Die Forscher schließen aus der Studienlage, dass Vitamin D vielfältige Effekte nicht nur auf den Calciumhaushalt und damit die Knochenstabilität, sondern auch auf die Haut und ihre Funktion als Schutzbarriere und Immunabwehr hat.
Im Dunkeln wird das Schlafhormon Melatonin produziert und macht schläfrig. Ob zusätzlich gegebenes Melatonin, ergänzend zur Schlafhygiene, bei Schlafstörungen als Folge anderer Erkrankungen helfen kann, ermittelten Forscher in ihrer Metaanalyse. Das Ergebnis unterstützt zusätzliches Melatonin als wertvollen Beitrag zu schnellerem Einschlafen (Schlaflatenz) und längerem Schlaf.
Die Studie zeigte die Wirksamkeit einer Kombination des kortisonartigen Halobetasol mit Tazaroten. Die Lotion zur äußeren Anwendung konnte die Psoriasis verbessern. Dabei gab es keine Sicherheitsbedenken. Zugelassen ist das Medikament allerdings noch nicht.
Die Studie zeigte, dass der Schaum mit Calcipotriol und Betamethason die Lebensqualität sowie den Juckreiz stärker verbessern konnte als das Gel mit den gleichen Inhaltsstoffen.
Die Studie zeigte, dass Adalimumab wichtige Entzündungsfaktoren reduzieren kann und auch die acetylierten Glykoproteine senken konnte, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen können. Auch die Phototherapie konnte zwei wichtige Entzündungswerte reduzieren. Beide Behandlungsmöglichkeiten hatten keinen direkten Einfluss auf die Gefäße und den Stoffwechsel.
Während der Anfangsphase bei einer Behandlung mit Fumarsäureestern könnte eine unterstützende Therapie mit Schmalband-UVB-Licht die Behandlung daher unterstützen, bis die volle Wirkung der Fumarsäureester einsetzt. Eine Therapie mit Schmalband-UVB gilt dabei als eine sehr nebenwirkungsarme Therapieoption.
Die Studie untersuchte die beiden Therapien mit Schmalband-UVB-Licht und UVA1-Licht. Beide Therapien konnten Psoriasis am Kopf und die Lebensqualität verbessern. UVA1 schien dabei etwas besser wirksam. Zur genauen Wirkung dieser Therapie bei Psoriasis ist allerdings mehr Forschung notwendig.
Indirubin ist eine Wirksubstanz aus der Pflanze Indigo naturalis. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird die blaue Indigo-Salbe zur äußeren Behandlung der Schuppenflechte eingesetzt. Wissenschaftler haben jetzt die Sicherheit und Effizienz von unterschiedlichen Konzentrationen […]
Bei der Quellgastherapie oder Carboxytherapie wird Kohlendioxid beziehungsweise Kohlensäure direkt unter die Haut gespritzt. Die Behandlung soll die Durchblutung fördern und so die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen fördern. Wachstum von Zellen und feinen Gefäßen wird angeregt […]
Das metabolische Syndrom ist durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck und Störungen des Fettstoffwechsels und des Zuckerstoffwechsels gekennzeichnet. Das Zusammenspiel dieser Faktoren erhöht das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen.
Die äußerliche Behandlung spielt eine wichtige Rolle bei der Behandlung der leichten Psoriasis und der begleitenden Behandlung bei mittelschwerer und schwerer Psoriasis. Verschiedene Cremes, Lotionen und Salben mit verschiedenen Wirkstoffen können eingesetzt werden.
Die Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, bei der das Hautwachstum gestört ist und es zu Rötungen, Schuppungen und Juckreiz kommt. Die Erkrankung wird durch eine Fehlsteuerung des Immunsystems hervorgerufen. Nagelpsoriasis kann alleine, in Kombination mit Läsionen der Haut oder häufig auch in Kombination mit Psoriasis-Arthritis auftreten. Die betroffenen Nägel lassen sich meist schwer verstecken und belasten auch die psychische und soziale Situation der Betroffenen. Leichte Nagelpsoriasis kann mit Cremes und Salben mit Harnstoff, Kortison oder anderen Wirkstoffen behandelt.
Normalerweise erneuert sich die Haut etwa alle 4 Wochen. Bei der Psoriasis erneuert sich die Haut innerhalb weniger Tage. Die Folgen sind Schuppenbildung und Juckreiz. Für die äußerliche Behandlung der Psoriasis stehen verschiedene Wirkstoffe und Anwendungsoptionen zur Verfügung. Calcipotriol ist ein Wirkstoff der sich aus Vitamin D3 ableitet und Entzündungen hemmen sowie die normale Neubildung der Haut fördern soll.