Vitamin D

Aktuelle, wissenschaftliche Forschungs­ergebnisse zum ausgewählten Thema

Vitamin-D-Mangel (VDD) beeinträchtigt die Gesundheit und das Wohlbefinden von vielen Millionen Menschen weltweit. In Ländern mit hohen Breitengraden sind vor allem ethnische Minderheiten von schweren gesundheitlichen Komplikationen durch VDD überproportional häufig betroffen. Zu den Risikogruppen gehören vor allem Säuglinge, Schwangere, institutionalisierte sowie ältere Menschen. Etwa 13 Prozent der EU-Bevölkerung haben niedrige Vitamin-D-Werte – betrifft also {…}

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Ob Nahrungsergänzungsmittel tatsächlich gut für die Herz-Kreislauf-Gesundheit sind, steht immer wieder zur Diskussion. Forscher fassten mehrerer Studien zu dieser Thematik zusammen und erstellten so eine große Übersichtsarbeit. Heraus kam, dass mit niedriger bis moderater Wahrscheinlichkeit ein geringer Salz-Konsum und Folsäure gut für das Herz-Kreislauf-System sind, während Calcium plus Vitamin D negative Auswirkungen zu haben schienen. Andere Nahrungsergänzungsmittel hatten wiederrum keinerlei Auswirkungen auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit.

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Viele Menschen nehmen Nahrungsergänzungsmittel, um sich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützten. Dass Vitamin D hierbei keine gute Wahl ist, zeigte die vorliegende Übersichtsarbeit. Wissenschaftler fassten die Ergebnisse mehrerer Studien zusammen und stellten dabei nämlich fest, dass die Nahrungsergänzung mit Vitamin D keine schützende Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System hatte.

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Wirkt eine ergänzende Behandlung mit Vitamin D bei Depressionen von älteren Menschen (über 60 Jahren in dieser Studie)? Eine iranische Studie fand, dass der Depressionswert mit zusätzlichem Vitamin D über 8 Wochen messbar abnahm. Weitere Studien mit größeren Teilnehmergruppen müssen nun die Verlässlichkeit und längerfristige Verträglichkeit einer solchen Behandlung abklären.

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Das Neurozentrum des Inselspitals hat in einer grundlagenwissenschaftlichen Studie Hinweise darauf gefunden, dass die Wirkung von Kortison zur Behandlung akuter Schübe bei Multipler Sklerose durch die Zugabe von Vitamin D verbessert werden könnte. Weil Kortison zur Behandlung von Autoimmunerkrankung oft eingesetzt wird, könnten diese Studienergebnisse in Zukunft nicht nur für Menschen mit Multipler Sklerose relevant {…}

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Es ist umstritten, ob eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D bestimmten Krankheiten vorbeugen kann. Aus diesem Grund führten Wissenschaftler aus Boston (USA) eine groß angelegte Studie durch. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die tägliche Nahrungsergänzung mit hochdosiertem Vitamin D3 weder das Risiko, an Krebs zu erkranken, noch das Risiko, von einem dramatischen Herz-Kreislauf-Ereignis betroffen zu sein, senkte.

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Eine übergreifende Analyse mehrerer Studien mit fast 30000 Teilnehmern fand einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Gehalt des Blutes und dem Risiko einer Demenzerkrankung bzw. speziell der Alzheimererkrankung. Je mehr Vitamin D im Blut war, desto seltener litten die Studienteilnehmer unter einer Demenz.

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