Neues aus Forschung und Wissenschaft

Leukämie

Zu folgenden Themen finden Sie Aktuelles aus Forschung und Wissenschaft:

Aktuelles Thema:

Aktuelle Studien

DGP – Zusammenfassend fanden die Forscher, dass Patienten mit einer fortgeschrittenen AML oder nach einem Rückfall mit AML mit Mutation des IDH1-Gens gut wirksam mit Ivosidenib behandelt werden konnten. Die Dosierung von 500 mg täglich schien dabei am besten vertragen zu werden – hiermit kam es zu weniger ernsten unerwünschten Effekten und Nebenwirkungen.

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Für Patienten, die unter dem Morbus Waldenström, der Makroglobulinämie, leiden, zeigte die Kombination von Ibrutinib und Rituximab gute Wirkung. Deutlich mehr Patienten konnten mit dieser Kombination ohne Krankheitsfortschritt leben als mit der Placebo-Rituximab-Behandlung. Dies traf sowohl auf Patienten zu, die bereits einen Rückfall unter Rituximab mit Chemotherapie erlitten hatten, als auch für die Patienten, deren Erkrankung bisher noch nicht behandelt worden war.

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Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass eine zweijährige Erhaltungstherapie mit Rituximab das progressionsfreie Überleben von älteren Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), die eine Erstlinientherapie erhalten haben, deutlich verbessert. Die andauernde Therapie mit Rituximab scheint sicher, jedoch werden weitere Studien zu den langfristigen Effekten benötigt.

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Die Ergebnisse der Patientendaten zeigen, dass vor der Zulassung von Rituximab die Durchführung einer Splenektomie, als der Entfernung der Milz, bei Patienten mit diffus großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) und Milzbefall im Stadium I mit einem verbesserten Überleben zusammenhing. Durch die verstärkte Anwendung von Rituximab seit 2006 wurde die Zahl der Splenektomien geringer. Die Überlebensergebnisse wurden dadurch jedoch nicht beeinträchtigt.

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Ein spezialisiertes Depressionsprogramm für Patienten mit Krebserkrankungen kann zwar wirkungsvoll gegen Depressionen helfen und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern – eine Hilfe gegen die Krebserkrankung ist eine solche Behandlung aber wohl leider nicht. Trotzdem: selbst wenn antidepressive Programme nicht lebensverlängernd wirken, so können sie doch einen Beitrag leisten, die verbleibende Zeit so gut wie möglich zu nutzen.

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Die Studie zeigt, wie wichtig die Psyche für die Gesundheit ist. Bei Patienten, die an weiteren schweren Erkrankungen wie KHK oder Krebserkrankungen leiden, geraten eventuelle Depressionen häufig in den Hintergrund. Dabei zeigt die Untersuchung, dass es gerade bei diesen Patienten wichtig ist, die Depressionen wirksam zu behandeln, da sie sich negativ auf die Krankheitsverläufe und das Sterberisiko auswirken können. Patienten, die bereits vor der KHK- bzw. Krebs-Diagnose unter Depressionen litten, hatten nämlich eine schlechtere Prognose.

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Zusammengefasst berichtet die Studie, dass Patienten mit erneuter akuter myeloischer Leukämie (AML) nach Krankheitsrückfall, die eine hochdosierte Induktionschemotherapie erhalten haben, über die Zeit ein wesentlich schlechteres Wohlbefinden aufweisen als Patienten mit erstmaliger AML. Diese Ergebnisse betonen, wie wichtig frühzeitige Maßnahmen zur Verbesserung des Wohlbefindens bei Patienten mit krankheitsrückfälliger AML sind.

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Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen das große Potential des erprobten Wirkstoffs Sotatercept. Die Behandlung mit Sotatercept bei Patienten mit Anämie aufgrund eines myelodysplastische n Syndroms schien gut zu wirken und sicher zu sein. Das Mittel führte zu einer verbesserten Bildung roter Blutkörperchen. Dadurch mussten die Patienten seltener Bluttransfusionen erhalten als zuvor.

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Diese kleine Studie zeigte, dass das Eskalationsverfahren, bei dem die Dosierung von Bosutinib schrittweise erhöht wird, Behandlungsunterbrechungen aufgrund von Nebenwirkungen besser vermeiden hilft. Die jeweilige Tagesdosis des Medikaments kann dabei mit einem Zielwert für einen speziellen Blutwert im Blick optimiert werden, um Nebenwirkungen möglichst mild zu halten und somit eine bessere durchgehende Behandlung zu ermöglichen. Damit stellt die allmähliche Steigerung der Dosis eine vielversprechende Therapieverbesserung dar.

