Fatigue ist für viele Krebspatient:innen eine zusätzliche, oft unsichtbare Belastung im Alltag. Forschende des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin – Gehirn und Verhalten (INM-7) am Forschungszentrums Jülich arbeiten gemeinsam mit der Fimo Health GmbH, dem Fraunhofer IMS und dem Westdeutschen Tumorzentrum der Universitätsmedizin Essen daran, diese schwer erfassbare Erschöpfung messbar und besser behandelbar zu machen. {…}
Uniklinik Köln erhält Förderung von Wellcome Leap Einem Forschungsteam der Uniklinik Köln ist es gelungen, eine bedeutende wissenschaftliche Förderung im Rahmen des „CARE“ Programms der international renommierten Förderorganisation Wellcome Leap einzuwerben. Ziel des „CARE“ Förderprogramms ist es, Ursachen – hier vor allem hormonelle Faktoren – zu untersuchen, die zu dem generell erhöhten Risiko der Entwicklung {…}
Kinder, die häufiger elektronische Medien nutzen, zeigen tendenziell eine geringere Aufmerksamkeitsleistung. Selbstständiges Lesen ist hingegen mit einer besseren Konzentration verbunden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Erhebung mit mehr als 1000 Kindern im Rahmen der Life Child-Studie der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Die Studie ist kürzlich im Journal BMC Pediatrics veröffentlicht worden. Der Gebrauch elektronischer {…}
Forschende der TU Chemnitz, der Universität Groningen und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zeigen in einer Studie, welche kurz- und mittelfristigen Folgen es hat, wenn Berufstätige trotz Krankheit zur Arbeit gehen In der kalten Jahreszeit steigt das Risiko für gesundheitliche Beschwerden zum Beispiel durch Erkältungen oder Grippe. Viele Beschäftigte kennen die Situation, krank zur Arbeit zu gehen, {…}
Ein Forschungsteam der Ruhr-Universität Bochum hat einen bislang unbekannten zellulären Mechanismus identifiziert, der für die Vermehrung von Coronaviren entscheidend ist: Die c-Jun N-terminale Kinase (JNK) wird während einer Infektion mit dem humanen Coronavirus HCoV-229E aktiviert und steuert die Phosphorylierung des viralen Nukleokapsid-(N-)Proteins – ein zentraler Schritt im Viruszyklus. Diese Ergebnisse tragen zum besseren Verständnis der {…}
Schmerztherapie bei komplexen Krankheitsbildern wird individueller. Multimodale Behandlung und neueste intelligente Schrittmachertechnologie ermöglichen Schmerzlinderung. München, 7.11.2025 – Mehr als 15 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen und die komplexen Krankheitsbilder nehmen stetig zu. Wenn klassische Behandlungen nicht ausreichen, können Schmerzschrittmacher – medizinisch auch Neuromodulationsverfahren genannt – eine wirksame Alternative sein. Diese Geräte funktionieren {…}
Eine neue Studie des C. G. Jung-Instituts Stuttgart mit Beteiligung der KH Freiburg zeigt, dass die Jungianische Psychotherapie wirksam ist – und zwar ebenso bei erfahrenen Therapeut*innen wie bei Ausbildungskandidat*innen unter Supervision. FREIBURG. Eine aktuelle Studie des C. G. Jung-Instituts Stuttgart, an der auch Prof. Dr. Christian Roesler von der Katholischen Hochschule Freiburg maßgeblich mitwirkte, {…}
Weltweit hat knapp ein Drittel der Frauen in der fruchtbaren Lebensphase eine bakterielle Vaginose. Dabei kommt das empfindliche Mikrobiom der Vagina aus dem Gleichgewicht. Eine solche Störung der Scheidenflora kann Infektionen, Abszesse an den Eierstöcken oder Eileitern sowie Frühgeburten auslösen. Die Wahrscheinlichkeit für eine Unfruchtbarkeit der Frau und das Risiko, sich mit einer Geschlechtskrankheit oder {…}
Tübinger Forschende wollen mit RNA-Editierung chronische Lebererkrankungen und Leberkrebs auf völlig neue Weise behandeln Leberkrankheiten sind weltweit auf dem Vormarsch. Ein europäisches Forschungsteam unter Leitung der Tübinger Wissenschaftler Prof. Dr. Thorsten Stafforst, Prof. Dr. Mathias Heikenwälder und dem israelischen Forschenden Prof. Dr. Erez Levanon will das ändern. Ihr neues Projekt „HepaModulatoR“ soll mithilfe von RNA-Editierung {…}
Prof. Dr. Dirk Lanzerath, Direktor des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE), im Hypothese-Podcast der Uni Bonn Prüfungsstress, Lampenfieber und Trauer nach einem Todesfall: Neigt unsere Gesellschaft dazu, solche Probleme wie eine Erkrankung mit Medikamenten kurieren zu wollen? Diese Frage treibt Prof. Dr. Dirk Lanzerath, Direktor des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den {…}
Forschenden am Göttingen Campus ist es erstmals gelungen, die winzigen Synapsen im Innenohr – die Kontaktstellen zwischen den Haarsinneszellen und den Hörnervenzellen – auf molekularer Ebene zu untersuchen. Sie konnten zeigen, dass sich Ionenkanäle und weitere synaptische Proteine, die für das Hören essentiell sind, in spezifischen Mustern organisieren. Diese Anordnung sorgt für eine optimierte Weiterleitung {…}
Eine einzige Spritze löst eine Dauertherapie ab. Dem ersten Patienten eröffnet die neue Methode ganz neue Perspektiven. In Urlaub fahren, Sport treiben und sich gesund fühlen – was für die meisten Menschen selbstverständlich ist, war für Marvin M. lange Zeit nur ein Traum. Der junge Mann litt an einer schweren Hämophilie B, einer Form der {…}
New Research Findings Diabetes IDF Kinder mit einer familiären Vorgeschichte von Typ-1-Diabetes (T1D) haben ein deutlich erhöhtes Risiko, selbst zu erkranken. Dennoch entwickeln Kinder von Müttern mit T1D seltener die Erkrankung als jene, deren Väter oder Geschwister betroffen sind. Forschende haben nun spezifische epigenetische Veränderungen im Blut von Kindern identifiziert, deren Mutter während der Schwangerschaft {…}