Sollte eine Chemotherapie oder neuartige Hormontherapie beim metastasierten Prostatakrebs schon eingesetzt werden, bevor dieser kastrationsresistent ist? Die Ergebnisse dieser Studie sagen: „Ja“. Laut der vorliegenden Studie hatten Patienten mit einem metastasierten, hormonsensitiven Prostatakrebs nämlich einen Überlebensvorteil, wenn sie eine Kombinationstherapie statt einer alleinigen Hormontherapie bekamen.

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Patienten mit einem kastrationsresistenten Prostatakrebs, bei denen mit herkömmlichen Untersuchungsmethoden die Krebszellen nicht aufgespürt werden konnten, konnten von einer 68Ga-(PSMA-11) PET/CT profitieren. Diese war nämlich bei den meisten der Patienten in der Lage, die Krebszellen zu lokalisieren, was meist zu einer Änderung der Behandlungsstrategie führte.

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Wissenschaftler sichteten die derzeitige Datenlage zu der Spezifität und Sensitivität der 68Ga-PSMA PET. Bei Patienten, die noch keine Behandlung hinter sich hatten, war die Spezifität des bildgebenden Verfahrens hoch, die Sensitivität jedoch nur moderat. Bei Patienten mit biochemischen Rezidiv nach Prostataentfernung war die Detektionsrate recht hoch.

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Hochrisiko-Prostatakrebs ist nicht gleich Hochrisiko-Prostatakrebs. Das stellten Wissenschaftler in der vorliegenden Studie fest. Patienten mit einem vorteilhaften Hochrisiko-Prostatakrebs (cT1c, Gleason-Score: 8 und PSA-Wert: <10 ng/ml oder cT1c, Gleason-Score: 6 und PSA-Wert: >20 ng/ml) hatten nämlich eine bessere Prognose als Patienten der Standard-Hochrisiko-Gruppe.

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Oftmals stellte sich nach der Operation heraus, dass der Prostatakrebs doch aggressiver und das Risiko, welches von ihm ausging, doch größer war als zuvor angenommen. Diese Erkenntnis ist vor allem für die Patienten von Bedeutung, die sich für das aktive Beobachten entscheiden, weil ihr Prostatakrebs als Niedrig-Risiko-Prostatakrebs eingestuft wurde. Die PSA-Dichte könnte dabei helfen, zu erkennen, welche Patienten wider Erwarten doch ein höheres Risiko haben, als mit den klassischen Methoden ermittelt wurde.

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Prostatakrebs kann in verschiedene Organe streuen. Wissenschaftler untersuchten in der vorliegenden Studie, welche Faktoren einen Einfluss auf die Prognose der Betroffenen haben. Sie identifizierten verschiedene Risikofaktoren je nach Ort der Metastasen. Außerdem stellten sie fest, dass Patienten mit Lungenmetastasen und Patienten, die nur in einem Organ Metastasen aufwiesen, eine bessere Prognose hatten.

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