Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Die häufig zunehmende Teilnahmslosigkeit bei Betroffenen der Alzheimererkrankung wirkt sich negativ auf die geistige Flexibilität der Patienten aus und erschwert auch ihre Pflege. Unter der Leitung des Alzheimer-Experten und Direktor des Stead Family-Gedächtniszentrums am Banner Alzheimer’s Institut in Arizona in den USA, Prof. Burke, wurde nun in einer neuen Studie die Wirkung von Methylphenidat auf die Apathie bei Patienten der Alzheimerdemenz untersucht.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Patienten mit Altersdepression nicht auf Behandlungen ansprechen, also therapieresistent sind. Welche Rolle spielen dabei alzheimertypische Ablagerungen im Gehirn? Prof. Li vom Linkou Chang Gung Memorial Hospital in Taipeh aus Taiwan untersuchte dies mit seinen Kollegen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Fisch soll ja für fast alles gut sein. Aber kann er auch das geistige Altern verbessern? Epidemiologin und Alzheimerforscherin Dr. Samieri untersuchte mit ihren Kollegen in einer Übersichtsstudie den Einfluss von regelmäßigen Fischkonsum auf die geistige Fitness im Alter.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Wie kann man den allmählichen Verlust der Denkleistung im Alter verhindern? Rehabilitationsforscher aus chinesischen und US-amerikanischen Instituten untersuchten, ob die Körper- und Gehirntrainingsmethoden Tai Chi and Baduanjin einen nachweisbaren Effekt auf die Gehirnaktivität und die Gedächtnisleistung haben.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Der allmähliche Abbau der Denkfähigkeit ist typisch für die Alzheimererkrankung, aber auch in milderer Form für die normale Alterung. Wissenschaftler in Aachen, Jülich und Maastricht rund um Prof. Reetz untersuchten nun, ob ein spezielles Training diesem Verlust an Denkleistungsfähigkeit entgegenwirken kann.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Protonenpumpenhemmer, der umgangssprachliche ‚Magenschutz‘, standen lange im Verdacht, das Demenzrisiko zu erhöhen. Finnische Wissenschaftler um Dr. Taipale ermittelten nun in einer landesweiten Studie den vorherigen Gebrauch von Protonenpumpenhemmern bei neu diagnostizierten Alzheimerpatienten.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Alzheimerpatienten weisen im Mittel geringere Mengen spezieller Fette, den Plasmalogenen, im Blut und auch im Gehirn auf als Gesunde. Könnte daraus eine neue Behandlungsmethode werden? Prof. Kono von der Medizinischen Fakultät der Kyushu Universität in Japan untersuchte dies.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die meisten Menschen empfinden Musik als heilsam – der Lieblingskomponist kann die Stimmung nach einem anstrengenden Tag stabilisieren, der vielgesungene Hit bringt Schwung in den Tag. Musik findet auch als therapeutisches Mittel Anwendung in verschiedenen klinischen Bereichen. Die Wirksamkeit von Musik in der Demenzpflege wurde bisher jedoch noch nicht untersucht.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Rifampicin, ein Antibiotikum das beispielsweise bei Tuberkuloseerkrankungen eingesetzt wird, wirkte in Mausstudien der alzheimertypischen Plaquesbildung entgegen. Um herauszufinden, ob Rifampicin auch präventiv gegen die Alzheimerdemenz beim Menschen genutzt werden könnte, analysierten Wissenschaftler des Fukujuji Hospitals im japanischen Kiyose rund um den Demenzexperten Dr. Iizuka rückblickend die Daten älterer Menschen, die bei einer bakteriellen Infektion mit Rifampicin behandelt worden waren.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Manche Medikamente sind gerade im älteren Körper mit verschiedenen erhöhten Risiken verbunden. Eine Forschergruppe rund um Neuropsychologin Dr. Heser untersuchte nun, ob die Einnahme von altersunangemessenen Antidepressiva zu einer höheren Zahl von Demenzerkrankungen führen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Das Gedächtnis trennt wichtige von unwichtigen Informationen, speichert sie im Gehirn und ruft sie wieder ab, wenn sie benötigt werden. Nach der Dauer der Informationsspeicherung wird das Gedächtnis in drei Systeme unterteilt, das sensorische Gedächtnis (speichert Informationen für Millisekunden bis Sekunden), das Kurzzeitgedächtnis (hier werden die Informationen für 20-45 Sekunden gespeichert) und das Langzeitgedächtnis (Informationsspeicher von mehreren Jahren). Das episodische Gedächtnis ist eine Unterform des Langzeitgedächtnisses, indem Fakten und Ereignisse gespeichert werden, die zur eigenen Biographie gehören.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Schon früher wurde gezeigt, dass Mäuse, die einen speziellen CB-Rezeptor, CB1 genannt, nicht herstellen konnte, im Alter stärker unter dem Verlust von Gehirnzellen und früherem Abbau von Lern- und Gedächtnisleistung litten. Wenn eine verringerte Aktivität von CB1 die Alterung beschleunigt, könnte dann nicht ein dauerhaft aktiverer Rezeptor positiv auf das geistige Altern einwirken? Dies könnte beispielsweise durch eine erhöhte Konzentration an aktivierenden Substanzen wie THC erreicht werden. Die Altersforscher um Dr. Bilkei-Gorzo vom Universitätsklinikum Bonn untersuchten daher in Kollaboration mit israelischen Kollegen, ob eine regelmäßige Gabe von THC gegen geistige Alterungssymptome wirken kann.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Frühere Studien deuten darauf hin, dass Theanin aus grünem Tee eventuell bei Alzheimerdemenz, aber auch bei Depressionen helfen kann. Prof. Kunugi vom Nationalen Zentrum für Neurologie und Psychiatrie in Tokyo (Japan) untersuchte dies nun mit Kollegen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →