In einer Meta-Analyse konnten potenziell vielversprechende Einflüsse von Achtsamkeitsbasierten Interventionen auf psychologische Ergebnisse, Lebensqualität und Posttraumatisches Wachstum bei Männern mit Prostatakrebs festgestellt werden. Mehr Forschung ist jedoch notwendig, um verlässliche Aussagen treffen zu können.
Eine Bestrahlung des Beckens zur Behandlung von Krebs kann das Risiko für Enddarmkrebs erhöhen. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler aus den Niederlanden in den vorliegenden Studien. Die Wissenschaftler griffen für ihre Analyse auf Daten verschiedener Studien zurück.
In einer Literaturrecherche haben Wissenschaftler versucht, die mit einer Strahlentherapie verbundenen sexuellen Komplikationen zu charakterisieren und die verfügbaren sexuellen Rehabilitationsmöglichkeiten nach einer Prostatakrebsbehandlung darzustellen.
Chronische Darmentzündungen erhöhen das Risiko für verschiedene Erkrankungen wie z. B. Darmkrebs. Die vorliegende Studie zeigte, dass dies vermutlich auch auf Prostatakrebs zutrifft. Männer mit einer chronischen Darmentzündung erkrankten nämlich häufiger an Prostatakrebs als Personen ohne diese Darmerkrankungen.
Die Strahlentherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Prostatakrebs-Behandlung. Dennoch ist sie auch mit Nebenwirkungen verbunden. Die vorliegende Studie stellte fest, dass eine Bestrahlung der Prostatagegend das Risiko für Darmkrebs erhöhte. Das war jedoch nur bei einer externen Strahlentherapie und nicht bei einer inneren Bestrahlung der Fall.
Prostatakrebs-Patienten konnten in vielerlei Hinsicht von einem Sportprogramm profitieren. So verbesserte das Sportprogramm unter anderem die sexuelle Funktion der Patienten und verschiedene Symptome wie Fatigue oder Harn- und Darmsymptome.
Eine chronische Darmentzündung – vor allem Colitis ulcerosa – erhöhte das Risiko für Prostatakrebs. Zu diesem Ergebnis kamen die Wissenschaftler in der vorliegenden Studie.
Depressionen stehen in einem engen Zusammenhang mit anderen Erkrankungen. Viele an KHK oder Krebs erkrankte Patienten entwickeln Depressionen, die sich negativ auf den Krankheitsverlauf auswirken können. Forscher fanden nun heraus, dass Krebspatienten und KHK-Patienten eine schlechtere Prognose hatten, wenn sie schon vor der Diagnose an Depressionen erkrankt waren.
Eine Hormontherapie mit Antiandrogenen erhöhte für Prostatakrebs-Patienten das Risiko für Demenz. GnRH-Analoga und die Orchiektomie schienen hingegen keinen Einfluss auf das Demenz-Risiko der Patienten zu haben.
Die Hormontherapie erhöhte für Prostatakrebs-Patienten das Risiko für Demenz und speziell für die Alzheimer-Krankheit. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in der vorliegenden Meta-Analyse.
Gerade bei einer geplanten Hormontherapie ist es wichtig, das Herz-Kreislauf-Risiko des Patienten im Blick zu haben. Wissenschaftler stellten einen Fall vor, bei dem ein Prostatakrebs-Patienten ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko aufwies. Dieses erhöhte Risiko wurde nach der Empfehlung einer US-amerikanischen Leitlinien medikamentös gesenkt.
In einer Metaanalyse wurde der Zusammenhang zwischen starkem Übergewicht und dem Auftreten eines biochemischen Rezidivs nach der Behandlung von lokalem Prostatakrebs untersucht. Der Vergleich von Patienten mit Normalgewicht und starkem Übergewicht zeigte ein höheres Risiko für ein biochemisches Rezidiv bei starkem Übergewicht. Eine Erhöhung des BMIs um 5 kg/m2 war mit einer Erhöhung des Risikos um 10 % verbunden.
Ernährungs- und Lebensstilfaktoren: was hilft und was hilft nicht? Dieser Frage gingen Wissenschaftler in der vorliegenden Studie nach. Sie stellten dabei fest, dass es für viele Faktoren, die bei Prostatakrebs diskutiert werden, keine ausreichende Evidenz für dessen Wirksamkeit gab.