Darmkrebs

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Die Lebensweise kann sich auf das Risiko für Darmkrebs auswirken. In der vorliegenden Studie stellten die Wissenschaftler fest, dass Frauen, die viele Jahre lang in rotierenden Nachtschichten gearbeitet hatten, ein erhöhtes Risiko hatten, an Enddarmkrebs zu erkranken. Das Risiko für Dickdarmkrebs wurde durch die Nachtschichten hingegen nicht beeinflusst.

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Nitrat kann im Körper zu krebserregenden Substanzen umgebaut werden. Wissenschaftler stellten fest, dass Menschen, deren Trinkwasser hohe Nitrat-Konzentrationen aufwiesen, ein höheres Darmkrebs-Risiko hatten als Personen mit weniger Nitrat-Belastung im Trinkwasser. Dabei lagen die Nitrat-Werte, die das Darmkrebs-Risiko erhöhten, weit unter den in Deutschland vorgeschriebenen Grenzwerten.

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Welche Operationsmethode eignet sich bei einem lokal fortgeschrittenen Darmkrebs besser – das minimalinvasive oder das offene Verfahren? Ein Vergleich machte deutlich, dass sich beide Methoden zwar im Hinblick auf die Operationsdauer, der Dauer des Krankenhausaufenthaltes und der Menge des Blutverlustes unterschieden, bezüglich des krankheitsfreien Überlebens und des Sterberisikos konnten jedoch keine Unterschiede festgestellt werden.

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Wie schnell muss nach der Darmkrebs-Diagnose operiert werden? Diese Frage stellten sich Wissenschaftler in der vorliegenden Studie. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass es bei Patienten, die mit heilender Absicht operiert wurden, bezüglich der 5-Jahres-Überlebenschance keinen Unterschied machte, ob sie 4, 8 oder 12 Wochen nach der Diagnose operiert wurden.

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Forscher fanden, dass fast einer von zwanzig Patienten, die Medikamente gegen Übelkeit infolge einer Chemotherapie eingenommen hatten, eine starke Bewegungsunruhe entwickelten. Betroffene sollten solche Symptome der Unruhe und Zappeligkeit oder Ängste frühzeitig dem behandelnden Arzt mitteilen. Auch Ärzte sollten ein stärkeres Bewusstsein für diese mögliche Nebenwirkung entwickeln, um so die Behandlung der Patienten rasch verbessern zu können.

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Im Dunkeln wird das Schlafhormon Melatonin produziert und macht schläfrig. Ob zusätzlich gegebenes Melatonin, ergänzend zur Schlafhygiene, bei Schlafstörungen als Folge anderer Erkrankungen helfen kann, ermittelten Forscher in ihrer Metaanalyse. Das Ergebnis unterstützt zusätzliches Melatonin als wertvollen Beitrag zu schnellerem Einschlafen (Schlaflatenz) und längerem Schlaf.

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