Metformin wird standardmäßig für die Behandlung von Diabetes eingesetzt. Doch auch auf Prostatakrebs scheint dieser Wirkstoff eine positive Wirkung zu haben, wie die vorliegende Studie zeigte. Prostatakrebs-Patienten, die aufgrund von Diabetes Metformin bekamen, hatten nämlich ein geringeres Sterberisiko als Prostatakrebs-Patienten ohne Diabetes und somit auch ohne Metformin.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Bestimmte blutdrucksenkende Mittel können mehr als nur den Blutdruck senken. Das lässt sich aus der vorliegenden Studie schlussfolgern. In dieser konnten Wissenschaftler zeigen, dass Angiotensin-Rezeptor-Blocker bei Prostatakrebs-Patienten das Risiko, an dem Krebs zu sterben, reduzierten. Damit nahmen diese Wirkstoffe eine Sonderstellung ein, da ähnliche schützende Effekte bei anderen blutdrucksenkenden Mitteln nicht gefunden wurden.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Harninkontinenz kann in Folge einer radikalen Prostatektomie auftreten und beeinflusst die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig. In einer Metaanalyse und systematischen Übersichtsarbeit wurde die Wirkung von Beckenbodenübungen nach der Prostatektomie auf die Inkontinenz untersucht. Die Analyse zeigte, dass eine Durchführung von Beckenbodenübungen einen positiven Effekt auf die Abnahme der Inkontinenz hatte. Dies war insbesondere der Fall, wenn die Übungen angeleitet waren, mit hohem Trainingsvolumen und in den ersten sechs Monaten nach der Operation durchgeführt wurden.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

In einer Meta-Analyse haben Wissenschaftler die Wirkung einer Strahlentherapie während der Prostatakrebsbehandlung auf das Darmkrebsrisiko untersucht. Tatsächlich scheint die Bestrahlung das Darmkrebsrisiko zu erhöhen. Es könnte wichtig sein, diese Information bei Beratung und Auswahl der richtigen Behandlungsmethode zu berücksichtigen, um die richtige Nachsorge und den Schutz von Risikogruppen zu gewährleisten. Es ist jedoch von zentraler Bedeutung das Risiko verhältnismäßig und verständlich zu kommunizieren, um Patienten nicht unnötig zu ängstigen und von der möglicherweise bestgeeignetsten Behandlungsmethode abzuhalten.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Kardiovaskuläre Ereignisse wie Myokardinfarkt, Schlaganfall oder venöse Thromboembolie waren bei Krebspatienten mit Knochenmetastasen keine Seltenheit und gingen mit einem erhöhten Sterberisiko einher. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei einer Untersuchung von 23 113 Krebspatienten mit Knochenmetastasen.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Prostatakrebs-Patienten mit einem Krankheitsrückfall leiden häufiger unter Depressionen, wenn sie sich zuvor einer Hormontherapie statt einer Strahlentherapie oder Operation unterzogen hatten. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler aus den USA. Männer, die eine Hormontherapie hinter sich haben, sollten somit gezielter auf Depressionen untersucht werden.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Ein spezialisiertes Depressionsprogramm für Patienten mit Krebserkrankungen kann zwar wirkungsvoll gegen Depressionen helfen und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern – eine Hilfe gegen die Krebserkrankung ist eine solche Behandlung aber wohl leider nicht. Trotzdem: selbst wenn antidepressive Programme nicht lebensverlängernd wirken, so können sie doch einen Beitrag leisten, die verbleibende Zeit so gut wie möglich zu nutzen.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Fatigue ist nicht nur bei Krebspatienten ein häufiges, stark belastendes Symptom, sondern auch nach Infektionen. Zwei deutsche Wissenschaftlerinnen fassten mit einem systematischen Literaturreview nun den Wissensstand zur Wirksamkeit von hochdosiertem Vitamin C bei Fatigue aufgrund unterschiedlicher Erkrankungen zusammen. Dazu analysierten sie 9 klinische Studien mit 720 Teilnehmern. Die bisherigen Studien zeigen demnach ein vielversprechendes Bild der Wirkung von Vitamin C bei Fatigue auf. Bei COVID-19 wird die Vitamin-Ergänzung aktuell ebenfalls klinisch untersucht.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Fokale Therapien bei Prostatakrebs sollen durch gezieltere Behandlung des Tumors das Auftreten unerwünschter Ereignisse und damit die Belastung der Patienten reduzieren. Unterschiedliche Ansätze der fokalen Therapien werden in aktuellen Studien untersucht. Wissenschaftler haben daher in einer systematischen Übersichtsarbeit den Forschungsstand und die Ergebnisse aktueller Methoden untersucht. Die meisten der betrachteten Therapiearten befinden sich noch in einem frühen Studienstadium. HIFU und PDT zeigen mehr Forschungsfortschritt als die übrigen Methoden sowie vielversprechende Ergebnisse.

Weiter zum vollständigem Beitrag →

Psychologische Unterstützung ist essentiell für Patienten mit einer schweren Krebsdiagnose. Neue psychoonkologische Programme wurden über Jahre entwickelt, getestet und werden nun weltweit implementiert und intensiver auf ihre Wirksamkeit getestet. Ziel ist die Unterstützung Betroffener, damit die Krebstherapie noch stärker auf die Gefühle, Ängste und Traumata der Patienten eingehen und sie als ganzen Menschen wahrnehmen und ihr Wohlbefinden fördern kann.

Weiter zum vollständigem Beitrag →