Alkohol erhöht das Risiko für verschiedene Krebsarten. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, indem sie die Krebsinzidenz und das Trinkverhalten von mehr als 200.000 Australiern analysierten.
Alkohol erhöht das Risiko für verschiedene Krebsarten. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, indem sie die Krebsinzidenz und das Trinkverhalten von mehr als 200.000 Australiern analysierten.
In einer Metaanalyse wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen Fruchtbarkeitsbehandlungen und Brustkrebsrisiko untersucht. Die allgemeine Analyse des Zusammenhangs ergab keine signifikante Erhöhung des Brustkrebsrisikos durch Fruchtbarkeitsbehandlungen. Eine Untergruppenanalyse einzelner Methoden ergab zudem keine Erhöhung des Risikos bei Frauen, die sechs oder mehr Behandlungszyklen zur in-vitro-Fertilisation erhielten sowie für die hormonelle Behandlung mit Clomifen, humanem Choriongonadotropin, Gonadotropin-Analoga und Progesteron.
Der positive Einfluss von Sport auf das Brustkrebsrisiko wurde schon in zahlreichen Studien festgestellt. Dabei werden jedoch oft sportliche Aktivitäten untersucht, die aufgrund ihrer Intensität große Anstrengung erfordern. Wissenschaftler haben nun in einer Metaanalyse den Einfluss von Sport in geringerer Intensität für die Freizeitgestaltung untersucht. Dabei wurde eine entspanntere, spielerische Form der Aktivität untersucht. Die Studien zeigten eine deutliche Reduktion des Rezidivrisikos und der krankheitsspezifischen Sterblichkeit. Bei gesunden Frauen wurde eine Reduktion des Brustkrebsrisikos festgestellt.
In ihrem systematischen Review stellten Wissenschaftler heraus, dass der Konsum von hochverarbeiteten Lebensmitteln das Risiko für viele Erkrankungen erhöhte – auch das für postmenopausalen Brustkrebs.
Nächtliches Licht von draußen erhöhte für postmenopausale Frauen das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Das galt vor allem für ER-positiven Brustkrebs.
Eine aktuelle Metaanalyse (Auswertungen mehrerer Studien) hat den Zusammenhang zwischen chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und Brustkrebs analysiert. Demnach stellt eine CED-Vorerkrankung kein signifikantes Risiko für die Entwicklung von Brustkrebs dar.
In einer Metaanalyse wurde der Zusammenhang zwischen der beruflich bedingten Exposition gegenüber organischen Lösungsmitteln und dem Brustkrebsrisiko untersucht. Die Analyse ergab eine Erhöhung des Brustkrebsrisikos bei Frauen unabhängig vom Menopausenstatus. Die Autoren raten zu einer besseren Regulation der Exposition am Arbeitsplatz, um Frauen vor Brustkrebs zu schützen.
Ernährungsfaktoren haben einen Einfluss auf das Krebsrisiko. In der im folgenden beschriebenen Fall-Kontroll-Studie wurde der Einfluss der Versorgung mit Jod und Selen auf das Brustkrebsrisiko untersucht.
Es existieren verschiedene Ernährungsindices, mit denen die Ernährungsqualität von Personen erfasst werden kann. Einer davon ist der Healthy Eating Index (HEI). Wissenschaftler ermittelten, inwiefern sich höhere Score-Werte beim HEI, und damit eine höhere Ernährungsqualität, auf das Brustkrebsrisiko auswirken.
Wissenschaftler aus Schweden analysierten Frauen mit oder ohne Brustkrebs, in deren Familie Brustkrebs gehäuft auftritt und die sich deshalb eine oder beide Brüste prophylaktisch entfernen ließen. Die Analyse der Wissenschaftler zeigte, dass die Frauen nach dem Eingriff anhaltende Probleme mit ihrem Körperbild hatten und bei Frauen mit Brustkrebs auch sexuelles Unbehagen ein relevantes Problem war.
Ein Mangel an Vitamin D könnte ein Risikofaktor für Brustkrebs sein, wie vorliegende Ergebnisse einer US-amerikanischen Studie zeigen. Frauen, die viel Vitamin D über Lebensmittel und Supplemente einnahmen, hatten hingegen ein reduziertes Risiko für Brustkrebs.
Nach Abschluss einer über 5 Jahre andauernden Behandlung mit Anastrozol zeigte sich in der darauffolgenden Nachbeobachtungszeit (Median: 130 Monate) ein Schutz vor Brustkrebs bei Frauen mit hohem Erkrankungsrisiko.