Aktuelle Meldungen

aus Forschungs­institutionen, Gesundheits­behörden und Kliniken

Berlin – Bewegung erhält in der Versorgung nach Darmkrebs mehr Gewicht: Die aktualisierte S3-Leitlinie „Kolorektales Karzinom“ empfiehlt nach Primärtherapie und adjuvanter Chemotherapie nun angeleitete körperliche Aktivität. Grundlage sind neue Studiendaten, die zeigen, dass ein strukturiertes Bewegungsprogramm das krankheitsfreie Überleben und das Gesamtüberleben verbessern kann. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS) {…}

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Wer einen Hörsturz erleidet, erhält meistens eine Behandlung mit sogenannten Glukokortikoiden, umgangssprachlich auch Kortison genannt. Das ist weltweit Standard, obwohl die Wirksamkeit bislang nicht eindeutig geklärt ist. Eine neue, groß angelegte Studie der Universitätsmedizin Halle untersucht nun die Effektivität dieser Therapie genauer und prüft, inwieweit damit unerwünschte Wirkungen einhergehen. Ein Hörsturz ist ein plötzlich auftretender {…}

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Ein neuartiges Netzhautimplantat eröffnet Menschen mit geographischer Atrophie erstmals die Möglichkeit, einen Teil ihres zentralen Sehvermögens zurückzugewinnen. Die Erkrankung ist eine schwere Spätform der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD). Ein internationales Forschungsteam um Prof. Frank. G. Holz vom Universitätsklinikum Bonn (UKB) und der Universität Bonn konnte in einer internationalen klinischen Studie nachweisen, dass die Mehrzahl der Teilnehmenden {…}

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Wie lassen sich feinste Vorgänge in unserem Erbgut sichtbar machen? Eine Absolventin der Universität Würzburg hat dafür einen neuartigen Ansatz entwickelt – und wurde jetzt für ihre herausragende Abschlussarbeit prämiert. Am 23. Juli 2026 hat die Bayerische Staatsregierung gemeinsam mit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften die Hightech-Preise Bayern 2026 verliehen. Unter den Ausgezeichneten ist auch {…}

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Infektionen mit dem Hepatitis-E-Virus (HEV) sind weltweit die häufigste Ursache für eine akute virusbedingte Leberentzündung. Bei Gesunden heilen sie meist unbemerkt aus. Für Menschen mit einer vorgeschädigten Leber können sie dagegen schwerwiegende Folgen haben. Eine Studie an der MHH hat gezeigt, dass HEV-Infektionen bei Leberzirrhose in der Hälfte der Fälle zu akutem Leberversagen führen. HEV-Infektionen {…}

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Die Westdeutsche Biobank Essen (WBE) erhält vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt eine Förderung in Höhe von etwa 580.000 Euro. Die WBE ist eine zentrale Service-Einrichtung der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen. Durch eingelagerte Proben macht die Biobank die Erforschung von Krankheitsursachen sowie die Verbesserung von Diagnostik und Therapien an der Universitätsmedizin Essen erst {…}

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Dank moderner Bildgebungsverfahren ist es inzwischen möglich, mit nur einer Gewebeprobe zu ermitteln, welche Zellen im Gewebe vorhanden sind und wie diese organisiert sind. Ein Fortschritt, der die Diagnostik und Erforschung verschiedener Erkrankungen maßgeblich vereinfacht hat. Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) und des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) hat {…}

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Forschende der Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und der amerikanischen Stanford University haben Hinweise darauf gefunden, dass sich spontane Frühgeburten bereits Wochen bis Monate vor ihrem Auftreten im Immunsystem der Mutter ankündigen. Die Studie eröffnet Perspektiven für eine frühere Erkennung und gezielte Vorbeugung spontaner Frühgeburten und wurde jetzt in der Zeitschrift {…}

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Sie sitzen an Handgelenken oder Fingern und geben ihren Besitzer:innen Rückmeldung über deren Gesundheitszustand: Sogenannte Wearables, beispielsweise Smartwatches, werden immer beliebter. Aber wie funktionieren diese Geräte eigentlich? Was messen sie und welche Rückschlüsse lassen sich aus den aufgezeichneten Daten ziehen? Das können bald Schulklassen an der Hochschule Bremerhaven herausfinden. Medizininformatikprofessor Dr. Klaus Eickel arbeitet gemeinsam {…}

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Eine Art „Suizidprogramm“ ist Teil des Stoffwechsels jeder Zelle: Forschende untersuchen, wie die Apoptose, also der programmierte Zelltod, beeinflusst werden könnte, um Krebs oder andere schwere Erkrankungen zu behandeln. Zum Testen möglicher Wirkstoffe nutzen sie häufig Zellen von Mäusen. Veterinärmediziner:innen der Universität Leipzig haben jetzt herausgefunden, dass Rinderzellen menschlichen Zellen in bestimmten Aspekten stärker ähneln {…}

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Hannover, 28.07.2026 – Schwer heilende Wunden belasten Patientinnen und Patienten oft über Wochen oder Monate. In Deutschland sind rund ein bis zwei Prozent der Bevölkerung betroffen. Bei den über 80-Jährigen beträgt der Anteil sogar bis zu fünf Prozent. Infizierte Wunden können im schlimmsten Fall zu einer Sepsis, einer schweren Infektion des Organismus, führen oder zum {…}

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Wie entstehen Blutgefässe, die den Körper zuverlässig mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen? Ein Forschungsteam der Universität Basel hat einen zentralen Mechanismus entschlüsselt, mit dem sich Zellen beim Aufbau neuer Blutgefässe zusammenschliessen. Die Studie zeigt, wie sich dabei durch Schub- und Zugkräfte einzelne Gefässabschnitte zu einem durchgängigen Blutgefäss verbinden. Die Ergebnisse vertiefen das Verständnis der Blutgefässentwicklung {…}

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Für junge Patient*innen mit angeborenen Herzfehlern gehören Untersuchungen, Blutabnahmen und Verbandswechsel oft schon früh zum Klinikalltag. Um sie dabei besser zu unterstützen, setzt die Klinik für Angeborene Herzfehler und Pädiatrische Kardiologie des Universitätsklinikums Freiburg künftig eine VR-Brille ein. Möglich macht das der Elternverein Fontanherzen e.V., der die Brille Ende Juni gespendet hat. Sie soll Kinder {…}

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