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Der Vergleich von Fallstudien und Forschungsliteratur zeigte, dass eine Verfärbung von Hautstellen durch die Behandlung mit Imatinib ausgelöst werden kann. Dieses Phänomen ist selten in der Literatur zu finden und seine Ursachen sind nicht komplett geklärt. Weitere Studien dazu wären also angebracht, gerade auch da die Behandlung typischerweise zu blasseren Hautstellen führt, also häufiger den gegenteiligen Effekt zur Folge hat. Die Verfärbungen müssen nicht behandelt werden und stellen keinen Grund für einen Therapieabbruch dar.

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Fazit: Patienten mit einem besonders riskanten follikulären Lymphom, das sich durch frühes Scheitern der Chemotherapie zeigt, können demnach mit einer Stammzelltransplantation doch noch Lebenszeit gewinnen – besonders mit autologen Stammzellen von Geschwistern oder von Nichtverwandten mit ähnlichen HLA-Merkmalen. Rückfälle treten allerdings häufiger bei autologen, also Geschwisterspenden auf – eine genaue Ursache hierfür, die vermutlich mit den familiären Risiken für solche Krebserkrankungen zusammenhängt […]

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Damit fand die Studie, dass die zwei Jahre dauernde Erhaltungstherapie mit Rituximab bei ausgewählten älteren Patienten mit CLL die krankheitsfreie Überlebensdauer im Schnitt um etwa 1 Jahr verlängern konnte. Die Verträglichkeit der Behandlung schien dabei akzeptabel zu sein – mit einer reduzierten Zahl bestimmter Abwehrzellen (einer Neutropenie) bei der Hälfte der behandelten Patienten. Von den allein beobachteten Patienten war davon nur ein Drittel betroffen.

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Zusammenfassend können abgemilderte Ansätze gerade älteren Patienten, die nicht sinnvoll mit dem giftigeren R-CHOP behandelt werden können, großen Nutzen bringen. Zurzeit sind verschiedene klinische Studien der Phase III aktiv, in denen besonders die Wirksamkeit von liposomalem Vincristin (einem Zellwachstums-Hemmer), längerer Wirkdauer des Antikörpers Rituximab sowie Kombinationen der R-CHOP-Behandlung mit einem neuen Wirkstoff, Lenalidomid, ermittelt werden.

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Forscher fanden, dass fast einer von zwanzig Patienten, die Medikamente gegen Übelkeit infolge einer Chemotherapie eingenommen hatten, eine starke Bewegungsunruhe entwickelten. Betroffene sollten solche Symptome der Unruhe und Zappeligkeit oder Ängste frühzeitig dem behandelnden Arzt mitteilen. Auch Ärzte sollten ein stärkeres Bewusstsein für diese mögliche Nebenwirkung entwickeln, um so die Behandlung der Patienten rasch verbessern zu können.

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Die ergänzende Behandlung mit L-Carnitin ist nach dieser kleinen Pilotstudie also eine mögliche vielversprechende Stütze der chemotherapeutischen Behandlung einer Krebserkrankung. Größere Studien untersuchen derzeit die Wirkung von L-Carnitin im Rahmen der Fatigue-Behandlung, aber auch zur Unterstützung bei starkem Gewichtsverlust (Kachexie) bei Krebserkrankungen. L-Carnitin könnte also noch öfter als vermutlich nützliche Beigabe für Patienten auftauchen.

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Die Untersuchung fand ein Ansprechen auf die Therapie bei mehr als der Hälfte der Patienten. Allerdings bestand das Risiko schwerwiegender und tödlicher Nebenwirkungen. Die Behandlung scheint also vor allem bei Rückfällen und Nicht-Ansprechen auf vorherige Therapien sinnvoll. Die behandelten Patienten müssen außerdem sorgfältig überwacht werden. Derzeit wird Mogamulizumab in mehreren klinischen Studien, unter anderem auch in deutschen Kliniken in einer Studie der Phase III, zur Behandlung von Lymphomen untersucht.

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Die Studie zeigt, dass Inotuzumab Ozogamicin in Kombination mit einer CVD-Chemotherapie von geringerer Intensität eine gute Option als erste Therapie bei älteren Patienten mit ALL sein kann. Die Patienten sprechen sehr gut auf die Behandlung an und die Nebenwirkungen bewegen sich in einem vertretbaren Rahmen. Weitere vergleichende Studien zur Behandlung mit und ohne Inotuzumab Ozogamicin sind nötig.

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