Aktuelle Meldungen

aus Forschungs­institutionen, Gesundheits­behörden und Kliniken

Hohe Wirksamkeit der chemotherapiefreien Kombination Ibrutinib/Rituximab bei Morbus Waldenström Der Morbus Waldenström ist ein langsam wachsender Tumor der Lymphdrüsen, also ein sogenanntes Lymphom, der mit derzeit vorhandenen Standardtherapien nicht geheilt werden kann. Das Ziel der Therapien ist deshalb, die Krankheit möglichst lange zu kontrollieren ohne dabei die Lebensqualität der Patient*innen einzuschränken. Unter der Leitung von {…}

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Vielen ist es aus der Medizin bekannt: Um Biosignale wie den Herzschlag oder Muskelkontraktionen zu messen, müssen Sensorelektroden auf der Haut platziert werden. Bisher war das eine Aufgabe für Experten, denn die Qualität der erhaltenen Messungen hängt maßgeblich von der korrekten Positionierung dieser Elektroden ab. Informatiker der Universität des Saarlandes haben ein Verfahren entwickelt, das {…}

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Neue Studie von DAK-Gesundheit und UKE Hamburg untersucht Gaming und Social Media bei Kindern und Jugendlichen Bei Computerspielen wächst krankhafte Nutzung um 52 Prozent – aktuell rund 220.000 Jungen und Mädchen betroffen DAK-Chef Storm fordert Präventionsoffensive Medienkompetenz   In der Corona-Pandemie ist die Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen stark gestiegen. Aktuell nutzen 4,1 Prozent aller 10- {…}

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Aktuelle Studien an der Professur Bewegungswissenschaft der TU Chemnitz zum Thema „Langes Sitzen“ untersuchen den Einfluss von Sitzhaltung und regelmäßigen Muskelkontraktionen auf die Rückenmuskulatur Noch nie wurde im Alltag so viel gesessen. Zu diesem Fazit kommt der aktuelle „DKV-Report 2021“. Im Schnitt sitzen Deutsche werktags 8,5 Stunden. Junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren sitzen {…}

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Eine neue Studie in Science Advances analysiert die Eindämmung von Ausbrüchen von Infektionskrankheiten. Dort wird gezeigt, dass wiederkehrende strikte Lockdowns für die langfristige Kontrolle von Pandemien nicht notwendig sind – solange moderate Vorsichtsmaßnahmen beibehalten werden. Die Forscher des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) untersuchten dabei, welche Maßnahmen unter welchen Bedingungen erforderlich sind, um solche {…}

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Interdisziplinäres Forschungsteam von UKSH und CAU untersucht zelluläre Effekte der ischämischen Präkonditionierung Einem interdisziplinären Forschungsteam des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist es gelungen, wichtige Erkenntnisse zum Schutz von Organen bei längeren Phasen der Minderdurchblutung, sogenannter Ischämien, zu gewinnen. Die Forschenden verwendeten dabei die ischämische Präkonditionierung (IPC), eine experimentelle {…}

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Die Grippezeit beginnt – und vor allem ältere Patienten sind durch Influenzaviren gefährdet. Für sie gibt es positive Nachrichten: „Dies ist die erste Saison in Deutschland, in der Menschen über 60 Jahre mit dem neuen Hochdosis-4-fach-Influenzaimpfstoff geimpft werden können. Dieser hat eine höhere Wirksamkeit als der zuvor empfohlene Standard-Impfstoff“, erklärt Dr. Anja Kwetkat (Foto), Direktorin {…}

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20 Jahre vor einer Parkinson-Diagnose können bereits erste Frühsymptome (Prodromi) auftreten. In einer großen Kohortenstudie [1] waren dies ein gastroösophagealer Reflux, sexuelle Funktionsstörungen und Geschmacks- und Geruchsstörungen. Pathogenetisch kommt es bei M. Parkinson zu α-Synuclein-Ablagerungen im Gehirn, aber auch in der Haut und in der Schleimhaut des Darms. Mittels modernster Labortechnik wurde α-Synuklein in Hautbiopsien {…}

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Das Ziel einer optimalen Migräneprophylaxe ist eine zielgerichtete, wirksame und möglichst personalisierte („passgenaue“) Therapie. Die Wahl der Medikamente richtet sich dabei nach individuellen Faktoren wie Verträglichkeit bzw. Nebenwirkungen und individuellen Begleiterkrankungen. Zur Migräneprophylaxe werden zunehmend verschiedene neue Substanzen zur Verfügung stehen, die bei der Migräneentstehung eingreifen. Eine dieser Substanzen ist Atogepant, das sich in einer {…}

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Bei MS handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS, Gehirn und Rückenmark), die unbehandelt in zunehmenden Behinderungen resultiert. Moderne antientzündliche Immuntherapien (DMT/„disease-modifying therapy“) reduzieren die Schubfrequenz und das Fortschreiten der Erkrankung. Allerdings ist eine Dauertherapie erforderlich. Derzeit wird diskutiert, ob eine intensive DMT zu Beginn einer DMT überlegen ist, die mild {…}

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Das Hormon Insulin wirkt im Gehirn des Menschen auch auf den wichtigsten Botenstoff für das Belohnungssystem Dopamin. Das konnten Forschende des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) in Tübingen zeigen. Insulin senkt den Dopamin-Spiegel in einer spezifischen Region des Gehirns (Striatum*), die u.a. Belohnungsprozesse und kognitive Funktionen reguliert. Dieses Zusammenspiel kann ein wichtiger Treiber für die {…}

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Therapieansatz der Immunonkologie auch für die Herzmedizin nutzbar: Forscher aus Heidelberg und Stanford (USA) weisen Potenzial der „Makrophagen-Checkpoint-Hemmung“ für die Arteriosklerose nach. Auszeichnung mit dem Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung Fortschritte auf dem Gebiet der Immunonkologie könnten künftig auch neue Wege in der Behandlung von Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen eröffnen. Maßgebliche Schritte dazu hat ein {…}

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Zelluläre Immuntherapien sind bei Non-Hodgkin-Lymphomen bisher wenig wirksam. Einen möglichen Grund hat ein Team um den MDC-Forscher Armin Rehm entdeckt. Wie es in „Cell Reports“ berichtet, verändern die Krebszellen große Blutgefäße, über die Immunzellen normalerweise in die Lymphknoten einwandern. Aus der modernen Krebsbehandlung sind Immuntherapien nicht mehr wegzudenken. Besonders erfolgreich sind sie zum Beispiel bei {…}

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