Darmkrebs

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

In einem systematischen Review mit Metaanalyse über 12 randomisierte, kontrollierte Studien mit 639 Patienten wurden die Effekte von Widerstandstraining auf die Muskelkraft, Muskelmasse und körperliche Funktion bei Menschen mit sekundärer Sarkopenie untersucht. Das Widerstandstraining verbesserte die Handgriffkraft und den Skelettmuskelmassenindex signifikant, hatte jedoch keinen signifikanten Einfluss auf die Gehgeschwindigkeit.

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Dass eine gesunde Lebensweise lebensverlängernd wirken kann, ist unbestritten. Ob sich eine Umstellung auch nach einer Krebsdiagnose lohnt, untersuchte eine bevölkerungsbasierte Studie des Deutschen Krebsforschungsinstituts. Über bis zu 12 Jahre untersuchte die Studie den Einfluss verschiedener Lebensstilfaktoren auf die Gesamtsterblichkeit von Patienten, die mindestens 5 Jahre zuvor an Brust-, Darm- oder Prostatakrebs erkrankt waren.

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Die Häufigkeit von Darmkrebs vor dem 50. Lebensjahr nimmt weltweit zu – besonders in Industrieländern. Parallel dazu ist der Konsum ultrahochverarbeiteter Lebensmittel (UPF, ultra-processed foods) deutlich angestiegen und macht inzwischen fast 60 % der täglichen Energieaufnahme in den USA aus. Wissenschaftler untersuchten nun in einer prospektiven Kohortenstudie, welchen Einfluss UPF auf die Darmgesundheit haben.

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