KHK / Herzinfarkt

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED), einschließlich Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, sind laut einer Metaanalyse von 13 Studien mit über 2,8 Millionen Teilnehmern mit einem deutlich erhöhten Schlaganfallrisiko verbunden. Das Risiko war bei Morbus-Crohn-Patienten höher als bei Colitis-ulcerosa-Patienten. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung der kardiovaskulären Risikobewertung und -behandlung bei CED.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

In einem systematischen Review mit Metaanalyse über 12 randomisierte, kontrollierte Studien mit 639 Patienten wurden die Effekte von Widerstandstraining auf die Muskelkraft, Muskelmasse und körperliche Funktion bei Menschen mit sekundärer Sarkopenie untersucht. Das Widerstandstraining verbesserte die Handgriffkraft und den Skelettmuskelmassenindex signifikant, hatte jedoch keinen signifikanten Einfluss auf die Gehgeschwindigkeit.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

  DGP – Die SELECT-Studie untersuchte den Einsatz von Semaglutid bei Patienten mit Übergewicht/Adipositas und nachgewiesener Herz-Kreislauf-Erkrankung (KHK), aber ohne Diabetes. Schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse (MACE, major adverse cardiovascular events) konnten dabei um 20 % reduziert werden. Welchen Einfluss Ausgangswerte (Gewicht, Bauchumfang) und erzielter Gewichtsverlust hatten, wurde in einer aktuellen Auswertung der SELECT-Studiendaten ermittelt. Innerhalb der {…}

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die Ergebnisse eines Umbrella-Reviews mit Metaanalyse zeigen, dass Lärmbelastung mit einem erhöhten Risiko für Bluthochdruck, Vorhofflimmern, koronare Herzkrankheit, ischämische Herzkrankheit sowie Schlaganfälle verbunden ist. Auch Blutdruckstörungen und EKG-Auffälligkeiten treten bei Menschen unter Lärmbelastung häufiger auf.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Eine groß angelegte Langzeitstudie mit über 27 000 Frauen konnte zeigen, dass die Ausgangswerte von hochsensiblem C-reaktivem Protein (CRP), Low-Density-Lipoprotein (LDL)-Cholesterin und Lipoprotein(a) das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse über einen Zeitraum von 30 Jahren vorhersagen können. Alle 3 Biomarker trugen unabhängig voneinander zur Risikoprognose bei und lieferten in Kombination die höchste Aussagekraft über das Herz-Kreislauf-Risiko.

Weiter zum ausführlichen Bericht →