Auch wenn der Prostatakrebs bereits lokal fortgeschritten ist, stellt eine Operation eine mögliche Behandlungsmethode dar. Etwas mehr als die Hälfte der Patienten blieben während des Studienzeitraums von einem Krankheitsrückfall verschont. Wissenschaftler identifizierten in der vorliegenden Studie Faktoren, die das Risiko für einen Krankheitsrückfall nach der Operation erhöhten.

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In der Regel werden Prostatakrebs-Patienten mit Knochenmetastasen zunächst mit einer Hormontherapie behandelt. Wissenschaftler untersuchten in der vorliegenden Studie, ob der Hämoglobin-Wert während der Hormontherapie dabei helfen kann, die Prognose der Patienten einzuschätzen. Sie fanden in der Tat Zusammenhängen zwischen den Hämoglobin-Werte und der Prognose der Patienten.

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Wenn die Hormontherapie nicht mehr wirkt, kann der Wirkstoff Darolutamid helfen, die Bildung von Metastasen zu verzögern. Zu diesem Ergebnis kam die vorliegende Studie. Nun wird geprüft, ob dieser Wirkstoff für die Behandlung eines kastrationsresistenten Prostatakrebses, der noch keine Metastasen gebildet hat, in Deutschland zugelassen wird.

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Prostatakrebs-Patienten haben ein höheres Risko für Metastasen, wenn der PSA (prostataspezifisches Antigen)-Wert höher ist. Demnach stellt sich die Frage, ob eine lokale Behandlung wie die Operation bei hohen PSA-Werten (50 ng/ml oder mehr) überhaupt sinnvoll ist. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden, kleinen Studie fest, dass Männer mit einem hohen PSA-Wert, bei denen noch keine Metastasen nachweisbar waren, tatsächlich von einer operative Prostataentfernung profitieren konnten.

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In einer Meta-Analyse über zwei randomisierte kontrollierte Phase III-Studien wurden die Ergebnisse der Behandlung von nicht-metastasierendem Hochrisiko-Prostatakrebs mit Abirateronacetat und Prednisolon mit und ohne den Zusatz von Enzalutamid mit einer reinen Androgenentzugstherapie verglichen. Die Ergebnisse zeigen deutliche Vorteile der Wirkstoff-Kombinationen.

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Cabazitaxel ist ein Wirkstoff, der bei Prostatakrebs im Rahmen einer Chemotherapie zum Einsatz kommt. Da die Chemotherapie häufig mit starken Nebenwirkungen verbunden ist, untersuchten Wissenschaftler in der vorliegenden Studie, ob ein anderes Anwendungsschema besser verträglich ist. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass eine wöchentliche Behandlung in geringerer Dosis zwar möglich ist, jedoch keine deutlichen Vorteile gegenüber der üblichen Behandlung alle drei Wochen bietet.

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Ist eine lokale Behandlung trotz Metastasen sinnvoll? Wissenschaftler fanden in der vorliegenden Studie heraus, dass bestimmte Patienten sehr wohl von einer zusätzlichen Bestrahlung der Prostata profitieren konnten – und zwar Patienten mit einer geringeren Metastasen-Last (keine Metastasen in den inneren Organen, nur wenige Knochenmetastasen).

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Wissenschaftler haben in einer Nachuntersuchung nach 10 Jahren die Ergebnisse einer randomisierten Phase-III-Studie untersucht. In der Studie wurde die Wirkung von Kurzzeit- versus Langzeit-Androgenentzug in Verbindung mit hochdosierter Strahlentherapie untersucht. Anders als bei der Nachuntersuchung nach fünf Jahren konnte kein signifikanter Vorteil durch Langzeit-Androgenentzug bei Patienten mit mittlerem Risiko festgestellt werden. Bei Hochrisiko-Patienten zeigte der Langzeit-Androgenentzug jedoch einen deutlichen Vorteil.

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