Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
In einem systematischen Review mit Metaanalyse über 12 randomisierte, kontrollierte Studien mit 639 Patienten wurden die Effekte von Widerstandstraining auf die Muskelkraft, Muskelmasse und körperliche Funktion bei Menschen mit sekundärer Sarkopenie untersucht. Das Widerstandstraining verbesserte die Handgriffkraft und den Skelettmuskelmassenindex signifikant, hatte jedoch keinen signifikanten Einfluss auf die Gehgeschwindigkeit.
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Öl-Akupressur, sanfte Akupressur und Akupunktur eigneten sich besonders, um krebsbedingte Fatigue zu reduzieren. Dies verdeutlichte eine Netzwerk-Metaanalyse, die verschiedene Formen der Akupunkturpunkt-Stimulation miteinander verglich.
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Eine aktuelle Studie aus Deutschland konnte zeigen, dass höhere Lebensstil-Scores das Risiko für chronische Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes sowie die damit verbundene Sterblichkeit deutlich senken. Besonders entscheidend für die Vorhersagekraft sind Rauchverhalten und der Body-Mass-Index (BMI).
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Eine retrospektive, beobachtende Echtwelt-Multizentrenstudie mit 233 Patienten fand bessere Wirksamkeit von Panitumumab versus Cetuximab als Erstlinientherapie bei linksseitigem metastasierendem Darmkrebs (RAS oder KRAS-Wildtyp) plus Doublet-Chemotherapie. Dies betraf sowohl das Gesamtüberleben als auch die Ansprechrate.
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Eine beobachtende Kohortenstudie mit 112 Patienten fand, dass eine größere offene Darmkrebs-Operation bei ab 80-Jährigen mit akzeptabler perioperativer Morbidität und Mortalität assoziiert ist. Trotz häufiger Gebrechlichkeit war die langfristige Überlebensrate vorteilhaft.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Eine große, landesweite Kohortenstudie in Schweden zeigte eine Assoziation zwischen der Anwendung systemischer Glukokortikoide und einem erhöhten Darmkrebs-Risiko. Dies galt vor allem für Darmkrebs in jungen Jahren.
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Dass eine gesunde Lebensweise lebensverlängernd wirken kann, ist unbestritten. Ob sich eine Umstellung auch nach einer Krebsdiagnose lohnt, untersuchte eine bevölkerungsbasierte Studie des Deutschen Krebsforschungsinstituts. Über bis zu 12 Jahre untersuchte die Studie den Einfluss verschiedener Lebensstilfaktoren auf die Gesamtsterblichkeit von Patienten, die mindestens 5 Jahre zuvor an Brust-, Darm- oder Prostatakrebs erkrankt waren.
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Eine aktuelle Metaanalyse von 65 Studien konnte zeigen, dass die Einnahme von Metformin mit einem signifikant geringeren Risiko für mehrere Krebsarten bei Menschen mit Typ-2-Diabetes verbunden ist. Besonders deutlich zeigte sich die Risikoreduktion bei Brust- und Darmkrebs.
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Die Häufigkeit von Darmkrebs vor dem 50. Lebensjahr nimmt weltweit zu – besonders in Industrieländern. Parallel dazu ist der Konsum ultrahochverarbeiteter Lebensmittel (UPF, ultra-processed foods) deutlich angestiegen und macht inzwischen fast 60 % der täglichen Energieaufnahme in den USA aus. Wissenschaftler untersuchten nun in einer prospektiven Kohortenstudie, welchen Einfluss UPF auf die Darmgesundheit haben.
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Patienten mit nicht-metastasiertem Darmkrebs hatten ein größeres Risiko, innerhalb von 5 Jahren nach einem Rezidiv zu sterben, wenn das Rezidiv schon früh nach der kurativen Operation auftrat. Dies ergab eine Analyse von mehr als 7 000 Darmkrebs-Patienten mit Rezidiv in Dänemark.
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Bluthochdruck erhöhte zwar nicht das Rückfallrisiko solider Tumoren im Allgemeinen, wohl aber das Rückfallrisiko speziell bei Darmkrebs. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Metaanalyse von 13 Beobachtungsstudien.
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Wissenschaftler aus Dänemark untersuchten die Berufstätigkeit von Patienten nach einer Darmkrebs-Operation. Die meisten Patienten waren 12 und 24 Monate nach der Operation angestellt und berichteten von einer hohen Arbeit- und Funktionsfähigkeit. Darmprobleme standen mit einer geringeren Arbeit- und Funktionsfähigkeit im Zusammenhang.
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Laut einer Netzwerk-Metaanalyse von 22 Studien verbesserte Training, besonders Ausdauer- und Krafttraining, die gesundheitsbezogene Lebensqualität und reduzierte Fatigue, Depressionen und Ängste bei Darmkrebs-Patienten. Optimal waren diesbezüglich eine moderate Intensität und betreutes Training.
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