Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Eine Echtwelt-Studie mit 2 261 Patienten mit multipler Sklerose (MS) fand anhaltend hohen Behandlungserfolg mit Ocrelizumab über 5 Jahre, selbst bei MS-Patienten mit einer größeren Zahl von Vorbehandlungen. Nur wenige Patienten brachen die Therapie aufgrund unerwünschter Ereignisse ab. Die Autoren schließen, dass die hochwirksame MS-Therapie mit Ocrelizumab demnach sowohl früh als auch nach Vorbehandlungen langfristig gut eingesetzt werden kann.
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Hochdosiertes, orales Cholecalciferol, fand eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 316 Teilnehmern, reduzierte die Krankheitsaktivität bei klinisch isoliertem Syndrom über 2 Jahre signifikant. Die Autoren sehen sowohl Potenzial für Vitamin D in Monotherapie in der Frühphase der Multiplen Sklerose, aber auch für hochdosierte Pulse mit Vitamin D als ergänzende Therapie. Jedoch wird betont, dass Vitamin D, speziell hochdosiert, nicht ohne ärztliche Begleitung und Verschreibung eingenommen werden sollte.
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Eine Metaanalyse über 14 Studien und 3 681 medizinschen Cannabis-Nutzern fand eine Prävalenz der Cannabiskonsumstörung von 25 % – vergleichbar hoch zu der bei regelmäßigen Freizeitkonsumenten.
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Vitamin D hat antiinflammatorische Effekte. Ob erhöhte Mengen an Vitamin D bei Multipler Sklerose aber hilft, ist bisher noch weitgehend unklar. In einer klinischen Studie wurde die Wirkung von hochdosiertem Vitamin D im Vergleich zu Placebo ergänzend zur Behandlung mit Beta-Interferon untersucht. Im NEDA-3-Wert zeigte sich kein Unterschied zwischen Placebo und Vitamin D nach 48 Wochen, bildegebende Daten deuteten jedoch auf mögliche Vorteile der Ergänzungsbehandlung.
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Stress spielt eine wichtige Rolle bei Multipler Sklerose (MS). Psychologischer Stress kann Beginn und Verlauf der MS beeinflussen, den Schlaf beeinträchtigen und mit mehr Schmerzen assoziiert sein. Neue Studien zeigen Bewältigungsstrategien auf, mit Unsicherheiten und Stressfaktoren umzugehen und so ein verbessertes Leben mit MS zu ermöglichen.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Eine Beobachtungsstudie mit 358 Menschen mit Multipler Sklerose (MS) fand einen linearen Zusammenhang zwischen mehr Schritten/Tag und besserer Denkleistung bei MS.
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In einer randomisiert-kontrollierten Multizentrenstudie trug orales Cholecalciferol (100 000 IU, alle 2 Wochen) signifikant zur Reduktion der Krankheitsaktivität bei klinisch-isoliertem Syndrom und schubförmig-remittierender MS im frühen Stadium bei. Das Potential dieser Behandlungsoption, auch als ergänzende Therapie in Form von Vitamin-D-Pulsen im weiteren Verlauf der MS, sollte weiter untersucht werden, so das Fazit der Autoren.
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Sport und Bewegung können bei Multipler Sklerose die medikamentöse Therapie effektiv ergänzen, zeigen neue zusammenfassende Analysen: Sie verbessern messbar das Wohlbefinden von MS-Betroffenen und lindern Ängste und depressive Symptome. Besonders sogenannte aerobe Sportarten, etwa Schwimmen oder Radfahren, tragen zudem zur Regulierung der chronischen Entzündungsprozesse bei.
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Die subjektive Schlafqualität ist bei Multipler Sklerose beeinträchtigt, zeigte ein systematischer Review mit Metaanalyse über 13 Studien. Guter Schlaf spielt eine wichtige Rolle zur Prävention von Ängsten und Depression und sollte daher in der MS-Behandlung berücksichtigt werden, plädieren die Autoren.
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Störungen des Geschmackssinns können jeden 6. bis 5. Patienten mit Multipler Sklerose betreffen, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 9 Studien. Dieses Symptom sollte in der Behandlung berücksichtigt werden, da es zu Einschränkungen der Lebensqualität und Mangelernährung führen kann.
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Bei 2 von 3 Männern mit MS können sexuelle Funktionsstörungen vorliegen, bei jedem 2. eine erektile Dysfunktion. Um Lösungen zu finden und die Lebensqualität zu verbessern, sollte das Thema daher in der MS-Behandlung angesprochen werden.
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Für Menschen mit einer chronischen Erkrankung wie der Multiplen Sklerose (MS) kann ein regelmäßiges Gemeinschaftssportprogramm schwierig beizubehalten sein. Eine randomisierte kontrollierte Studie untersuchte, ob ärztliche Überweisungen die Sport-Adhärenz verbessern könnten. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass Ärzte als Überweiser zu einem Sportprogramm für MS-Patienten eine wichtige Rolle spielen könnten.
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Die nachträgliche Analyse von 2 klinischen Studien der Phase 3 mit über 1 000 Patienten mit Multipler Sklerose zeigte signifikant häufiger eine Suppression der messbaren Krankheitsaktivität (NEDA-3) mit dem Biologikum Ublituximab im Vergleich zu Teriflunomid.
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