Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Eine Kohortenstudie in den Niederlanden mit 66 Patienten fand, dass ein digitaler Begleiter (eCoach) einen hilfreichen Beitrag zur Prähabilitation vor der Darmkrebs-OP leisten kann und auch nach der OP unterstützt. Der eCoach durch die Darmkrebs-Therapie wurde sehr gut angenommen und als Anleitung auf dem Patientenweg genutzt.
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Eine Bevölkerungsweite Kohortenstudie mit 33 733 Patienten mit Typ-2-Diabetes fand, dass moderate oder hohe körperliche Aktivität mit niedrigerem Darmkrebsrisiko in dieser Patientengruppe assoziiert ist. Information zur körperlichen Aktivität könnte zudem einen Beitrag zur Einschätzung des individuellen Krebsrisikos und entsprechendem Bedarf an Vorsorgeuntersuchungen oder weiteren Präventionsmaßnahmen leisten.
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Mit einem strukturierten Sportprogramm über 3 Jahre im Anschluss an Darmkrebs-OP und adjuvante Chemotherapie, zeigte eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 889 Patienten, wurde ein signifikant längeres krankheitsfreies Überleben erreicht. Die Daten, mit einer Nachbeobachtung über im Schnitt 8 Jahre, legen zudem ein längeres Gesamtüberleben mit Sport nahe.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Eine Beobachtungsstudie mit 313 Menschen mit Krebserkrankungen der Atemwege oder des Verdauungssystems zeigte, dass leichte körperliche Aktivität zu besserer Lebensqualität in Bezug zur körperlichen Funktionalität beiträgt.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie der Phase 3 mit weltweit 1 550 Darmkrebs-Patienten fand, dass die tägliche Einnahme von 200 mg Acetylsalicylsäure über 3 Jahre nach vollständiger Standardbehandlung (Resektion und adjuvante Therapie mit Chemotherapie) gut vertragen wurde, aber keinen signifikanten Vorteil für das krankheitsfreie Überleben brachte.
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Ein internationales Wissenschaftlerteam hat untersucht, wie Taillenumfang und körperliche Aktivität das Krebsrisiko beeinflussen. Dabei zeigte sich, dass ein großer Taillenumfang das Krebsrisiko erhöht, selbst bei ausreichender körperlicher Aktivität. Geringe körperliche Aktivität erhöht ebenfalls das Krebsrisiko, auch bei schlanker Taille. Als Maß für Taillenumfang und körperliche Aktivität wurden die WHO-Empfehlungen herangezogen.
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Eine Bevölkerungsweite Kohortenstudie mit 33 733 Patienten mit Typ-2-Diabetes fand, dass moderate oder hohe körperliche Aktivität mit niedrigerem Darmkrebsrisiko in dieser Patientengruppe assoziiert ist. Information zur körperlichen Aktivität könnte zudem einen Beitrag zur Einschätzung des individuellen Krebsrisikos und entsprechendem Bedarf an Vorsorgeuntersuchungen oder weiteren Präventionsmaßnahmen leisten.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 11 Studien zeigte einen möglichen Zusammenhang zwischen früh einsetzendem Darmkrebs und hohem Alkoholkonsum. Weitere Studien sind erforderlich, um diese Einschätzung zu unterstützen.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 21 prospektive Kohortenstudien fand keine Hinweise auf einen Zusammenhang des Darmkrebsrisikos mit einfach- oder mehrfach-ungesättigten Fettsäuren in der Ernährung. Allerdings könnten gesättigte Fettsäuren, wie sie in Butter, Milch oder Fleisch vorkommen, in einer Menge von höchstens 40 g/Tag einen protektiven Effekt haben.
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Das Diabetes-Medikament Metformin könnte Darmkrebs-Patienten während einer Chemotherapie mit Oxaliplatin vor Neuropathien schützen. Hinweise darauf lieferte die vorliegende Studie. Neuropathien sind eine sehr häufige Nebenwirkung von Oxaliplatin und können den Alltag der Betroffenen stark einschränken.
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Prehabilitationsprogramme können bei Krebspatienten signifikante Verbesserungen der körperlichen Funktionsfähigkeit erzielen, wie ein systematischer Review mit Metaanalyse von 27 randomisierten kontrollierten Studien zeigt. Diese Vorteile erstrecken sich offenbar auf verschiedene Krebsarten. Die Autoren plädieren dafür, Prehabilitationsprogramme mit mindestens einer sportlichen Komponente in den Behandlungsplan zu integrieren.
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Ein langfristiger Joghurtkonsum steht mit seltenerem Auftreten von proximalem Dickdarmkrebs in Zusammenhang, was auf eine Antitumorwirkung des Joghurtkonsums schließen lässt. Die Assoziation zwischen Joghurtkonsum und der Inzidenz von Darmkrebs war je nach Bifidobakteriengehalt im Tumorgewebe unterschiedlich.
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Eine multimodale Behandlung bietet die beste Chance auf Überleben für Darmkrebs-Patienten mit Lungenmetastasen, fand ein systematischer Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 11 Studien. Verschiedene kombinierte therapeutische Strategien können demnach je nach konkretem Krankheitsbild zusätzliche Vorteile bringen.
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