräne verglichen. Von sechs Wirkstoffen schien dabei Olcegepant am wirksamsten, Ubrogepant am verträglichsten. Die Forscher schließen zusammenfassend, dass die CGRP-Rezeptorantagonisten vielversprechende Kandidaten zur Behandlung akuter Migräne sind.

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Ist die neuartige Akuttherapie Rimegepant mit den neuen Prophylaxen, alle auf das Migräneeiweiß CGRP gerichtet, vereinbar und wirksam? Zu dieser wichtigen Frage, der sich auch weitere Medikamente zur akuten Behandlung der Migräne stellen müssen, berichteten Forscher nun zwei Patientenfälle aus einer klinischen Studie mit Rimegepant. Dabei war die Behandlung mit Rimegepant und Antikörper sinnvoll wegen häufiger Migränetage und wirkte gut genug, dass weitere Akuttherapien deutlich reduziert werden konnten.

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Bei akuter Migräne kommen besonders klassische entzündungshemmende Schmerzmittel zum Einsatz. Die typischsten davon können allerdings den empfindlichen Migränemagen zusätzlich reizen. Celecoxib ist ein Mittel, das ebenfalls zu den NSAID gehört, aber gezielter wirkt und damit möglicherweise verträglicher sein könnte. Ob ein flüssiges Celecoxib-Präparat eine mögliche Alternative zu bisherigen Akutbehandlungen bei Migräne werden könnte, wurde nun im Vergleich zu einem Placebo mit hunderten Patienten untersucht. Wirksamkeit und Verträglichkeit schienen dabei vielversprechend.

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Wie kann es in Studien mit demselben Wirkstoff zur unterschiedlichen Anzahl unerwünschter Ereignisse kommen? Eine neue Analyse verglich nun Studien zur Akutmedikation für Migräne Lasmiditan. Dabei zeigte sich, dass Methodik und textliche Feinheiten einer klinischen Studie Anzahl unerwünschter Ereignisse mit Lasmiditan beeinflussen könnten. Die Experten schließen, dass zukünftig stärker auf eine mögliche Beeinflussung von Teilnehmern geachtet und eine möglichst über die Studienphasen hinweg einheitliche Form gewahrt werden sollte.

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Das neue Akutmedikament Lasmiditan soll besonders auch für Patienten offenstehen, die beispielsweise aufgrund von Herz-Kreislauf-Risiken keine Triptane nehmen können. Kann es aber auch sicher mit einer typischen Migräneprophylaxe solcher Betroffenen kombiniert werden? In einer Phase-1-Studie mit gesunden Teilnehmern wurden jetzt Effekte der Kombination von Lasmiditan und Propranolol auf Herzschlag und Blutdruck untersucht. Ermittelte Effekte und unerwünschte Ereignisse der Kombination waren mild und vorübergehend. Weitere Studien mit Patienten werden diese Ergebnisse nun überprüfen müssen.

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